Long-Covid bei Kindern

Wie gefährlich ist Long-Covid bei Kindern?

Die Öffentlichkeit beschäftigt sich nun schon seit vielen Wochen intensiv mit "Long-Covid" bei Erwachsenen.  Erste umfangreiche Studien bestätigen, dass etwa 20% der Corona-Erkrankten anschließend an Long-Covid leiden.

Mittlerweile sind mehr als 100 Symptome bekannt, wobei sich Fatigue (Erschöpfungssyndrom) als Leitsyndrom etabliert hat.

Kinder: Und wie häufig und wie schwer erkranken diese an Long-Covid?

Kinder erkranken selten so schwer an Long-Covid wie Erwachsene. Die Symptome, die erst nach der eigentlichen Infektion auftauchen sind jedoch schwerwiegend:

  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Leistungsreduktion

Dabei ist es unerheblich, wie fit das Kind vorher war.Kinder, die vor der erkrankung Leistungssport betrieben haben sind von der Leistungseinschränkung ebenso betroffen wie übergewichtige, schlecht ernährte Kinder.

In diesem Punkt ist also ähnliches zu beobachten wie bei den Erwachsenen.

Wie sich wirksame Rehabilitationsstrukturen entwickeln können wird die nächsten Monate noch eine Herausforderung für alle beteiligten Institutionen.

Treten die Long-Covid-Symptome bei Kindern gleich nach der Infektion auf?

Nein, es gibt vermehrt Hinweise, dass oft erst Wochen oder Monate nach der infektion erste Symptome erkennbar sind oder sich der gesundheitliche Zustand des Kindes negativ entwickelt.

Noch sind die meisten planenden Stellen und Reha-Einrichtungen überfordert mit dem Thema "Long-Covid bei Kindern" (Stand Mai 2021), aber erste Kliniken reagieren bereits mit einer Spezial-Ambulanz wie etwa die Uniklinik in Jena.

Ambulanzen für Kinder:



stimmungsbegleitendes bild