Informationsportal für die psychische Begleitung von Long-Covid-PatientInnen und deren Angehörigen

Psychologische bzw. psychotherapeutische Unterstützung bei "Long-Covid"

Sind Sie mit Ihrer Long-Covid-Erkrankung stark belastet oder überfordert?

  • Erschweren folgende körperliche Symptome Ihr tägliches Leben?
  • Leiden Sie unter den psychosozialen Folgen Ihrer Corona-Erkrankung?
  • Kämpfen Sie mit psychischen Belastungssymptomen?


Long-Covid kann neurologische Erkrankungen auslösen. Psychische Probleme können entstehen oder bestehende sich verstärken. Das soziale und berufliche Umfeld ist - beinahe immer - von Ihrer Long-Covid-Erkrankung mitbetroffen. Leider reagiert dieses nicht immer mit Verständnis und notwendiger Unterstützung.


PsychotherapeutInnen und PsychologInnen sind eine wertvolle Begleitung bei Ihrer Rehabilitation


Neu im Team:

Michèle Krenek, MSc.
Psychotherapeutin

3 freie Plätze zu Euro 90,- bzw. Euro 60,- (Dieser reduzierte Tarif ist nach Absprache und Verfügbarkeit möglich)

Nähere Informationen


Long-Covid kann sich auf unterschiedliche Bereiche Ihres Lebens auswirken:

Erschweren folgende körperliche Symptome Ihr tägliches Leben?

  • Anhaltende Müdigkeit (Fatigue-Syndrom)

  • Atemprobleme, Kurzatmigkeit

  • Konzentrationsunfähigkeit, Gedächtnislücken


Leiden Sie unter den psychosozialen Folgen Ihrer Corona-Erkrankung?

  • Arbeitsplatzverlust und finanzielle Beeinträchtigung

  • Probleme in der Partnerschaft bis hin zur Trennung

  • Probleme in Sozialbeziehungen


Kämpfen Sie mit psychischen Belastungssymptomen?

  • Angst, Depression, Schlafstörungen oder Traumatisierungen


Unsere wichtige Botschaft an Sie ist: Geben Sie sich, Ihrer Psyche und Ihrem Körper Zeit, um mit den Folgen einer Coronavirus / Covid-19 Infektion zurecht zu kommen. Es ist verständlicherweise der Wunsch vieler PatientInnen, ihre gewohnte Leistungsfähigkeit so schnell wie möglich wieder zu erlangen.

Gerade in der Rehabilitation einer Long-Covid-Erkrankung ist es jedoch wichtig, sich nicht zu überfordern. Tägliche Aufgaben sind wohl dosiert zu planen und können so von Ihnen in kleinen Einheiten gut erledigt werden.

Oft ist auch die Partnerschaft als näheste Beziehung gefordert, wenn ein Partner/eine PartnerIn an Long-Covid leidet.

Sie sind nicht alleine! Mit Wissen über die neue Erkrankung "Long Covid", mit Verständnis und Emphatie begleiten Sie die auf diesem Portal gelisteten PsychologInnen und PsychotherapeutInnen durch Ihre unerwartete, schwierige Lebensphase.

Wenn Sie als Angehörige einer Long-Covid-Erkrankten Unterstützung suchen, sind professionelle TherapeutInnen eine wichtige Stütze.

Durch die wertschätzende Begleitung können Sie oder Ihre überforderte PartnerIn oder Familie lernen, gut mit der aktuellen Situation umzugehen. Überforderte PartnerIn, Familie oder FreundInnen überfordert sind.


PsychologIn oder PsychotherapeutIn?

Beide Ausbildungen gewährleisten die professionelle Begleitung, wenn Sie sich in einer für Sie schwierigen, belastenden Situation befinden. Die Erstinformationen auf den individuellen Seite der jeweiligen PsychotherapeutIn/PsychologIn sollen Unterstützung sein, um Ihre "richtige" Begleitung finden zu können.

Oft entscheidet die Symphatie auf Grund des Portraits, auch dann liegen Sie mit Ihrem "Bauchgefühl" richtig.

Florian Schultheiss und Belinda Schittengruber



Die aktuellsten Medienberichte zu "Long-Covid"

Täglich erscheinen interessante Berichte zur Corona-Folgeerkrankung "Long-Covid", oft auch "Post-Covid-Syndrom" genannt. Wir aktualisieren die Berichte täglich, zumindest jedoch alle 2 Tage. 

Florian Schultheiss

Long Covid – die große Unbekannte der Pandemie

Immerhin 10 bis 50 Prozent der Coronainfizierten leiden nach der Erkrankung noch wochenlang an der Folgen von Covid 19, das sind allein in Österreich mindesten 60.000 Fälle.

Der Verlauf einer Corona-Infektion ist sehr unterschiedlich und reicht von symptomlos über einem wochenlangen Aufenthalt auf der Intensivstation bis hin zum Tod. Nach überstandener Infektion haben viele noch lange mit Folgeerscheinungen zu kämpfen „Die Betroffen sind genesen, aber nicht gesund“, so NR Hermann Gahr, der als Landesobmann von Forum Land zu einem Vortrag mit dem Thema „Long Covid – die große Unbekannte“ lud und dafür mit Prof. Dr. Robert Krause und Prof. Dr. Josef Smolle zwei hochkarätige Experten als Referenten gewinnen konnte.

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Long Covid: 400.000 Menschen leiden an Spätfolgen (D)

Autorin: Sabine Hackländer

Als Long Covid werden Langzeitfolgen einer Erkrankung durch das Coronavirus bezeichnet. Nach Auskunft von Jördis Frommhold, Chefärztin für Atemwegserkrankungen und Allergien in der Median-Klinik in Heiligendamm, gehören dazu unter anderem verminderte Leistungskraft, Atemstörungen, eingeschränkter Geruchs- und Geschmackssinn oder neurologische Symptome, wie Taubheitsgefühle.

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Long-Covid: 205 Symptome?

Autorin: Ines Bellinger

Ciesek über Warnsignale aus England und das Dunkelfeld Long-Covid

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Long-Covid-Symptome: Bunt und breit und noch wenig erforscht

Wer sich einmal mit Sars-CoV-2 infiziert hat, unterliegt auch dem Risiko, an Long-Covid zu erkranken - über Monate anhaltende Langzeitfolgen, die sich mit multisystemischen Symptomen bemerkbar machen können. Diese Tatsache und der Umstand, dass Long-Covid bislang kaum erforscht ist, mache die Erkrankung so schwer greifbar, sagt Ciesek. So wurden in einem Artikel in der Fachzeitschrift "Nature" von mehr als 3.500 Befragten insgesamt 205 Symptome angegeben - am häufigsten Müdigkeit, Unwohlsein bei körperlicher Anstrengung, aber auch kognitive Probleme. "Die Symptome sind sehr bunt und sehr breit", sagt Ciesek.

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Ein Drittel der Patienten leidet an Covid-Folgen

Neurologische Erkrankungen sind nach kardiologischen und onkologischen Leiden die dritthäufigste Erkrankungsart. Auch durch die Coronavirus-Pandemie kommen sie häufiger vor, zumal Covid-19-Genesene schwere Nachwirkungen erleiden können. Mit Long Covid zeigt sich somit ein neues Krankheitsbild. Der Kongress der European Academy of Neurology (EAN) von 19. bis 22. Juni im Wiener Austria Center widmet sich unter anderem dieser noch wenig erforschten Erkrankung.

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Was über "Long Covid" bekannt ist

»Long Covid« ist eine Belastung. Doch wer wird noch Monate nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 Husten, Kurzatmigkeit oder Kopfschmerzen haben? Woran liegt das? Und wie lassen sich die Folgen von Covid-19 behandeln?


Antworten auf fünf drängende Fragen

Als Claire Hastie im März 2020 erkrankte, reagierte sie so, wie sie normalerweise auf eine leichte Erkrankung reagieren würde: Sie versuchte, sie zu ignorieren. »Es fing unglaublich mild an«, sagt sie. »Normalerweise hätte ich dem überhaupt keine Beachtung geschenkt.«

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Leitlinien sollen Behandlung verbessern

Autorin: Barbara Reichmann

Erschöpfung und Atemnot noch Monate nach der akuten Coronavirus-Infektion: Nicht immer werden Symptome von „Long Covid“ wie diese in der Hausarztpraxis erkannt. Neue medizinische Leitlinien sollen nun Diagnose und Behandlung verbessern.

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TRINICUM erweitert Angebot um Post-Covid-Check und Long Covid-Reha

Trinicum Zentrum für Integrative Medizin und Schmerztherapie reagiert auf Nachfrage und bietet ab sofort Post Covid Rundum-Check sowie Rehabilitationsprogramm an.

Um Long Covid-Erkrankte zu unterstützen, bietet Trinicum ab sofort individuelle Untersuchungen und auf die vielseitige Symptomatik abgestimmte Therapien an. Diese reichen von chronischer Müdigkeit über Gelenkschmerzen bis hin zu bleibenden Atemproblemen und können sogar zur Arbeitsunfähigkeit führen. Zentrale Anlaufstellen dafür sind in Österreich rar gesät, Betroffene werden häufig von FachärztIn zu FachärztIn geschickt.

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Long-Covid: Ohne Diagnose keine Reha

Jennifer Norris aus Lüdenscheid ist seit fast anderthalb Jahren krank. Sie ist sicher, dass es die Spätfolgen einer der ersten Coronainfektionen im Sauerland sind. Eine Diagnose hat sie damals nicht bekommen, das Virus war offiziell noch nicht angekommen. Heute bekommt sie keine Reha, weil die Diagnose von damals fehlt.

Im Februar 2020 hat es Familie Norris erwischt. Zuerst die beiden Söhne, dann auch Mutter Jennifer. Eine starke Erkältung, dachten sie. Die Symptome: Tagelanges Fieber, extreme Müdigkeit und schließlich ein Gefühl, "als habe man mir einen Zementsack auf den Brustkorb gelegt", so beschreibt es die 36-Jährige.

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Long oder Post COVID: Das ist der Unterschied

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Was Post COVID und Long COVID unterscheidet

Viele Kliniken bieten inzwischen Rehas für Corona-Spätfolgen an. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden: Post COVID und Long COVID. Manchmal wird beides synonym verwendet, mitunter wird Post COVID auch als Überbegriff für alle Corona-Spätfolgen betrachtet. Wo liegen die Unterschiede, auch mit Blick auf die Reha-Maßnahmen?

Tatsächlich gibt es noch keine allgemeingültige Definition beider Phänomene. Folgende Unterscheidung ist aber sinnvoll:

  • Post COVID meint die mehr oder weniger unmittelbaren Folgen eines schweren Verlaufs. Durch das lange Liegen haben die Muskeln abgebaut, ein gesundes Atemmuster muss neu erlernt werden. Schäden an Lunge, Herz, Nieren und zentralem Nervensystem sind möglich, ebenso wie Angstzustände und Belastungsstörungen in Folge von Todesängsten.

"Hier brauchen sie eine Reha, die zum einen bei den Organschäden ansetzt, aber zum anderen auch psychologische Betreuung und ein individuell dosiertes Aufbautraining bieten kann, wenn das nötig ist", sagt Professor Volker Köllner, Chefarzt für Psychosomatik am DRV-Rehazentrum Seehof in Teltow bei Berlin.

  • Long COVID kann auch Menschen treffen, die einen milden Krankheitsverlauf hatten. Für Wochen und manchmal Monate fühlen sie sich wieder fit, bis der Hammer kommt. "Die chronische Erschöpfung und Kurzatmigkeit sind das, was sie am meisten beeinträchtigt", erläutert Köllner.

Der Ansatz bei Long COVID sei oft eine Mischung aus Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie.

..."

Der ganze Artikel auf gmx.at

Long-Covid-Betroffene erzählt

Erschöpfungszustände, Atemnot, bis hin zu Depressionen – immer häufiger hört man unter dem Namen „Long Covid“ von Langzeitfolgen einer CoV-Infektion. Beatrix Helnwein aus Pamhagen ist einer der Betroffenen.

Helnwein infizierte sich heuer im März mit dem Coronavirus. Sie litt unter Kopfschmerzen, Knochenschmerzen, Heiserkeit. Es habe ihr alles weh getan, erzählte die 44-Jährige. Nach 14 Tagen wurde sie negativ auf das Coronavirus getestet und sie ging wieder arbeiten. Doch bald wurde ihr bewusst, dass die Krankheit noch nicht überstanden war.

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long-covid.at ist ein ehrenamtliches Engagement von
Florian Schultheiss PublicRelations



Informationen über "Long-Covid"

Wie lange dauert eine Covid-Infektion?

Normalerweise 4 Wochen

Wann spricht man von "Long-Covid"?

Halten die Symptome an so spricht man von "Long-Covid". Als Zeitraum wird oft "mehr als 12 Wochen Symptome" genannt.

Welche Beschwerden können bei "Long-Covid" auftreten?

Es gibt mittlerweile weit mehr als 100 bekannte Symptome, die unter dem Begriff "Long-Covid" zusammengefasst werden. Sehr häufig ist das "Fatigue-Syndrom" (ein sogenanntes "Leit-Syndrom"), auch Erschöpfungssyndrom.

Weitere Symptome sind

  • Herzrasen
  • Herzrhytmusstörungen
  • Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Schwindel
  • Gedächnisstörungen
  • Gelenks-und Muskelschmerzen

Sind Frauen von "Long-Covid" stärker betroffen?

Ja, Frauen unter 50 erkranken viel öfters an "Long-Covid" als ältere Frauen sowie Männer.

Wie viele Menschen sind in Österreich an "Long-Covid" erkrankt?

Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich (Stand Mai 2021) mehr als 60.000 Long-Covid-PatientInnen leben werden, pessimistische Schätzungen reichen bis zu 100.000. Genaue Zahlen können leider nicht genannt werden, da die Symptome sehr unterschiedlich sind und nicht bei allen PatientInnen "Long-Covid" diagnostiziert wird.