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Post-Vac-Syndrom bzw. Long-Covid, ausgelöst durch die Impfung

Post-Vac-Syndrom: Immer mehr Betroffene suchen Unterstützung

Dieses Portal hatte ursprünglich die psychische Belastung Long-Covid-Erkrankter zum Thema.

Immer mehr Berichte zum Thema "Post-Vaccine-Syndrom" animierten uns dazu, diese spezielle Seite als Sammelstelle für Medienberichte zu schaffen.

Florian Schultheiss und Belinda Schittengruber


Medienberichte und Videos zum "Post Vaccine Syndrom"

Letzte Aktualisierung: Freitag, 14. Juni 2024



Die Website www.postvac.org widmet sich speziell dem Thema "Nebenwirkungen durch Corona", angeschlossen ist ein stets aktuelles Forum.


Wichtig: Von uns veröffentlichte Berichte beziehen sich auf das Thema "Folgen der Corona-Impfung/Post-Vac-Syndrom", wir teilen jedoch nicht zwangsläufig die Meinung.

Unsere Haltung: Wir sind an einer Meinungsvielfalt zu diesem wenig erforschten Thema interessiert, die "Wahrheit" kennen wir leider nicht. Daher treffen wir keine Vorauswahl und können auch nicht die Qualität der Berichte beurteilen.

14.06.2024 07:15

Corona-Impfschäden: Hunderte Anträge auf Entschädigung abgelehnt

Personen, die nach eigener Einschätzung von Corona-Impfschäden betroffen sind, können Entschädigung beim Land Niedersachsen beantragen. Bislang wurden 51 von insgesamt 827 Anträgen bewilligt.

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Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen Ende 2020 bis zum 2. April dieses Jahres wurde die Mehrheit der Anträge auf Entschädigung beim Landesamt für Soziales, Jugend und Familie abgelehnt, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. Insgesamt 437 der eingegangenen Anträge wurden demnach nicht bewilligt. In 339 Fällen stehe eine Entscheidung jedoch noch aus, hieß es.

Gesundheitliche Folgen müssen als Impfschaden anerkannt sein

Um einen Anspruch auf Versorgung nach den Regeln des Bundesversorgungsgesetzes zu haben, muss eine Gesundheitsstörung infolge einer empfohlenen Impfung offiziell als Impfschaden anerkannt sein. "Die Ablehnungen erfolgen hauptsächlich, weil ein Kausalzusammenhang zwischen der Impfung und den vorliegenden Gesundheitsstörungen nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit hergestellt werden kann", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums.

Gesundheitsminister Philippi: Impfungen verhindern Todesfälle

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) betonte, dass Impfungen wichtig seien, um schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern und immunschwache Menschen wie Säuglinge oder Personen mit Vorerkrankungen zu schützen. Dennoch könne es bei Impfungen zu Nebenwirkungen kommen. "Auch diese Menschen dürfen wir nicht im Stich lassen und deshalb unterstützen wir sie mit einem umfassenden Beratungsangebot", sagte der Minister. Im Sommer 2023 wurde etwa eine Hotline zur Beratung bei Long Covid und Impfschäden eingerichtet, die laut Philippi "positiv" wahrgenommen wird.

Der ganze Artikel auf ndr.de


07.06.2024 19:47

Impfschaden nach Covid-Impfung: Unfallversicherung lehnt Leistung ab

Nach einem Impfschaden durch die Corona-Impfung wollte eine Frau Leistungen aus ihrer Unfallversicherung in Anspruch nehmen. Der Versicherer verweigerte jedoch die Zahlung mit Verweis auf eine Ausschlussklausel. Der Versicherungsombudsmann wurde eingeschaltet.

In seinem Jahresbericht stellt der Versicherungsombudsmann auch einen Fall vor, bei dem es um die Frage, ob die Unfallversicherung nach einem Impfschaden durch die Covid-19-Impfung leisten muss, ging. Die Beschwerdeführerin hatte nach der Impfung körperliche Schäden erlitten und diese als unfallbedingten Dauerschaden bei ihrem Unfallversicherer geltend gemacht. Der Versicherer verweigerte jedoch die Leistung mit Verweis auf die Versicherungsbedingungen.

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Hintergrund

Die Beschwerdeführerin ließ sich gegen das Corona-Virus impfen und erlitt laut ärztlicher Einschätzung einen Impfschaden. Diese gesundheitlichen Folgen wollte sie als unfallbedingten Dauerschaden bei ihrer Unfallversicherung geltend machen. Der Versicherer berief sich auf den in den Versicherungsbedingungen festgelegten Ausschlusstatbestand, der besagt, dass für Gesundheitsschäden durch Heilmaßnahmen oder Eingriffe am Körper der versicherten Person kein Versicherungsschutz besteht. Zu diesen Heilmaßnahmen zählen auch Impfungen.

Argumentation der Beschwerdeführerin

Die Beschwerdeführerin argumentierte, dass die Schutzimpfung gegen das Corona-Virus eine Verteidigungs- oder Rettungshandlung darstelle. Der Vertrag enthielt nämlich einen erweiterten Unfallbegriff, wonach als Unfälle auch Gesundheitsschäden gelten, die die versicherte Person bei rechtmäßiger Verteidigung oder bei der Bemühung zur Rettung von Menschen, Tieren oder Sachen erleidet.

Der ganze Artikel auf versicherungsbote.de

03.06.2024 09:25

Covid-Impfschaden anerkannt: „Hatte ein komisches Gefühl auf der Brust“

Autorin: Jasmin El-Ashi-Pöstinger

Im April 2024 zählte das österreichische Gesundheitsministerium 412 anerkannte Impfschäden aufgrund der Covid-19-Impfungen. Einer davon war der von Denise Gutmann aus Weiz.

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Hinter der nüchternen Zahl von 2.324 Anträgen nach dem Impfschadengesetz stecken 412 anerkannte Covid-19-Impfschäden. Zum Vergleich: Stand April 2024 wurden österreichweit 21 Millionen COVID-19-Impfungen verabreicht. Laut Aussagen von Gesundheitsminister Johannes Rauch konnten dadurch 25.000 Todesfälle vermieden werden. Hinter den 412 anerkannten Geschädigten stecken Einzelschicksale, die mit den Folgen zu kämpfen haben. So wie Denise – wir haben nachgefragt, was nach ihrer Covid-19-Impfung genau passierte und wie es ihr heute geht.

„Heute ist alles anders“

Denise Gutmann aus Weiz stand der Covid-19-Impfung von Beginn an skeptisch gegenüber. Doch der Druck von außen wurde immer größer, sowohl familiär als auch beruflich. Die selbstständige Shiatsu-Praktikerin und zweifache Mutter hatte vor 2020 eine gut gehende Praxis. „Ich war zwei Monate im Voraus ausgebucht“, erzählt sie. Heute sei das anders. Zuerst kamen die Lockdowns, später die Impfung. Und diese hatte schwerwiegende Folgen für Denise.

Zweite Impfung war schuld

Im Sommer 2021 erhielt Denise Gutmann ihre erste Impfung. Sie entschied sich damals für einen Impfstoff, welcher kurze Zeit später seine Gültigkeit verlor. Betroffene wurden damals dazu aufgefordert, sich ein weiteres Mal impfen zu lassen und zwar mit einem mRNA-Impfstoff, was Denise am 9. Dezember 2021 auch tat.

Der ganze Artikel auf www.5min.at

28.05.2024 16:03

Corona-Enthüllung: Hunderte Impfschäden in Österreich

Autor: Newsdesk Heute

78 bekommen Pension

Minister Johannes Rauch gab im Bundesrat genaue Zahlen bekannt, wie viele Corona-Geimpfte eine Entschädigung bekommen haben.

Gesundheitsminister Johannes Rauch musste am Freitag den Mitgliedern des Bundesrats Rede und Antwort stehen, besonders brisant war dabei der vierte Themenblock: Es ging um Corona-Impfschäden.

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Bislang wurden 2.324 Anträge auf Entschädigung nach dem Impfschadengesetz in Folge einer Corona-Impfung gestellt, antwortet Minister Rauch der FPÖ-Bundesrätin Andrea Michaela Schartel kurz und knapp. Zum Vergleich: Verabreicht wurden insgesamt 21 Millionen Impfdosen, diese hätten in Österreich 25.000 Todesfälle verhindert.

Auf Nachfrage konkretisierte er, dass davon 412 Entschädigungsanträge bewilligt wurden. 316 Betroffene bekamen eine einmalige Pauschalentschädigung zuerkannt, 78 erhalten eine befristete oder laufende Rentenzahlung. Einen "Hilfsfonds" wie in Niederösterreich wird es auf Bundesebene aber nicht geben.

Corona-Tests bald wieder kostenlos

Auf ein anderes Thema wies SPÖ-Bundesrat Michael Wanner hin. Corona-Tests sind momentan selbst für Risikopatienten nicht mehr kostenlos, obwohl das gefährliche Virus immer noch umgeht.

Alle Maßnahmen wurden bei Ende der Pandemie in das reguläre System übergeführt, erläuterte Rauch. Es sei deswegen nun Aufgabe der Sozialversicherung, solch ein Angebot etwa in Praxen mit der Ärztekammer zu verhandeln.

Genau das passiere gerade. "Es wird zu einer Einigung kommen", so sein letzter Informationsstand. Jedenfalls für Risikogruppen sollten dann Tests wieder gratis sein.

Der ganze Artikel auf heute.at

20.05.2024 17:55

Herzinfarkt durch Corona-Impfung? Richter am Landgericht Magdeburg skeptisch

Autorin: Annette Schneider-Solis, MDR

Das Landgericht in Magdeburg beschäftigt sich seit Montag mit den möglichen Folgen einer Corona-Impfung. Während der Pandemie war ein Mann aus dem Salzlandkreis gegen das Virus geimpft worden. Kurze Zeit später erlitt er einen Herzinfarkt. Besteht ein Zusammenhang zwischen Impfung und Infarkt? Ein Urteil in dem Fall wird für Juli erwartet.

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Am Landgericht Magdeburg hat Montag der Prozess um eine angebliche Nebenwirkung einer Corona-Impfung begonnen. Es geht um den Fall eines 59-jährigen Mannes aus dem Salzlandkreis. Er hatte im Sommer 2021 nach der zweiten Corona-Impfung einen Herzinfarkt erlitten. Seiner Ansicht nach steht beides im Zusammenhang, die Impfung habe die Erkrankung ausgelöst. Der Mann klagt deshalb. Er verlangt ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro vom Impfstoffhersteller Biontech. Die Pharmafirma bestreitet einen Zusammenhang zwischen Impfung und Herzinfarkt.

"Es geht um alles oder nichts", stellte der Vorsitzende Richter Ulrich Krogull der Verhandlung voran. Im folgenden Statement machte er dem Kläger wenig Aussicht auf Erfolg. Der müsste nachweisen, dass sein Myokardinfarkt tatsächlich durch die Corona-Impfung ausgelöst worden ist. Das ist schwer. Die Anwältinnen der beklagten Firma Biontech beantragten daher, die Klage abzuweisen.

Anwalt des Klägers kritisiert Gericht

Der Anwalt des Klägers arbeitet für eine Kanzlei, die sich auf Verbraucherschutz spezialisiert hat und nach eigenen Aussagen 2.500 Menschen mit Impfschäden vertritt. Tobias Ulbrich bemängelte, das Gericht habe keine seiner schriftlich zugearbeiteten Argumente in seine Bewertung des Falles einfließen lassen und durchgehend die Argumente der beklagten Seite übernommen.

Der ganze Arikel auf mdr.de

20.05.2024 17:48

Landessozialgericht: Thrombose nicht Corona-Impfschaden

ZEIT ONLINE hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen.

Das bayerische Landessozialgericht hat eine Thrombose im Unterschenkel nicht als Impfschaden nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff anerkannt. Es wies eine entsprechende Klage ab, wie das Gericht am Donnerstag in München über das bereits Ende April verkündete Urteil mitteilte.

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Der Kläger, ein 1968 geborener Mann, war Anfang Juli 2021 mit dem Biontech-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft worden, knapp zwei Wochen später wurde in einer Vene seines rechten Unterschenkels eine Thrombose diagnostiziert. Er forderte daraufhin vom Freistaat Bayern die Anerkennung eines Impfschadens und Entschädigung. Beides wurde mit der Begründung abgelehnt, dass der verabreichte Impfstoff nach Ansicht des Paul-Ehrlich-Instituts kein erhöhtes Thromboserisiko auslöst.

Seine darauffolgende Klage wurde zunächst vom Sozialgericht München und nun auch vom Landessozialgericht abgewiesen. Eine als Sachverständige beauftragte Kardiologin war nach Gerichtsangaben zu dem Ergebnis gekommen, dass «die vom Kläger erlittene Unterschenkelvenenthrombose nach den Erkenntnissen der evidenzbasierten Medizin nicht in einem kausalen Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty» stehe.

Die Anerkennung als Impfschaden gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) setze voraus, dass die Impfung einen gesundheitlichen Schaden, den sogenannten «Primärschaden» ausgelöst hat, in dessen Folge dann ein dauerhafter «Impfschaden» entsteht.

Zwar gebe es Hinweise darauf, dass Corona-Impfstoffe das Thrombose-Risiko erhöhen; Thrombosen würden in diesen Fällen aber davon ausgelöst, dass Antigene in den Impfstoffen die Bildung von Autoantikörpern verursachten. Dadurch könne dann eine sogenannte Signalkaskade ausgelöst werden. Dabei würden die für die Blutgerinnung verantwortlichen Thrombozyten - die Blutplättchen - massiv aktiviert. Eine derartige Konstellation sei beim Kläger aber nicht festgestellt worden, vielmehr sei die Zahl seiner Blutplättchen normal gewesen.

Außerdem trete diese Konstellation in erster Linie bei einem Vektorimpfstoff wie beispielsweise Astrazeneca auf und nicht bei einem mRNA-Impfstoff, mit dem der Kläger geimpft worden war. Die Sachverständige habe «nachvollziehbar festgestellt», dass nach Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff eine derartige Konstellation «so gut wie nie beobachtet» worden sei, teilte das Gericht mit. «Für einen kausalen Zusammenhang zwischen Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff und Thrombosen» gebe es «keine seriöse wissenschaftliche Lehrmeinung». Das Landessozialgericht ließ die Revision gegen das Urteil nicht zu.

Der Artikel auf zeit.de

06.05.2024 17:32

Der blaue Impf-Tumor

Autorin: Nina Horaczek/Falter

"Impfbeeinträchtigte packt aus!" lautet der Titel eines aktuellen Videos von FPÖ TV, dem offiziellen Youtube-Kanal der Freiheitlichen Partei. Darin berichtet eine Niederösterreicherin, 67, wie sie als Folge der Covid-Impfung an einem Gehirntumor erkrankt sei. Ihr Leben lang gesund, litt sie zweieinhalb Monate nach der Covid-Impfung überraschend an Symptomen wie Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit und Gehirnnebel.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]D

"Ich habe einen Gehirntumor, ein Akustikusneurinom durch die Impfung bekommen", erklärte die Betroffene im Interview mit dem FPÖ-Onlinesender. Ein Akustikusneurinom ist ein gutartiger Tumor am Hör- und Gleichgewichtsnerv. Laut FPÖ TV sei diese Tumorerkrankung eine Folge der Covid-Impfung gewesen. "Die permanente Angst- und Panikmache der Regierung hat dazu geführt, dass sich Christine impfen ließ. Kurz danach begann der Albtraum. Schwindel, Übelkeit und Müdigkeit führten dazu, dass sie sich nicht mehr alleine außer Haus traute. In weiterer Folge wurde bei ihr ein Gehirntumor diagnostiziert", schrieb auch FPÖ-Chef Herbert Kickl vergangene Montag auf Facebook über die Pensionistin und verlinkte zum Video auf FPÖ TV.

Eine Ärztin habe ihr bestätigt, dass diese Tumorerkrankung ein eindeutiger Impfschaden sei, erzählt die Pensionistin FPÖ TV. Außerdem habe ihr die Ärztin auch berichtet, dass sie einige Patienten in ihrer Praxis habe, die als Folge der Covid-Impfung einen Schlaganfall erlitten.

Ein Gehirntumor und Schlaganfälle durch die Impfung, und das bestätigt durch eine Ärztin, dem muss man doch nachgehen, dachte ich mir. Also kontaktierte ich die Dame aus dem Interview per Mail und bat sie um den Namen ihrer Ärztin. "Danke für Ihre Anfrage. Ich möchte den Namen der Ärztin ohne deren Einverständnis nicht weitergeben", lautete die Antwort. Ich fragte höflich nach, ob Sie ihre Ärztin um deren Einverständnis fragen könne, und sie schrieb, das könne sie machen.

Der ganze Artikel auf falter.at

29.04.2024 09:18

Bislang 641 Anträge wegen Corona-Impfschäden im Land

Quelle: dpa Rheinland-Pfalz/Saarland

In Rheinland-Pfalz sind bislang 641 Anträge wegen möglicher gesundheitlicher Schäden nach einer Corona-Impfung gestellt worden - 15 Fälle wurden bislang positiv entschieden. Das teilte das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung der Deutschen Presse-Agentur mit. In 377 Fällen wurde der Antrag abgelehnt, 18 hätten sich «sonstig» erledigt und 231 Fälle seien aktuell noch in Bearbeitung.

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Bei den 15 anerkannten Impfschadensfällen ging es jeweils sechsmal um den Impfstoff von Johnson & Johnson und von Astrazeneca. Zwei Personen seien mit dem Vakzin von Biontech und eine weitere mit Moderna geimpft worden, sagte die Sprecherin des Landesamtes in Mainz. Generell gelte, dass nicht jede Erkrankung, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftrete, einen Impfschaden darstelle.

Unter einem anzuerkennenden Impfschaden verstehe man die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen einer «über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Schädigung durch eine öffentliche Schutzimpfung», teilte das Amt mit. Hierbei müssten sowohl die Impfung an sich, die gesundheitliche Schädigung danach und ein über sechs Monate hinausgehender, bleibender Gesundheitsschaden bewiesen werden.

Seit Jahresbeginn erfolge die Versorgung nach dem Sozialen Entschädigungsrecht: Die monatliche Entschädigungszahlung kann je nach Grad der Schädigung von 400 Euro bis 2000 Euro monatlich reichen. Weitere Leistungen hingen von der jeweiligen gesundheitlichen Situation des Berechtigten ab.

Der Artikel auf zeit.de

24.04.2024 12:47

Christine Prayon hat Impfschaden: Kampf um Hilfe bei Post-Vac

Christine Prayon ist Kabarettistin, war Birte Schneider bei der ZDF heute-show. Heute lebt sie mit Post-Vac, einem Impfschaden nach einer Corona-Impfung.

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Birte Schneider bei der heute-show

Als Kabarettistin machte sich Christine Prayon jahrelang als Außenreporterin Birte Schneider in der ZDF heute-show lustig über die Welt, in der wir leben. Die Sendung verließ sie in der Coronazeit auf eigenen Wunsch.

"Mir geht’s schlecht!". Wenn wir den Satz von einer Kabarettistin wie Christine Prayon hören, dann vermuten wir wahrscheinlich den nächsten Lacher dahinter. Aber ihr geht es schlecht: Sie hat einen attestierten Impfschaden.

Christine Prayon leidet an Post-Vac

Seit 2,5 Jahren leidet Christine Prayon am Post-Vac-Syndrom nach einer Impfung gegen Covid-19. Sie sei zweimal geimpft und zweimal an Corona erkrankt, sagt sie. Die ersten Symptome hätten wenige Tage nach einer der Impfungen begonnen. Seitdem kämpft sie um Hilfe und um Verständnis. Denn der Arzt, der nach langer Suche das Post-Vac-Syndrom bei ihr diagnostiziert hatte, sei inzwischen im Ruhestand. Viele andere Mediziner nähmen ihre Beschwerden nicht ernst, so Prayon. Eine Erfahrung, die auch andere Betroffene teilen.

Abwesenheitsnotiz: Impfgeschädigten eine Stimme geben

In ihrem aktuellen Buch "Abwesenheitsnotiz" spielt die frühere Stuttgarterin mit der gesellschaftlichen Diskussion rund um Corona: Kabarettistin Christine kämpft um die Veröffentlichung eines Buches über Kritik am Umgang mit Covid – wird von Verlegerin Gabi aber immer wieder zurechtgewiesen. Mit dem Buch will Prayon impfgeschädigten Menschen eine Stimme geben. Das Post-Vac-Syndrom nach einer Impfung gegen Corona sei ein Thema, über das viel zu wenig geredet werde, findet sie.

Der Artikel und das Video auf swr.de


29.03.2024 09:39

Servus-Reportage: Unerwartete Todesfälle nach Covid-Impfungen

Die Servus Reportage berichtet von unerwarteten Todesfällen nach Covid-Impfungen und zeigt, mit welchen Schwierigkeiten Angehörige und Mediziner zu kämpfen haben.

Servus Reportage: Tote, die es niemals geben dürfte – Die Covid-Impfopfer, am Donnerstag, 24. März um 21:10 Uhr bei ServusTV Österreich und am Mittwoch, 30. März bei ServusTV Deutschland. Nach Ausstrahlung abrufbar in der Mediathek bei ServusTV On.

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Dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) wurden bisher 263 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen Covid-19 gemeldet. Doch ist die Dunkelziffer womöglich höher?

UNERWARTETE TODESFÄLLE: ANFRAGEN BEI ANWÄLTIN HÄUFEN SICH

Die oberösterreichische Rechtsanwältin Mag. Andrea Steindl ist für viele Betroffene die erste Anlaufstelle. Über 900 Fälle von Nebenwirkungen, die nach Covid-Impfungen auftraten, sind der Rechtsanwältin bekannt. Laut Mag. Steindl häufen sich Anfragen von Angehörigen, die die genaue Todesursache ihrer verstorbenen Familienmitglieder, aufgeklärt haben möchten.

Ein Klient, den die Anwältin ehrenamtlich betreut, ist der 70-jährige Leo Thorn. Seine jüngere Schwester wurde einige Tage nach der Impfung tot in ihrem Bett aufgefunden. Eine Obduktion wurde durchgeführt, jedoch konnte der zuständige Pathologe keinen Zusammenhang mit der Impfung feststellen. Als Todesursache wurde eine Gehirnblutung und ein Myokardinfarkt diagnostiziert. Was aber zu dieser Gehirnblutung und dem Infarkt geführt hat, bleibt offen. 

NEBENWIRKUNGEN NICHT ERFASST

Eine große Deutsche Krankenkasse (BKK) hat Millionen Daten von Versicherten ausgewertet, die wegen Impfkomplikationen in ärztlicher Behandlung waren. Die Auswertung hat auch ergeben, dass eine erhebliche Anzahl an Impfnebenwirkungen nicht erfasst wurde. 

Der inzwischen entlassene Vorstand der BKK, Andreas Schöfbeck hält sogar rund 400.000 Arztbesuche, aufgrund von Impfkomplikationen, für möglich. In Österreich erfasst das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen alle vermuteten Nebenwirkungen von Impfstoffen. Laut einiger Angehöriger, die ein Familienmitglied wenige Tage nach einer Covid-Impfung beerdigen mussten, wurde ein möglicher Zusammenhang mit der Impfung zu wenig untersucht.

Der ganze Artikel auf servustv.com

29.03.2024 09:25

Biontech haftet nicht für Impfschäden

Eine Frau behauptet, seit ihrer Corona-Impfung an einer Herzerkrankung und starker Migräne zu leiden. Sie klagte gegen Biontech auf Schmerzensgeld – jedoch ohne Erfolg. Die Klage scheiterte an einer für viele Kläger unüberwindbaren Hürde.

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Insgesamt dreimal ließ sich eine Frau 2021 mit dem Biontech-Vakzin gegen Corona impfen. Sie behauptet, seit der ersten Impfung unter starken Migräneattacken zu leiden. Zudem sei es zu einer akuten Herzerkrankung, Konzentrationsstörungen und Leistungseinbußen gekommen. Daher verklagte sie Biontech auf Zahlung eines Schmerzensgeldes von mindestens 150.000 Euro. Damit scheiterte sie am Mittwoch vor dem Landgericht (LG) Frankfurt (Urt. v. 14.02.2024, Az. 2-12 O 264/22). Maßgeblich für die Klageabweisung war u.a. die Zulassung des Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA).

Gestützt war die Klage auf § 84 Arzneimittelgesetz (AMG), eine spezielle Gefährdungshaftung für Arzneimittelproduzenten. Eine Pflicht zur Zahlung von Schadensersatz besteht u.a. dann, wenn "das Arzneimittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch schädliche Wirkungen hat, die über ein nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft vertretbares Maß hinausgehen" (Abs. 1 Nr. 1). Also wenn eine Abwägung ergibt, dass die Risiken der Impfung außer Verhältnis zu ihrem Nutzen stehen.

Das ist laut dem LG Frankfurt bei Biontech aber nicht der Fall. Die EMA habe alle verabreichten Impfstoffe zugelassen. "Damit wurde bindend festgestellt, dass das Vakzin kein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist", so die 12. Zivilkammer.

Kausalitätsvermutung befreit nicht von der Darlegungslast

Eine Haftung komme allenfalls für solche schädlichen Wirkungen in Betracht, die jeweils nach den Zulassungen bekannt geworden sind. Solche seien aber nicht ersichtlich.

Zudem habe die Frau nicht hinreichend dargelegt, dass ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Schaden besteht. Zwar bestimmt § 84 Abs. 2 S. 1 AMG: "Ist das angewendete Arzneimittel nach den Gegebenheiten des Einzelfalls geeignet, den Schaden zu verursachen, so wird vermutet, dass der Schaden durch dieses Arzneimittel verursacht ist." Diese Kausalitätsvermutung setzt nach S. 2 jedoch voraus, dass der Kläger alle Umstände darlegt, die für oder gegen die Schadensverursachung sprechen. Dazu gehört auch der zeitliche Zusammenhang mit dem Schadenseintritt.

Laut dem LG hat die Klägerin keine aussagekräftigen Krankenunterlagen vorgelegt. Untersuchungsberichte zum Gesundheitszustand vor dem Impfung hätten gänzlich gefehlt.

Gerichte weisen Klagen bislang einhellig ab

Der ganze Artikel auf lto.de

26.03.2024 07:19

Biontech wegen behaupteter Impfschäden nicht schadensersatzpflichtig

Biontech haf­tet nicht für be­haup­te­te Schä­den nach einer Co­ro­na-Imp­fung, da das Vak­zin ord­nungs­ge­mäß zu­ge­las­sen wurde und somit kein un­ver­tret­ba­res Nut­zen-Ri­si­ko-Ver­hält­nis auf­weist, ent­schied das LG Frank­furt am Main. Bloße Spe­ku­la­tio­nen über schäd­li­che Wir­kun­gen reich­ten nicht.

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Eine Frau hat sich während der Corona-Pandemie dreimal mit demselben Vakzin von Biontech* gegen das SARS-CoV-2-Virus impfen lassen. Der Impfstoff war nach Prüfung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) im Dezember 2020 von der EU-Kommission bedingt zugelassen worden. Die Frau behauptete, sie habe in den Wochen unmittelbar nach der ersten Impfung starke Migräneattacken gehabt und leide bis heute an einer akuten Herzerkrankung, an Konzentrationsstörungen und Leistungseinbußen. Von Biontech verlangte sie deshalb Schmerzensgeld von mindestens 150.000 Euro - ohne Erfolg.

Die Frau habe keinen Anspruch auf Schadensersatz gemäß des hier einschlägigen § 84 AMG, entschied das LG Frankfurt am Main (Urteil vom 14.02.2024 - 2-12 O 264/22). Denn: Der Impfstoff weise kein unvertretbares Nutzen-Risiko-Verhältnis auf.

Da bei der ersten Zulassung des Vakzins die Abwägung von Nutzen und Risiko positiv ausgefallen sei, könne sich eine Haftung des Herstellers nur auf schädliche Wirkungen beziehen, die nach der Zulassung entdeckt worden seien. Derartige negative Risiken seien nachträglich jedoch nicht bekannt geworden. Im Gegenteil: Die Sicherheit des verabreichten Impfstoffes sei zuletzt Ende August 2023 im Rahmen einer Anpassung an eine neue Virus-Variante durch die EMA bestätigt und im Anschluss von der EU-Kommission erneut zugelassen worden. "Damit wurde bindend festgestellt, dass das Vakzin kein ungünstiges Nutzen-Risiko-Verhältnis aufweist", erklärten die Richterinnen und Richter. Sie stellten außerdem klar: "Schädliche Wirkungen müssen zwar nicht bewiesen werden. Bloße Spekulationen genügen aber nicht."

Zudem habe die  Frau nicht ausreichend dargelegt, dass ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Arzneimittelanwendung und dem Schaden bestanden habe. Insbesondere habe sie nicht bewiesen, dass sie vor der ersten Impfung noch nicht an den behaupteten Beschwerden gelitten habe.

Der ganze Artikel auf rsw.beck.de

12.03.2024 17:25

Post-Vac-Syndrom: Warum Betroffene von Lauterbach enttäuscht sind

Autor: Knud Vetten

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat den Opfern von Corona-Impfschäden schnellere Hilfe versprochen, nachdem er die Probleme aus Sicht der Betroffenen lange ignorierte. Dennoch sind viele Kranke von den Äußerungen des Mediziners empört. Wie geht es nun also weiter?

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Viele Kranke sind gerade über Karl Lauterbach empört. Mitte März vollzog der Bundesgesundheitsminister in einem ZDF-Interview eine 180-Grad-Wende. Aus Sicht der Betroffenen räumte der SPD-Politiker viel zu spät ein, dass Menschen schwere Impfschäden erleiden können – es geht um das sogenannte Post-Vac-Syndrom.

"Ich hatte Atemnot bei Belastung. Ich hatte ganz starkes Herzstechen. Ich hatte Schmerzen im ganzen Körper. Nervenschmerzen. Muskelschmerzen", beschreibt Tamara Retzlaff ihre Symptome, die typisch sind für Post-Vac. Ihre Muskelschwäche sei so weit gegangen, dass die 29-Jährige nicht mehr laufen konnte. "Ich war zeitweise bettlägerig. Ich habe Zuckungen am ganzen Körper, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche." Sie habe über 30 Symptome. Das Krankheitsbild ähnelt dem von Long Covid mit rund 200 Symptomen.

Tamara Retzlaff erlebt gerade einen sozialen Abstieg. Arbeit verloren, das Krankengeld lief vor kurzem aus, Arbeitslosengeld hat sie beantragt. Sie weiß nicht, wie es weitergeht. "Das ist ein sozialer Totalschaden und wenn ich im Bürgergeld ende, dann ist mein ganzes Leben, das ich mir aufgebaut habe, auf einmal zersprungen", sagt die einst sportliche und lebensfrohe Frau.

Keine Anerkennung eines Impfschadens

Retzlaff hatte einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens gestellt. Doch sie bekam eine Ablehnung vom Versorgungsamt. Erst drei Tage vorher hatte Karl Lauterbach Hilfe für Betroffene versprochen. Ein unglücklicher Zufall, doch für Retzlaff fühlt es sich an, wie ein Schlag ins Gesicht: "Das muss man sich mal vorstellen", empört sie sich. Im Gutachten heißt es: International gäbe es kein Signal für anhaltende Beschwerden. Das würde bedeuten, dass es Post-Vac eigentlich nicht gäbe.

Der ganze Artikel auf mdr.de

09.02.2024 18:12

Corona-Impfung: Risiko von Herzmuskelentzündung höher als bisher angenommen

Autorin: Pamela Dörhöfer

Nach einer Corona-Impfung mit einem mRNA-Vakzin ist das Risiko einer Herzmuskelentzündung vor allem bei Männern und männlichen Jugendlichen leicht erhöht.

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Meldung vom 11. Oktober 2021: Frankfurt – Der mRNA-Impfstoff des US-Herstellers Moderna wird seit Freitag (05.11.2021) in Island überhaupt nicht mehr eingesetzt, gab die Gesundheitsdirektion des Landes auf ihrer Website Covid.is bekannt. In Schweden und Finnland soll der Corona-Impfstoff vorerst nicht mehr an unter 30-jährige Menschen verabreicht werden, in Norwegen und Dänemark nicht mehr an unter 18-jährige männliche Jugendliche.

In Großbritannien, Hongkong und Norwegen gibt es laut einem Bericht der „New York Times“ zudem Überlegungen, auch den mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer bei Jugendlichen nur eingeschränkt zu verabreichen – konkret: nur eine Einzeldosis und keine Zweifachimpfung zu geben.

Herzmuskelentzündung nach mRNA-Impfung gegen Corona: Wie hoch ist das Risiko?

So unterschiedlich diese Schritte im Detail sind, so gibt es doch einen gemeinsamen Hintergrund: Das Risiko einer Myokarditis, einer Herzmuskelentzündung, nach einer mRNA-Impfung gegen Corona scheint insbesondere bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern höher als bislang gedacht – auch wenn diese Komplikation weiterhin ein seltenes Ereignis bleibt.

Der ganze Artikel auf fr.de

23.01.2024 11:00

Corona-Impfschäden: Deutschland hat jetzt die Zahl

65 Millionen Deutsche haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen, einen Impfschaden erlitten hat - ein verschwindend kleiner Teil.

In Deutschland haben sich rund 65 Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen lassen, bei einem verschwindend kleinen Teil von ihnen wurden Impfschäden nachgewiesen und anerkannt: 467 Personen.

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Das entspricht einer Schadensquote von etwa 0,00072 Prozent.     

Wie die Osnabrücker Zeitung berichtet, haben in Deutschland insgesamt 11.827 Menschen einen Antrag auf Anerkennung eines Corona-Impf-Schadens gestellt, mehr als 5000 Anträge wurden abgelehnt, rund 5000 Anträge befinden sich in Bearbeitung.  

17.01.2024 16:38

340 Entschädigungen aufgrund von Covid-Impfschäden

Autorin: Martina Marx

Über 21 Millionen Dosen an Covid-Impfstoffen wurden seit 2021 in Österreich verabreicht. Aktuelle Zahlen aus dem Gesundheitsministerium geben Aufschluss über Impfschäden.

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Rund um die Impfung gegen Covid-19 grassieren in sozialen Medien verschiedenste Mythen darüber, welche Schäden diese hervorrufen kann. Wie bei jedem medizinischen Präparat gibt es auch bei der Covid-Impfung Reaktionen sowie Nebenwirkungen. Erleidet man einen Impfschaden, hat man in Österreich Recht auf Entschädigung. Bis Ende 2023 sind laut Informationen aus dem Gesundheitsministerium 2251 Anträge auf Entschädigung nach dem Impfschadengesetz eingelangt. 846 davon wurden abgelehnt, 340 anerkannt.

Verabreicht wurden seit Beginn der Impfkampagne im Jahr 2021 21.066.145 Impfdosen. Das bedeutet, dass in 0,01 Prozent der Fälle um Entschädigung angesucht wurde, gewährt wurde diese in 0,0016 Prozent der Fälle – gerechnet auf die Gesamtzahl der verabreichten Dosen. Impfschäden sind also äußerst selten und die Covid-19-Impfstoffe können als sicher bewertet werden – wie dies zahlreiche Fachleute während der letzten drei Jahre immer wieder betont haben. Auch gegen die aktuell dominierenden Varianten schützen die Covid-Vakzine weiterhin sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen sowie Tod.

Geht ein Antrag auf Entschädigung nach dem Impfschadengesetz ein, wird vom Gesundheitsministerium bei den behandelnden Ärzten die Krankengeschichte des Betroffenen eingeholt. Alle gesammelten Daten gehen dann an Sachverständige – Sachverständige wie Andrea Grisold, Leiterin des Bereichs Klinische Mikrobiologie, Krankenhaushygiene und Impfungen an der Med Uni Graz. „Ich trete dann mit den betroffenen Personen in Kontakt, um eine persönliche Befundaufnahme zu machen“, erklärt Grisold. „Es geht darum, festzustellen, welche Beschwerden das mit Antragstellung waren bzw. ob diese Beschwerden weiter vorhanden oder abgeklungen sind“, sagt die Expertin. Neben der Einschätzung durch die Sachverständigen erfolgt immer noch ein Abgleich mit der gesamten aktuellen Literatur, um die Frage zu beantworten: Ist die gesundheitliche Beeinträchtigung die Folge einer Covid-Impfung?

Der ganze Artikel auf kleinezeitung.at

08.01.2024 17:20

Kongress "Long Covid & Post Vac-Syndrom"

FAKTEN, FORSCHUNG, THERAPIEANSÄTZE

Der Long Covid & Post Vac Kongress zeigt dir geballtes Wissen von 38 Expert:innen. Trage dich jetzt ein und sichere dir deinen gratis Zugang und Bonus-Guide "10 Sofortmaßnahmen bei Long Covid & Post Vac-Syndrom". Schließe dich bereits 10.259 Teilnehmenden an und sei dabei.

Zur Kongresswebsite

13.12.2023 15:34

Corona-Impfstoff in der Kritik – Was ist dran?

Der Gesundheitsminister hat gerade erst vor allem Menschen mit Risikofaktoren zu Auffrischungsimpfungen geraten. Doch ein Corona-Impfstoff ist aktuell in der Diskussion. Ein Labor will Verunreinigungen gefunden haben.

Das Video auf mdr.de

15.11.2023 16:41

Krank nach der Corona-Impfung

Autor: Pascal Kiss, SWR

Herzrasen, Kopfschmerzen, chronische Müdigkeit - in seltenen Fällen kann eine Corona-Impfung lang anhaltende Symptome verursachen. Fachleute sprechen vom Post-Vac-Syndrom. Wie viele sind betroffen und was hilft dagegen?

Bis zu neun Monate müssen Patienten schon in der Spezialambulanz der Universitätsklinik Marburg auf einen Termin warten. Sie berichten häufig über ständige Kopfschmerzen und fühlen sich erschöpft. Das sind ganz ähnliche Symptome wie bei Long- oder Post-Covid nach einer Infektion.

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Aber ihre Symptome sind nach einer Corona-Impfung aufgetreten. Fachleute sprechen vom Post-Vac-Syndrom (engl. vaccination = Impfung). Die Universitätsklinik Marburg ist neben der Charité Berlin eine der zentralen Anlaufstellen für Patienten mit dem Post-Vac-Syndrom.

Symptome wie bei Long Covid

"Es sind eigentlich identische Symptome, wie wir sie auch von Post-Covid-Patienten nach einer Infektion kennen", sagt Professor Bernhard Schieffer, der die Spezialambulanz in Marburg leitet. Konzentrationsschwierigkeiten, Blutdruckschwankungen, plötzliches Herzrasen, Sehstörungen, lang anhaltende Kopfschmerzen und chronische Müdigkeit sind die häufigsten Symptome, wie auch bei Post-Covid-Patienten nach einer Infektion.

Das Phänomen ist aber nicht neu. Auch bei anderen Impfungen treten in seltenen Fällen die gleichen Symptome auf. Weil jetzt in der Corona-Pandemie viele Menschen gleichzeitig geimpft wurden, werden die einzelnen Fälle sichtbarer.

Bisher gibt es keine Hinweise, dass nach den Corona-Impfungen der Anteil von lang anhaltenden Symptomen ungewöhnlich hoch wäre. Das erklärt das Paul-Ehrlich-Institut gegenüber tagesschau.de und beruft sich dabei auf eine Untersuchung von internationalen Verdachtsfällen aus 36 Staaten.

Der ganze Artikel auf tagesschau.de



13.11.2023 14:20

Betroffene erzählen ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit Long Covid bzw. mit Post Vac

Autorin: Michaela Gold

Der Bericht hat mich berührt und betroffen gemacht und zwar deshalb weil ich es gut nachvollziehen kann, wie verletzt, verärgert und enttäuscht man sich fühlt, wenn man sich die Impfung geben ließ, weil man dadurch - wir wissen alle, was uns gesagt wurde - richtig handelt.

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Viele wollten die Impfung nicht, hatten aber Angst vor den angedrohten Konsequenzen, ließen sich impfen und leiden jetzt an Post Vac und bekommen fast keine Hilfe. Ich finde dass Betroffene mit Post Vac fast noch schlimmer dran sind wie mit Long Covid  (wo es klar ist, das es aufgrund der Covid-Infektion aufgetreten ist). Wie oft hör ich, dass die einen Ärzte sagen, dass es nicht von der Impfung sein kann und andere wiederum sagen, das es nicht von der Infektion sein kann. Schlimm sind beide Erkrankungen und Hilfen und Behandlungen fehlen beiden Patientengruppen. Ich hoffe, das sich da bald was zu Gunsten der vielen Betroffenen ändert.

Der Betroffene hat seit 1. Jänner diese Jahres nach 4. Impfung am 28. Dezember 2022 die Beschwerden und Symptome.

Hier der Bericht, der mich gestern erreichte: "Ich klage an und Frage

Faktensammlung:Die POST-VAC-SYNDROM AUSTRIA (Impfschäden& Nebenwirkungen) hat bald 900 Mitglieder. Der aller größte Teil wird nicht als Impfschaden anerkannt.

Für Österreich sind keine offiziellen Daten bzgl. Long Covid bekannt. Folgt man den Einschätzungen des ONS, könnten in Österreich, grob geschätzt anhand der bisherigen Fallzahlen unter Berücksichtigung von Mehrfachinfektionen, zwischen 350.000 und 850.000 Personen von Long Covid betroffen sein.

Die Menge der Geschädigten ist groß. Wie viele tatsächlich Impfschäden sind, welche aber als Long Covid deklariert werden, ist noch gar nicht absehbar.Ob die Impfung „nur“ eine Vorhergehende, vielleicht gar nicht bemerkte Long Covid Problematik, oder irgendwelche andere Infektionen wie Epstein-Barr oder Borreliose und viele andere, wieder reaktiviert hat, ist für den Geschädigten unerheblich, es ist TROTZDEM ein Impfschaden.ICH KLAGE AN UND FRAGE:Long Covid-Ambulanzen werden mit fadenscheinigen Lügen geschlossen.Impfschadenambulanzen gibt es überhaupt nicht!

Warum schließt man Ambulanzen, wo die Wartezeit auf einen Termin 1 Jahr war, mit dem Argument, dass die Nachfrage zu gering war?Warum ist es notwendig, bei dem Thema dermaßen offensichtlich zu lügen?

ICH KLAGE AN UND FRAGE:„Koste es was es wolle“ wurde großspurig getönt und auch von Regierungsmitgliedern die noch immer umtriebig sind beklatscht.Messungen von sehr vielen diagnoseunterstützenden Parametern, meist über das Blut, werden nur in anderen Ländern durchgeführt, für uns vor allem Deutschland.Praktisch alle Leistungen bzgl. Post Vac oder Long Covid sind selbst zu zahlen vor allem, wenn man zeitnah Termine bekommen will. Wahlärzte schaffen teilweise Abhilfe, da sind wir in der Zweiklassenmedizin.

Warum sind Milliarden und aber Milliarden vorhanden, um die Wirtschaft mit Geld zu überschütten? Um Menschen teils gegen ihren Willen zu impfen, und auf Teufel komm raus kostspielig zu testen, was in unserem Fall zusammen mit den elendigen FFP2, ebenfalls eine Unterstützung von befreundeten Wirtschaftstreibenden war?Aber vergleichsweise extrem wenig bis gar kein Geld, um Geschädigte zu unterstützen oder gar zu entschädigen?

Der ganze Artikel auf meinbezirk.at


03.11.2023 13:35

Post COVID und Post-Vakzin-Syndrom: Die Pandemie nach der Pandemie

Eine SARS-CoV-2-Infektion lässt sich heute erfolgreicher behandeln als in der Anfangszeit der Pandemie. Im Gegensatz dazu sind die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung noch wenig verstanden und effektive Therapien hierfür noch nicht etabliert.

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Die als Post-COVID-Syndrom (PCS) zusammengefassten, alltagsrelevanten chronischen Verläufe haben erhebliche soziale und gesundheitsökonomische Auswirkungen: Die Krankheitslast ist hoch, internationale Studien gehen von einer Prävalenz von 10–15 % nach SARS-CoV-2-Infektion aus (1). Nach internationaler Studienlage persistiert mindestens die Hälfte der adulten PCS-Fälle über mehr als 12 Monate, von denen wiederum 20 % mit schweren Einschränkungen im Alltag einhergehen (2, 3, 4, 5).

Vom PCS sind häufig junge, sozial aktive, im Erwerbsleben stehende Menschen betroffen. Der Anteil der Frauen ist überproportional hoch. Für die erwartbare Welle an dieser „chronic disability“ ist das deutsche Gesundheitssystem bisher unzureichend aufgestellt, erkennbar an den langen Wartelisten der PCS- Ambulanzen. Long COVID (LC) und PCS sind definiert als anhaltende oder neu aufgetretene, anderweitig nicht erklärbare Beschwerden nach bestätigter oder wahrscheinlicher Infektion mit SARS-CoV-2. LC gilt als Oberbegriff für mindestens 4 Wochen bestehende Symptome nach Infektion; PCS empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO als Diagnose für SARS-CoV-2-assoziierte Symptome, die später als 3 Monate nach Infektion noch vorhanden sind, anhalten oder wiederkehren und den Alltag beeinträchtigen (ICD-10 U09.9). Die Symptome können sich verändern, zeitweilig sistieren und wieder neu auftreten (4). Es wird mindestens 28, alle Organsysteme betreffenden Symptome berichtet (6, 7). Am häufigsten sind Fatigue, Belastungsintoleranz, Dyspnoe, Schlafstörungen, Schmerzen und kognitive Dysfunktion sowie Anosmie und Dysgeusie (8). Trotz seiner klinischen Heterogenität gibt es zumindest teilweise diagnostisch abgrenzbare Subgruppen (Grafik) (9). Diese Subgruppenklassifizierung hat sich in Praxis und Forschung bewährt. Etliche Symptomkonstellationen lassen sich – obwohl es Cluster gibt – hier nicht einordnen. PCS-ähnliche Zustände gibt es nicht zuletzt nach Impfungen gegen SARS-CoV-2. Sie werden als Post-Vakzine-Syndrome, Post-Vac-Syndrome oder Post-Vakzinierungssyndrom (PVS) (10, 11) bezeichnet.

Diagnostisch abgrenzbar sind:

  • protrahierte postvirale Rekonvaleszenz, bei der erst nach Monaten die frühere Gesundheit erreicht wird; das gibt es auch bei anderen Infektionskrankheiten wie einer Influenza oder der Mononukleose
  • Organschädigungen wie Lungenfibrose, Schlaganfälle, Herz- oder Nierenerkrankungen, die durch COVID-19 oder dessen Therapie hervorgerufen wurden
  • Post-Intensive-Care-Syndrome (PICS) sowie posttraumatische Belastungsstörungen nach intensivmedizinischer Behandlung
  • von COVID-19 verstärkte oder hervorgerufene Erkrankungen; vor allem Autoimmunerkrankungen, etwa das Guillain-Barré-Syndrom, Diabetes Typ 1, autoimmune Polyneuropathien und Enzephalitiden oder Lupus erythematodes
  • spezifische Kreislaufregulationsstörungen wie das Posturale orthostatische Tachykardiesyndrom (POTS) und die Orthostatische Hypotonie (OH)
  • Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS)


Der ganze Artikel auf aerzteblatt.de

27.10.2023 12:02

Un-Sichtbar: Der Film


Impfschäden bei Kindern und jugendlichen von 9 bis 19 Jahren

Zum Film auf www.youtube.com

27.10.2023 11:41

Corona-Fonds: Erster Impfschaden entschädigt

Knapp 3.000 Menschen haben bislang Mittel aus dem Corona-Fonds des Landes beantragt – neben Long Covid oder Therapiekosten wurde nun auch der erste Impfschaden entschädigt. Die Zahlungen würden bisher 2,2 Mio. Euro ausmachen – nicht einmal ein Zehntel des Fonds.

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Mit etwa einer Million Euro geht gut die Hälfte der bis jetzt beantragten Mittel aus dem Corona-Fonds auf psychische oder seelische Schäden zurück. Mehr als 1.000 Menschen haben laut FPÖ einen Antrag auf Rückerstattung der Therapiekosten gestellt. Voraussetzung ist, dass die Therapie während der Pandemie, also zwischen März 2020 und Juni 2023 begonnen wurde und dies auch mit einer Rechnung belegt werden kann.

Dazu kommen etwa 400 Anträge wegen Long Covid. Die Rückzahlung von rund 400 Strafen inklusive etwaiger Anwaltskosten sei laut FPÖ fast abgewickelt, nur die Stadt St. Pölten hinke in dieser Hinsicht nach. Etwas mehr als 100 Anträge wurden bis Mitte Oktober wegen Impfschäden gestellt, wobei für Impfschäden laut Impfschadengesetz der Bund aufkommt. Tut er das nicht, greift der Corona-Fonds des Landes, wobei vorübergehende Impfreaktionen wie Rötungen oder ein schmerzender Arm nicht erfasst seien, heißt es gegenüber noe.ORF.at.

Anträge bis Ende 2025 möglich

Der ganze Artikel auf noe.orf.at


26.10.2023 10:25

Long Covid & Post-Vac-Syndrom-Kongress: Fakten, Forschung, Therapieansätze

Der Long Covid & Post Vac Kongress zeigt dir geballtes Wissen von 37 Expert:innen. Trage dich jetzt ein und sichere dir deinen gratis Zugang und Bonus-Guide "10 Sofortmaßnahmen bei Long Covid & Post Vac-Syndrom". Schließe Dich bereits 11.430 Teilnehmenden an und sei dabei.

Moderatorin: Dr. Michaela Hösl

Dr. med. Michaela Hösl ist Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie mit großem Interesse an alternativen Heilverfahren. 2016 hat sie der Nephrologie den Rücken gekehrt und arbeitet in ihrer Privatpraxis schwerpunktmäßig mit neuro-integrativer Medizin, Psychosomatik, Ernährungsmedizin und Mikronährstofftherapie.

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Seit 2022 ist sie zudem Koordinatorin eines überregionalen Projektes, das sich der Etablierung neuer ganzheitlicher Strukturen im Gesundheitswesen widmet.

Mit ihrem Verein „Wissen für Gesundheit e.V.“ engagiert sie sich ehrenamtlich für den Aufbau einer Plattform für sachliche, ganzheitliche und werbungsunabhängige Informationen, um Menschen auf dem Weg in einen eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Gesundheit zu unterstützen.

Zur Website des Kongresses

15.10.2023 17:30

Diagnose von Corona-Impfschäden: "Bei jedem Patienten auf Entdeckungsreise"

Tausende Patienten klagen über Langzeitfolgen der Corona-Impfung. Ob das wirklich so zutreffe, sei derzeit bei jedem eine neue Detektivarbeit, erklärt Experte Bernhard Schieffer.

"Post-Vac-Syndrom": So werden negative Langzeitfolgen der Impfung zusammengefasst. Die Symptome ähneln dabei teilweise denen von Long Covid. Unter anderem sind nach der Impfung gegen das Coronavirus mit mRNA-Impfstoffen in sehr seltenen Fällen Herzmuskelentzündungen aufgetreten. Doch nur wenige Ärzte kennen sich mit dem seltenen Phänomen aus.

Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können Betroffene einen Impfschaden melden und dafür entschädigt werden. Im Gesetz wird der Impfschaden definiert als "die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung".

Rund 6.700 Menschen haben in Deutschland seit Beginn der Corona-Impfkampagne die Anerkennung eines Impfschadens beantragt - bei rund 63 Millionen Geimpften. 2.350 Anträge sind entschieden worden - 285 davon positiv, also nur rund 12 Prozent. Der ursächliche Zusammenhang ist offenbar leicht in Zweifel zu ziehen.

Als Leiter der Anlaufstelle für Menschen mit Post-Covid-Symptomen an der Universität Marburg hat Kardiologe Bernhard Schieffer einen realistischen Blick auf die aktuelle Lage:

ZDFheute: Nur um mal eine zahlenmäßige Einschätzung zu bekommen, wie groß ist bei Ihnen die Warteliste?

Bernhard Schieffer: Wir haben im letzten Jahr knapp 2.000 Patienten durchgescreent, haben aktuell 7.000 bis 8.000 Patienten, je nachdem, an welchem Tag Sie reinschauen, auf der Warteliste.

ZDFheute: Das Problem kann man also nicht unterschätzen. Die Fälle, die wir in dem Beitrag gesehen haben, ist das ein typisches Symptomverhalten, das Sie auch tagtäglich sehen?

Schieffer: Ja. Das Problem ist ja auch von den Kollegen schon angesprochen worden. Es ist extrem schwierig zu identifizieren, welcher Patient tatsächlich eine - mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit - Nebenwirkung von der Impfung hat und welche Patienten irgendwelche anderen immunologischen Konstellationen haben, die dann mit der Impfung das Fass zum Überlaufen bringen, wodurch eine Post Covid ähnliche Symptomatik entsteht. Es ist extrem schwierig und langwierig.

Das ganze Interview auf zdf.de 

12.10.2023 08:42

Wie verbreitet ist das Post-Vac-Syndrom?

Autor:innen: LARA BITZER, CAROLINE REISCHL, RALF KÖLBEL

Krank durch Corona-Impfung: Wer unter dem seltenen „Post-Vac-Syndrom“ leidet, erlebt Kopfschmerzen, Atemnot, chronische Müdigkeit und zum Teil auch schwerwiegendere Nebenwirkungen. Das Phänomen ist noch wenig erforscht. Wie verbreitet ist die Erkrankung und was kann man tun?

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach erntete für seine Aussage im August, die Corona-Impfung sei „nebenwirkungsfrei“ viel Kritik. Die Impfung gilt bislang als eine der effektivsten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In sehr seltenen Fällen kann eine Impfung auch zu teils schwerwiegenden Symptomen führen. Auch Karl Lauterbach, selbst approbierter Arzt, forderte jetzt, dass das Post-Vaccine-Syndrom, auch Post-Vac-Syndrom genannt, besser untersucht werden müsse.

Post-Vac-Symptome treten später und intensiver als Impfreaktionen auf

Laut Robert Koch-Institut gehören Schmerzen an der Einstichstelle, Ermüdung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost zu den normalen Reaktionen auf eine Impfung mit den in Deutschland zugelassenen mRNA-Covid-19-Impfstoffe.

Anders als bei direkten Impfreaktionen, kommen die Symptome bei Post-Vac meist erst zwei bis drei Wochen nach der Impfung zum Vorschein, erklärt Prof. Bernhard Schieffer, Leiter der Post-Vax Ambulanz am Uniklinikum Marburg. Wegen der ähnlichen Symptomatik zu Long-Covid, also den anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion, wird das „Post-Vac-Syndrom“ teilweise medial auch als „Long-Covid nach COVID-19-Impfung" bezeichnet. Häufig treten Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden und Bewegungsstörungen auf, so Schieffer.

Der ganze Artikel auf swr.de


02.10.2023 14:18

Rechtliche Aspekte von Impfschäden durch AstraZeneca: Eine juristische Betrachtung

Impfschäden Corona Entschädigung - Was sind Ihre rechtlichen Chancen und Möglichkeiten? 

Die juristischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Impfschäden durch AstraZeneca sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie Gegenstand intensiver Diskussionen. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob und in welchem Ausmaß das Pharmaunternehmen für mögliche Nebenwirkungen haftbar gemacht werden kann.

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Der exemplarische Fall: Eine Zahnärztin klagt

Ein Fall, der öffentlich besonders viel Aufmerksamkeit erregte, betrifft eine Zahnärztin, die nach ihrer Corona-Impfung mit AstraZeneca einen erheblichen Hörschaden erlitt. Sie war überzeugt, dass der Impfstoff für ihren Zustand verantwortlich war und verlangte Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 150.000 Euro. Zentraler Punkt ihrer Klage: Sie sei nicht ausführlich über potenzielle Risiken und Nebenwirkungen informiert worden. Doch das Landgericht Mainz wies die Klage ab, wobei die Frage der Informationspflicht in einem parallelen Verfahren vor dem Oberlandesgericht Bamberg erneut thematisiert wird (1).

Kritik an AstraZeneca: Ein wiederkehrendes Phänomen

AstraZeneca hat in der Vergangenheit mehrfach Kritik aufgrund von Berichten über Impfschäden erfahren. Im Jahr 2021 wurde die Impfung mit AstraZeneca kurzzeitig ausgesetzt, nachdem Fälle von Hirnvenenthrombosen bekannt wurden (2). Nach eingehender Prüfung kam die EMA jedoch zu dem Schluss, dass die Vorteile des Impfstoffs die Risiken überwiegen (3).

Ausblick: Was bedeutet das für Betroffene?

Das Urteil des Landgerichts Mainz verursachte bei vielen Betroffenen Unsicherheit und Enttäuschung. Einige setzen ihre Hoffnungen nun auf den Europäischen Gerichtshof. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Klagen rund um AstraZeneca und Impfschäden erfolgreich sein werden.

Rechtsbeistand bei Impfschäden durch AstraZeneca

Für diejenigen, die rechtlichen Beistand im Kontext von Impfschäden durch AstraZeneca benötigen, bieten wir professionelle Unterstützung an. Da jeder Fall von Impfschäden einzigartig ist, empfehlen wir eine individuelle juristische Beratung. Kontaktieren Sie uns unter der Telefonnummer 04202 / 6 38 37 0 oder per E-Mail: info@rechtsanwaltkaufmann.de.

Der ganze Artikel auf anwalt.de

13.09.2023 11:02

Harte Corona-Abrechnung eines Hausarztes: „Zeugnis ablegen von verborgenem Leid“

Der Hausarzt Erich Freisleben fordert eine offene Debatte über die Corona-Impfstoffe. Pharma, Politik und Medien müssten in die Pflicht genommen werden. Ein Gastbeitrag.

Der Berliner Hausarzt Erich Freisleben hat auf der Demo des Bündnisses „Friedlich zusammen“ am Samstag in Berlin gesprochen. Wir dokumentieren im folgenden seine Rede im Wortlaut.

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Nach 37 Jahren klingt meine Hausarzttätigkeit allmählich aus. Aber die letzten Jahre hatten mir quasi noch einen Auftrag gegeben. Es galt, Zeugnis abzulegen von einem verborgenen Leiden, das nicht offen angeschaut werden wollte oder sollte. „Schwamm darüber!“ denken heute viele. „Corona ist doch eine alte Kamelle, es gibt heute wichtigere Themen.“ Wir werden sehen.

Ich habe in all den Jahren meiner Tätigkeit viele tausend Menschen geimpft. Die Corona-Impfstoffe, die erstmals in die genetische Funktion menschlicher Zellen eingreifen, machten mir jedoch große Sorgen. Nach dem monatelangen Lockdown und nach angstvoller Selbstisolation sehnten sich vor allem die Älteren nach der Impfung, die ihnen als scheinbar einziger Weg in die Freiheit aufgezeigt worden war.

Ich impfte auf Wunsch dreihundert Mal Patienten über sechzig Jahre und einige gefährdete Jüngere, jedoch nicht, ohne sie über die vorhandenen Unsicherheiten aufzuklären. Bereits nach sechs Wochen saß mir eine Witwe gegenüber, deren Ehemann andernorts mit dem Präparat von AstraZeneca geimpft worden und an einer Sinusvenenthrombose verstorben war. Seine Frau machte sich Vorwürfe, weil sie ihn zum Impfschutz gedrängt hatte. Auch mich beschlich das ungute Gefühl, den neuen Impfstoffen zu viel Vertrauen geschenkt zu haben.

Wach geworden achtete ich fortan akribisch auf den Zusammenhang zwischen Impfung und neuartigen Beschwerden. Bis zum Spätsommer 2021 hatte ich zwanzig schwere Nebenwirkungen, nun meist nach Gabe der Impfstoffe von BioNTech und Moderna, dem Paul-Ehrlich-Institut und der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft gemeldet. Den komplexen Symptomcharakter eines völlig neuen Nebenwirkungssyndroms mit allen mir aufgefallen Charakteristika und Labor-Besonderheiten hatte ich ebenfalls gesondert geschildert.

Der ganze Artikel auf berliner-zeitung.de

04.09.2023 08:16

Impfschaden: Gericht fordert Gutachten

Autor: dpa/ APOTHEKE ADHOC 


Berlin - Im Prozess um einen mutmaßlichen Corona-Impfschaden hat das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg Zweifel daran erkennen lassen, ob der Hersteller AstraZeneca ausreichend über Nebenwirkungen informiert hat. Der Zivilprozess gehört zu den ersten gegen einen Corona-Impfstoffhersteller in Deutschland.

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Das Gericht stellte am Montag klar, dass es derzeit keine ausreichenden Anhaltspunkte für eine Haftung wegen „unvertretbarer schädlicher Wirkungen“ sehe. Dazu hätte es demnach nach der Zulassung des Impfstoffs neue Erkenntnisse geben müssen, die einer Zulassung entgegengestanden hätten. Die von der Klägerin angeführten Nebenwirkungen seien jedoch schon bei der Zulassung bekannt gewesen und berücksichtigt worden, hieß es.

Risiko nicht in der Fachinfo

Im Hinblick auf eine von der Klägerin behauptete Haftung wegen „unzureichender Arzneimittelinformation“ beabsichtigt der Senat dagegen, ein Sachverständigengutachten einzuholen. Man gehe derzeit davon aus, dass die Frau nicht mit dem Impfstoff der Beklagten geimpft worden wäre, wenn das Risiko einer Darmvenenthrombose in der Fachinformation der Beklagten dargestellt gewesen wäre. Gegenstand des Gutachtens wäre die Frage, ob eine Darstellung in der Fachinformation nach dem damaligen wissenschaftlichen Stand geboten war.

Die Frau aus Oberfranken klagt gegen den Hersteller auf Schadenersatz. Sie hatte sich im März 2021 mit Vaxzevria impfen lassen und danach eine sogenannte Darmvenenthrombose erlitten. Sie kam in ein Koma und letztlich musste ihr ein Teil des Darms entfernt werden.

Knapp 870.000 Euro gefordert

Von AstraZeneca fordert sie mindestens 250.000 Euro Schmerzensgeld sowie 17.200 Euro für einen Verdienstausfall und bis zu 600.000 Euro für künftige Beeinträchtigungen. Die Anwälte von AstraZeneca schlossen einen Vergleich mit der Klägerin bislang aus.

Die 33-Jährige hatte vor ihrer schweren Erkrankung in der IT-Abteilung der Diakonie gearbeitet und wurde im Frühjahr 2021 priorisiert geimpft. Im Nachhinein nehme sie es so wahr, dass zumindest unterschwellig Druck ausgeübt worden sei, die Impfung auch wahrzunehmen, hatte die Frau zu Prozessbeginn Anfang Juli gesagt. Mit dem Wissen von heute hätte sie sich nicht mit dem Corona-Impfstoff impfen lassen.

Am Tag nach der Impfung seien erste Berichte über Thrombosen nach einer Impfung mit Vaxzevria bekannt geworden, erläuterte das Gericht zum Prozessbeginn. Am 19. März 2021 wurden Impfungen mit dem Impfstoff deshalb zeitweise ausgesetzt. Später empfahl die Ständige Impfkommission (Stiko), Vaxzevria in Deutschland nur noch für Menschen über 60 Jahren einzusetzen.

Signalwirkung für andere Verfahren

Der ganze Artikel auf apotheke-adhoc.de

02.09.2023 10:36

Endlich Hoffnung für “Impfgeschädigte”

Autor: Em.O.Univ.Prof. Dr. med. Hartmut Glossmann

​Professor Dr. med Glossmann hat folgende Auszeichnungen erhalten

  • Ludwig-Schunk-Preis der Medizinischen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen (1979)
  • Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2003)
  • Anerkennungsschreiben des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung, Johannes Hahn, für weltweit am meisten zitierte österreichische Wissenschaftler – gemeinsam mit Fred Lembeck (verliehen 2007)

Wie unterscheidet man im Labor Long Covid vom Post VACC Syndrom? Eine forensische Spurensuche führt zum „Doppel-Prolin“ Peptid. Personen, die unter Folgen von Spike-Protein transfizierenden (modifizierten, siehe weiter unten) modmRNAs (Moderna, Pfizer) Injektionen leiden, haben es besonders schwer, ihre Beschwerden über den Rechtsweg und Gutachten zu klären oder gar Ärzte hiervon zu überzeugen.

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Das Spektrum der beobachteten Langzeit-Nebenwirkungen kann vielfältig sein: Haut, Augen, Nervensystem -insbesondere ZNS-, Herz, Leber, Endokrine Organe (Diabetes) u.v.a. mehr sind betroffen. Vom Nachweis des toxischen Spike-Proteins in Biopsien oder Autopsien bei Myokarditis /Perikarditis Fällen (Kausalbeweis) soll hier nicht die Rede sein, sondern vom „Post-Vacc“ Syndrom.

Zunehmend wird von Seiten der Behörden der Begriff „Long Covid“ ins Spiel gebracht. Damit werden die Impfgeschädigten u.a. dem Verdacht von Long Covid ausgesetzt. Viele, die sich erzwungenermaßen oder freiwillig, diesem einzigartigen, weltweiten „Impf-Experiment“ unterzogen, erlebten anschließend auch mehrmals COVID-19 oder andere Virus-Infektionen, inklusive Aufflammen latenter Viren (z.B. Herpes). Zunächst eine Beschreibung der wichtigsten Unterschiede zwischen der Virus mRNA (kodierend für das Spike Protein, Wuhan)) und den modmRNAs, verpackt in Lipid-Nano -Partikeln.

Modifikation Nr.1: Austausch von Uridin mittels Methyl-Pseudouridin

Die oben erwähnte Schädigung durch vermehrte Infektionen oder Aufflammen von Herpes ist, wie jüngste Publikationen für Kinder und Erwachsene finden, auf molekularer Basis erklärbar: Es handelt sich um eine langanhaltende heterologe Immunität. Es wird gerätselt, welche Rolle die Methyl-Pseudouridine der modmRNA spielen. Dieser Austausch soll die üblichen Erkennungsmechanismen für virale Eindringlinge im angeborenen Immunsystem umgehen und bedingt auch eine extrem verlängerte Lebensdauer (nachgewiesen bis zu 4 Monaten) -verglichen mit normaler, körpereigener mRNA. Ausgeschlossen ist bislang nicht, dass die „Nicht-Erkennung“ von einer dauernden „Herunter -Regulierung“ bestimmter Abwehrmechanismen begleitet wird.

Mit molekularbiologischen Methoden lässt sich diese modmRNA sehr gut von der SARS-CoV2 mRNA unterscheiden. Diese wird z.B. im Blut bis zu 15 Tagen nach Injektion gefunden oder bis zu mehreren Monaten in Biopsien von Lymphknoten.

Modifikation Nr.2: Doppel-Prolin Peptid als Konsequenz

Die 2. Modifikation der modmRNA ist in der Aminosäure- Sequenz des hiervon kodierten Spike Proteins finden. Die Entwickler in den Pharmafirmen tauschten in der S2 Untereinheit ein Lysin (Position 986) und das Valin in Position 987 jeweils mit Prolin aus. Ich hatte vor einiger Zeit diese unlöschbare Signatur in einem Substack -Kommentar als „forensischen, unwiderlegbaren, kausalen Nachweis“ der Anwesenheit von Spike Protein, eindeutig kodiert von modmRNA, bezeichnet. U. a. als Beleg eines Impfschadens und ggf. zum Ausschluss von „Long-Covid“. Wenige Monate später führt eine Arbeitsgruppe diese Untersuchung bei gesunden Probanden mittels Proteomics und Massenspektrometrie durch. Dabei wird zunächst ein kompletter Verdau aller Proteine mit Trypsin durchgeführt, Peptide mittels Chromatographie getrennt, um anschließend die eluierten Peptide eindeutig an Hand ihrer Masse bzw. ihren Fragmenten zu identifizieren.

Der Trypsin Verdau des Wuhan Spike (Wild-Typ) liefert zwei Peptid Fragmente aus der modifizierten S2 Region: LDK +VEAEVQIDR. Der Trypsin Verdau des modifizierten (rekombinanten) Spike Proteins hingegen liefert aus dieser Region: LDPPEAEVQIDR. Dieses Peptid wird im Folgenden als „Doppel -Prolin“ Peptid bezeichnet.

Die Autoren der gerade (am 15.August 2023) erschienenen Publikation In „Proteomics Clinical Applications ,2023;2300048, benutzten sog. Guthrie Karten, auf die Probanden einen Tropfen Blut tropften. Diese „Postkarten“ mit getrockneten Blutstropfen können (verschlossen) mit der Post versendet werden und haben sich millionenfach beim Neugeborenen Screening bewährt. Für 50% der Probanden, die modmRNA erhielten, findet man bis zu 187 Tagen das „Doppel-Prolin“ Peptid aber bei keinem (0%) der 20 Kontrollen. Andere Autoren fanden bei allen Probanden bis zu 4 Monaten nach modmRNA Injektion das komplette S2 Fragment in zirkulierenden Exosomen.

Dass jetzt ein eindeutiger und unwiderlegbarer Nachweis des von der modmRNA kodierten modifizierten Spike Proteins sogar aus Gesamtblut gelingt, gibt Anlass zur Hoffnung für viele Geschädigte. Bei „Long-Covid“ zirkulieren bei vielen Betroffenen Exosomen, die sowohl virale mRNA als auch Wild-Typ Spike Protein transportieren. Bei manchen Betroffenen könnte auch das „Doppel-Prolin“ Peptid zu finden sein.

Es ist zu hoffen, dass sich die derzeit im Pilot Stadium befindliche Methodik weiterentwickelt und es gelingt, dass „Doppel -Prolin“ Peptid als unlöschbare Signatur der im Labor konzipierten, transfizierenden modmRNA Injektionen zu etablieren.

Der Artikel auf tkp.at

31.08.2023 12:43

Astrazeneca-Impfschaden? Klage abgewiesen

Streit über Astrazeneca: Angeblicher Impfschaden landet vor dem Landgericht Mainz. Das Gericht hat nun die Klage abgewiesen.

Das Landgericht Mainz hat die Klage einer Frau wegen eines möglichen Corona-Impfschadens auf Schmerzensgeld abgewiesen. Die Urteilsbegründung werde schriftlich ergehen, und die Klägerin müsse die Kosten für das Verfahren tragen, verkündete die Richterin in dem Zivilprozess am Montag in Mainz. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Klägerin: Schlag ins Gesicht aller Betroffenen

Der Anwalt der Frau kündigte an, in die nächste Instanz beim Oberlandesgericht Koblenz zu gehen. Er sprach von einem "Fehlurteil". Die Klägerin von "einem Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen".

"Mein Impfschaden ist offiziell von der Berufsgenossenschaft anerkannt", sagte die Klägerin, die zum Zeitpunkt der Impfung mit Astrazeneca 40 Jahre alt war. Es sei nicht verständlich, weshalb das Landgericht nicht in die Beweisaufnahme gegangen sei.

OLG will Gutachten einholen

Ihr Anwalt verwies auf ein Verfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) in Bamberg. In diesem Zivilprozess um einen mutmaßlichen Corona-Impfschaden hatte der Senat am 14. August Zweifel daran erkennen lassen, ob der Hersteller Astrazeneca ausreichend über Nebenwirkungen informiert hatte.

Das OLG will ein Gutachten einholen. Mit diesem soll die Frage geklärt werden, "ob eine Darstellung in der Fachinformation nach dem damaligen wissenschaftlichen Stand geboten war".

Anwalt: "Bärendienst" für Impfbereitschaft

Die 33 Jahre alte Klägerin vor dem OLG Bamberg sei zwei Tage nach seiner Mandantin im März 2021 geimpft worden, sagte ihr Anwalt in Mainz. Er nannte das Urteil des Landgerichts einen "Bärendienst" für die Impfbereitschaft der Menschen in einer neuen Pandemie.

Die Klägerin kritisierte, die Bundesregierung habe anders als andere Länder zu lange an Astrazeneca als Impfstoff festgehalten. Sie fürchte, dass ihr Fall erst vom Europäischen Gerichtshof entschieden werde.

Der ganze Artikel auf zdf.de


26.08.2023 18:21

„Die Vorteile des Impfstoffs hätten überwogen“

Autorin: Katja Gelinsky

Die Klage gegen Astra-Zeneca wegen eines möglichen Impfschadens blieb erfolglos. Die Vorteile des Impfstoffs für die Allgemeinheit seien höher zu gewichten, teilte das Gericht nun mit.

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Im Schmerzensgeldprozess einer Zahnärztin wegen eines etwaigen Corona-Impfschadens hat das Landgericht Mainz nun doch eine Mitteilung veröffentlicht, warum die Klage gegen den Impfstoffhersteller Astra-Zeneca abgewiesen wurde. Am Montag war das Urteil zunächst ohne Begrünung verkündet worden (Az.: 1 O 192/22). Nun teilte das Gericht mit, die Voraussetzungen für eine Haftung nach dem Arzneimittelgesetz seien nicht erfüllt. „Auch unter Berücksichtigung der Einwendungen der Klägerin hätten die Vorteile des Impfstoffs bei der Bekämpfung der weltweit verbreiteten Covid -19-Gefahr weiterhin das Risiko von Nebenwirkungen überwogen“, heißt es in der Mitteilung.

Die 40 Jahre alte Klägerin hatte in dem Verfahren vorgetragen, sie habe durch die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca im März 2021 infolge einer Thrombose einen kompletten Hörverlust auf dem rechten Ohr erlitten. Sie hatte deshalb Schmerzensgeldansprüche in Höhe von mindestens 150.000 Euro geltend gemacht. Außerdem hatte sie beantragt, das Gericht möge feststellen, dass der schwedisch-britische Pharmakonzern auch künftige Schäden tragen müsse.

Gericht beruft sich auf EMA

Für die „Gesamtheit der potentiellen Anwender“ hätten die Vorteile einer Impfung mit dem Wirkstoff von Astra-Zeneca gegenüber dem Risiko von Nebenwirkungen überwogen. Das Gericht beruft sich darauf, dass der Expertenausschuss für Humanmedizin der europäischen Arzneimittelkommission EMA im Oktober 2022 nach umfassender Prüfung aller wissenschaftlichen Daten und Erkenntnisse zu dem Impfstoff erneut dessen positives Nutzen/Risikoverhältnis bestätigt habe. Deswegen habe der Impfstoff Ende Oktober 2022 eine vorbehaltlose EU-weite Standardzulassung erhalten. In Deutschland wurde der Wirkstoff zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verimpft.

Der später als Vaxzevria benannte Impfstoff war im Januar 2021 vorläufig EU-weit für die Anwendung bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen worden. Danach wurden vereinzelt Fälle von thromboembolischen Ereignissen, einschließlich Thrombosen, an ungewöhnlichen Stellen gemeldet. Ein Expertengremium der EMA stellte jedoch fest, dass diese Fälle bei den mit Vaxzevria geimpften Personen nicht häufiger aufgetreten seien als auch statistisch zufällig in der allgemeinen Bevölkerung.

Hinweis auf seltene Risiken

Es wurde dann aber ein Hinweis auf diese sehr seltenen Risiken in die Fachinformation für den Impfstoff aufgenommen. Als die Klägerin geimpft wurde, gab es diesen Hinweis noch nicht. Die Ständige Impfkommission in Deutschland (STIKO) änderte ihre Empfehlungen zu dem Impfstoff von Astra-Zeneca mehrmals. Anfang 2022 empfahl die STIKO ihn nur noch für Personen über 60 Jahren.

Der ganze Artikel auf faz.net


20.08.2023 14:14

Gericht lässt erste Klage gegen Impfstoffhersteller zu

Autorin: Birgit Herden

Müssen die Hersteller von Coronaimpfstoffen in bestimmten Fällen Schmerzensgelder an Patienten mit Impfschäden zahlen? In einem möglicherweise wegweisenden Prozess hat das Oberlandesgericht Bamberg eine erste Entscheidung getroffen. Das Gericht zweifelt daran, dass der beklagte Hersteller AstraZeneca ausreichend über Nebenwirkungen informiert hat.

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Die Richter:innen gehen derzeit davon aus, dass die Klägerin nicht mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft worden wäre, wenn das Risiko einer Darmvenenthrombose in der Fachinformation des Herstellers dargestellt gewesen wäre, teilte das Gericht am Montag mit.

Die Kammer möchte ein Gutachten einholen. Mit diesem soll die Frage geklärt werden, „ob eine Darstellung in der Fachinformation nach dem damaligen wissenschaftlichen Stand geboten war.“

Der Anwalt der Frau, Volker Loeschner, bezeichnete die Entscheidung des Gerichts als Etappensieg. Von der Entscheidung gehe zudem eine Signalwirkung für andere Verfahren aus, dass Gerichte nicht ohne Gutachten über diese Thematik entscheiden könnten.

Diagnose Darmthrombose

Geklagt hatte eine heute 33-jährige Frau, die sich am 10. März 2021 mit dem Vakzin von AstraZeneca hatte impfen lassen. Zehn Tage später litt sie unter Durchfall und Schmerzen im Unterbauch. Im Krankenhaus wurde eine Darmthrombose festgestellt, der Frau wurden über drei Meter Darm entfernt. Sie ist bis heute berufsunfähig, leidet unter starken Schmerzen und ständigen Durchfällen, kann nur noch eingeschränkt essen und womöglich nie schwanger werden.

Der ganze Artikel auf tagesspiegel.de

18.08.2023 18:13

Klage gegen Astrazeneca: Impfschaden-Prozess: Gericht will Gutachten

Nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca ist eine Frau schwer erkrankt. Ist der Hersteller schuld? Das Oberlandesgericht Bamberg fordert nun ein Gutachten ein.

Im Prozess um einen mutmaßlichen Corona-Impfschaden hat das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg Zweifel daran erkennen lassen, ob der beklagte Hersteller Astrazeneca ausreichend über Nebenwirkungen informiert hat. 

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Der Senat gehe derzeit davon aus, dass die Klägerin nicht mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft worden wäre, wenn das Risiko einer Darmvenenthrombose in der Fachinformation des Herstellers dargestellt gewesen wäre, teilte das Gericht am Montag mit. Die Kammer möchte ein Gutachten einholen. Mit diesem soll die Frage geklärt werden, "ob eine Darstellung in der Fachinformation nach dem damaligen wissenschaftlichen Stand geboten war."

Die Klage gegen Astrazeneca ist kein Einzelfall: Sebastian Schönert erlitt nach seiner Impfung einen Schlaganfall und verklagt den Hersteller.

Klägerin verlor Teil ihres Darms

Eine 33 Jahre alte Frau aus Oberfranken klagt gegen den Hersteller auf Schadenersatz. Sie hatte sich im März 2021 mit dem Covid-19-Vakzin Vaxzevria des britisch-schwedischen Unternehmens impfen lassen und danach eine sogenannte Darmvenenthrombose erlitten. Sie kam in ein Koma und letztlich musste ihr ein Teil des Darms entfernt werden.

Der Anwalt der Frau, Volker Loeschner, bezeichnete die Entscheidung des Gerichts als Etappensieg. Von der Entscheidung gehe zudem eine Signalwirkung für andere Verfahren aus, dass Gerichte nicht ohne Gutachten über diese Thematik entscheiden könnten.

Der ganze Artikel auf zdf.de

12.08.2023 08:10

Nach der 2. Impfung ging es los: Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Erfahrungsbericht einer 30 Jährigen, österreichischen Unternehmerin, einer dynamischen, sportlichen Frau, die Mitten im Leben steht.  

Im Juli 2021 erhielt ich zwei Dosen der Pfizer Covid-19-Impfung. Nach der zweiten Dosis erlebte ich unerträgliche Kopfschmerzen, Gedächtnisnebel, Konzentrationsprobleme, schwere Beine und empfindliche Augen, die sogar zwei Wochen nach der Injektion anhielten. Einige dieser Symptome bestehen sogar heute noch, zwei Jahre nach der Impfung.

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Phasenweise ist es wirklich hart seinen Alltag, Termine etc. einzuhalten wenn man manchmal kaum aus dem Bett kommt weil der Kopf so schmerzt und die Konzentration so nebelig ist.  Vierzehn Tage nach der zweiten Dosis ging ich ins Krankenhaus, da ich den Schmerz nicht ertragen konnte und befürchtete, dass etwas nicht stimmte. Nach einer Untersuchung wurde mir jedoch gesagt, dass alles in Ordnung sei, trotz meiner starken Reaktion. (Krankenhausdaten habe ich immer aufgehoben.)  

In meinem Leben vor der Impfung hatte ich selten Kopfschmerzen (vielleicht 1-2 mal im Jahr, meist aufgrund von zu wenig Wasser trinken), daher war diese Reaktion für mich äußerst ungewöhnlich.  Im Oktober 2021 unterzog ich mich einigen NAD+ IVs in Kliniken, die meine Kopfschmerzen erträglicher zu machen schienen. Der Schmerz, der manchmal wie ein Blitz in meinem Kopf fühlte, ließ nach, verschwand jedoch nie vollständig. Es fühlte sich an wie eine endlose Empfindung, immer vorhanden, aber in der Intensität variierend.  

Im Februar 2022 unterzog ich mich einer vollständigen Körperuntersuchung in Wien, einschließlich Blutuntersuchungen, körperlichen Tests, MRT, neurologischen Tests usw. Das medizinische Team konnte nichts Spezifisches bezüglich meiner Kopfschmerzen und Gedächtnisnebel feststellen. Sie identifizierten lediglich eine leichte Fehlstellung in einer meiner Bandscheiben und suboptimale Schilddrüsenwerte, weshalb ich mit Physiotherapie, Massagen und Schilddrüsenmedikation begann.

Die Diagnose des Arztes schien damals plausibel und führte die Kopfschmerzen auf die Wirbelsäule und die Müdigkeit auf die Schilddrüse zurück.  Seit ich mit der Schilddrüsenmedikation begonnen habe, bestätigen regelmäßige Blutuntersuchungen, dass die Dosis korrekt ist. Ich fühle mich etwas energiegeladener, aber es gibt immer noch Tage, an denen ich extrem müde bin und nicht funktionieren kann.  

Im August 2022 erlitt ich eine schwere Niereninfektion und beschäftige mich seit dieser Erfahrung mehr denn je mit Gesundheitstudien, Longevitiy Themen, höre Podcasts von renommierten Medizin-Universitäten. Ich begann auch mit einer Nahrungsergänzungsmittelkur und verfolgte nach wie vor ab und zu IV-Therapien. (Vor allem wenn es mir wieder schlechter geht oder wenn ich weiß dass ich in einer bestimmten Woche besonders funktionieren muss).  Ich halte mich an ein Übungsprogramm aus kurzen HIT-Workouts, wenn ich genügend Energie habe, gefolgt von Saunagängen und kalten Eisbädern. Besonders das Eisbaden hat eine positive Wirkung auf mein allgemeines Wohlbefinden.

Trotz meiner Bemühungen erlebe ich aktuell aber leider wieder eine schlechtere und sehr intensivere Phase in der mein Nervenschmerz im Kopf an manchen Tagen wirklich kaum auszuhalten ist.  

Kürzlich entdeckte ich, dass mehr Fälle des sogenannten "Post-Vaccine-Syndroms" ans Licht kommen. Insbesondere in Deutschland werden Daten von Personen, die seit der Covid Impfung nicht mehr mit derselben Gesundheit leben, veröffentlicht und es wird sich der Thematik von Impfschäden endlich angenommen. Forschungen des Paul-Ehrlich-Instituts und Kliniken wie Charité in Berlin und einer anderen in Marburg bestätigen meine persönlichen Erfahrung.

Die meisten der durch Covid Impfstoffe geschädigten Menschen (75%) waren junge, dynamische Frauen mit einem niedrigen Body-Mass-Index. Auch das beschreibt mich. Mir geht es im Vergleich zu den wirklich schwer geschädigten Personen eigentlich noch gut aber so dynamisch wie ich vor der Impfung war bin ich nur noch kaum. 

Ich suche aktuell nach einer Privatklinik oder Ärzteorganisation, die eine wirklich umfangreiche Untersuchung vornehmen kann. Blutwerte / Entzündungswerte, Hormonwerte, Blutgerinnung mit Hingehenden Venen Ultraschall, Nervenwasser Test, Spike Protein Test um herauszufinden ob jenes das Immunsystem nach wie vor schwächt.

Ich habe das wirklich große Glück, dass ich nur zwei Impfdosen hatte und durch NAD+, IV´s etc. auch bessere Phasen erleben konnte als viele andere Impfgeschädigte und Gott sei dank auch die finanziellen Mittel habe weitere empfohlene Therapien wie Ozon, Blutwäsche, IVs etc, die aktuell als gute Therapieansätze gelten, testen zu können. (Was ich in nächster Zeit anstrebe).

An Ende des Tages wünscht man sich aber einfach eine Erklärung oder einen Befund, der einem endlich schwarz auf weiß bestätigen kann was eigentlich seit meiner zweiten Impfdosis mit mir los ist, sowie einem umfangreichen Therapieansatz, um meine Lebensqualität endlich konstant zu verbessern.


09.08.2023 11:20

Impfschaden in Familie: Grüner Landtagsabgeordneter will Debatte

Bei den deutschen Grünen wird endlich eine differenzierte Debatte zum Thema "Impfschäden" initiiert. 

Thomas Löser, Mitglied des sächsischen Landtages der Fraktion Bündnisgrüne meint dazu "Das Reden über Impfschäden und die Deutungshoheit in dieser Diskussion will ich nicht der AfD überlassen".

Und in Österreich? Da überlassen wir dieses Thema ausschließlich der FPÖ.

Auf Dauer kann die große Menge an Impfschäden nicht verschwiegen werden, da auch Angehörige von Politiker:innen* und Rechtsanwält:innen betroffen sind.

Es würde mich sehr freuen, wenn die österreichischen intelligente Mitte-Links-Community sich ebenfalls dem Thema "Impfschäden" zuwenden würde.

* Die Tochter von Thomas Löser ist betroffen. Leider befindet sich der Artikel hinter einer Bezahlschranke.

tkp.at ist ein oft rechts orientiertes Online-Medium, somit verlinke ich nicht gerne dorthin, hat aber zur tragischen Erkrankung von Thomas Lösers Tochter einen sehr guten Artikel gebracht:

https://tkp.at/2023/08/02/impfschaden-in-familie-gruener-landtagsabgeordneter-will-debatte/ 

31.07.2023 10:41

Neues Angebot für Patienten mit Long Covid oder Post Vac

Quelle: dpa Niedersachsen

Die niedersächsische Landesregierung startet ein neues Beratungsangebot für Menschen, die unter Long-Covid- oder Post-Vac-Symptomen leiden. Kooperationspartner ist die Krankenkasse AOK Niedersachsen. An diesem Montag (15.30 Uhr) wird unter anderem Landesgesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) das Projekt in Hannover vorstellen.

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Von Long Covid spricht man, wenn nach einer überstandenen Corona-Infektion Symptome länger als vier Wochen bestehen oder neue hinzukommen. Das postvirale Fatigue-Syndrom - eine lähmende Müdigkeit und fehlende Belastbarkeit - gehört zu den häufigsten Folgen. Der Begriff Post Vac hat sich für länger anhaltende Beschwerden nach einer Corona-Impfung etabliert.


Nach Angaben der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt es in Niedersachsen laut Schätzungen rund 600.000 Menschen mit dem sogenannten Post-Covid-Syndrom. Sie haben teilweise noch Monate nach einer Sars-CoV-2-Infektion Symptome wie chronische Müdigkeit, körperliche Erschöpfung oder Konzentrationsstörungen. Mit einer virtuellen Covid-Rehabilitationsklinik will die MHH vom 1. September an Hausarztpraxen bei der Versorgung dieser Patientinnen und Patienten unterstützen.

Der ganze Artikel auf zeit.de

28.07.2023 15:09

Wie Betroffene um Anerkennung von Corona-Impfschäden ringen

Autorin: Jeanne Turczynski

Millionen Menschen wurden in Bayern gegen Corona geimpft. Bei einem kleinen Teil gab es starke Nebenwirkungen. Einzelne tragen dauerhafte Schäden davon. Für die Betroffenen ist es ein harter Schicksalsschlag. Einige klagen nun gegen die Hersteller.

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Es ist nicht einfach, Betroffene zu finden, die sich in die Öffentlichkeit wagen. Doch Familie G. aus Kassel erklärt sich bereit, ihre Geschichte zu erzählen. Der Staat hatte die Corona-Impfung empfohlen, um die Pandemie zu beenden. Alle in der Familie folgen der Empfehlung, halten die Impfung für sinnvoll. Doch für Tochter Sophie entwickelt sie sich zu einer schweren gesundheitlichen Krise und schließlich zu einem Wendepunkt in ihrem Leben.

Wir begleiten die Musiker-Familie ins Kasseler Staatstheater. Im Opernfoyer spielen neun Cellistinnen und Cellisten die Ouvertüre von Mozarts Oper "Figaros Hochzeit". Die 21-jährige Sophie sitzt im Publikum. Noch viel lieber wäre sie aber selbst auf der Bühne, würde dort Cello spielen. Doch der Traum von der Musikerkarriere ist für sie geplatzt. Im Frühjahr 2021 lässt sich die damals 19-Jährige mit dem Impfstoff von Biontech impfen. Gut eine Woche danach bekommt sie Gelenkschmerzen. Erst in den Händen, dann in den Füßen.

Nach der Impfung ins Klinikum

Zu den Gelenkschmerzen kommt ein Ausschlag an den Füßen. "Das war das erste Mal, wo ich dachte, das ist komisch", sagt die 21-Jährige im Rückblick. Sie kann damals kaum noch laufen, fühlt sich wie nach einem Infekt. Sophie kommt ins Zentrum für Neuropädiatrie des Klinikums Kassel. Ihr behandelnder Arzt ist Professor Bernd Wilken. Er vermutet damals eine Bindegewebsentzündung, eine Kollagenose. Das ist eine autoimmunologische Erkrankung, die es in der Familie gibt. Dass diese kurz nach der Impfung ausbricht, macht den Professor stutzig. "Das kann natürlich theoretisch Zufall sein. Es kann aber natürlich auch mit einer Impfung zu tun haben, die ja das Immunsystem zu einer Aktion herausfordert", sagt Wilken.

Sophies Zustand verschlechtert sich

Es kommt noch schlimmer. Sophie erleidet eine Sinusvenenthrombose, was bedeutet, dass das Blut nicht mehr so gut aus dem Gehirn abfließen kann. In der Folge entwickelt sie Epilepsie. Sophie landet auf der Intensivstation, kann zeitweise nicht mehr laufen und nicht mehr richtig sprechen.

In der Familie: Verzweiflung, Ratlosigkeit und ein Gefühl der Angst, berichtet Sophies Mutter: "Ich habe damals gedacht, ich habe jetzt hier also vielleicht ein behindertes Kind." Auch Prof. Wilken macht sich damals Sorgen um seine Patientin. Der Fall habe ihm "durchaus schlaflose Nächte bereitet".

Familie fühlt sich alleingelassen

Es sind Erlebnisse, die die Familie bis heute prägen. Mit denen sie sich aber alleingelassen fühlt. Impfschäden sind Einzelfälle, die aber für die Betroffenen gravierende Folgen haben können. Etwa 0,02 Prozent der Menschen mit einer Corona-Impfung haben dauerhafte Beschwerden beziehungsweise schwere Nebenwirkungen – bis hin zu bleibenden Schäden. So die Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts, das solche Meldungen registriert. Auch Impf-Hersteller gehen von Zahlen in dieser Größenordnung aus.

Bei öffentlich empfohlenen Impfungen – wie der Corona-Impfung – ist eigentlich der Staat für die Versorgung zuständig, wenn ein dauerhafter gesundheitlicher Schaden eintritt. So ist es im Infektionsschutzgesetz geregelt.

Antrag auf Versorgung wird abgelehnt

Sophie hat bei ihrer zuständigen Landesstelle einen Antrag gestellt – sie will einen staatlichen finanziellen Ausgleich wegen ihres mutmaßlichen Schadens nach einer Impfung. Der Antrag wurde abgelehnt. Es bestehe allenfalls ein zeitlicher, aber kein kausaler Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Impfung, heißt es. Ihr behandelnder Arzt, Bernd Wilken, sieht das anders. "Wir haben in das Immunsystem eingegriffen und sehen eine Konsequenz daraus. Da besteht einfach die Möglichkeit, dass es auch daran gelegen hat", so der Professor vom Zentrum für Neuropädiatrie des Klinikums Kassel.

Allein in Bayern sind seit Beginn der Corona-Impfkampagne insgesamt rund 2.200 dieser Anträge auf Versorgung bei Verdacht auf einen Impfschaden eingegangen – bei 9,9 Millionen Menschen, die im Freistaat mindestens zweimal geimpft wurden, also grundimmunisiert sind. Das entspricht in etwa den 0,02 Prozent von schweren Impfnebenwirkungen beziehungsweise dauerhaften Schäden, die auch das Paul-Ehrlich-Institut angibt. Doch nur etwas mehr als 100 dieser Anträge wurden bisher auch anerkannt.

Sophie gibt nicht auf

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25.07.2023 09:34

Erste Prozesse wegen Covid-Impfschäden: Worum geht es dabei rechtlich?

In Deutschland finden demnächst die ersten Gerichtsverfahren gegen Impfstoffhersteller statt. Auch in Österreich sind Haftungsfälle möglich.

Im Gastbeitrag erklären die Juristen Miriam Astl und Armin Redl, worum es in den Zivilprozessen gegen Pharmakonzerne geht.

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Die Covid-Pandemie hat die ganze Welt über drei Jahre lang in Schach gehalten. Mit 5. Mai 2023 hat die Weltgesundheitsorganisation die weltweite gesundheitliche Notlage in Zusammenhang mit Covid-19 für beendet erklärt.

In Österreich ist Covid-19 seit 1. Juli 2023 keine meldepflichtige Infektionskrankheit mehr. Die Aufarbeitung der Pandemie hält allerdings noch an, und das in all ihren Ausprägungen. Vor allem das Erfordernis der rechtlichen Aufarbeitung derselben nimmt jetzt erst Formen an.

So sollen demnächst die ersten Prozesse in Deutschland zu Schmerzensgeld- sowie Schadenersatzforderungen gegen Covid-19-Impfstoffhersteller aufgrund behaupteter Impfschäden starten. Laut deutschen Medien sind rund 200 solcher Prozesse an deutschen Gerichten anhängig.

Und in Österreich?

Auch in Österreich ist eine Entschädigung bei Impfschäden im verwaltungsrechtlichen Verfahren über das Impfschadengesetz denkbar. Laut einer Auskunft des Gesundheitsministeriums wurde bis Ende 2022 lediglich in 50 Fällen – diese bewegen sich wohlgemerkt im Verhältnis zu den über 1.800 gestellten Anträgen im unteren Promillebereich – ein Impfschaden anerkannt.

Daneben steht etwaigen Geschädigten der zivilrechtliche Weg wegen Geltendmachung von Schmerzensgeld und Schadenersatz gegenüber jenen Ärzten oder Impfstoffherstellern offen, welche die Impfstoffe verabreicht haben, wenngleich eine Arzthaftung einen eindeutigen Behandlungsfehler oder eine mangelnde Aufklärung voraussetzt. Im Fall von Covid-19-Impfschäden wird dies wohl auszuschließen sein, weswegen letztlich die Haftung der Impfstoffhersteller, also der Pharmaunternehmen, infrage käme.

Klare Indizien reichen

Hierbei denkbar ist unter anderem eine Haftung nach dem – der EU-weiten Produkthaftungsrichtlinie entspringenden – Produkthaftungsgesetz. Dieses sieht einen verschuldensunabhängigen Anspruch gegen den Produzenten vor, wobei vom Geschädigten zu beweisen ist, dass ein fehlerhaftes Produkt nicht die unter allen Umständen zu erwartende Sicherheit bietet.

Dabei können sich Pharmaunternehmen auf das Entwicklerrisiko sowie auf die Einhaltung von zwingenden Rechtsvorschriften oder behördliche Anordnung (zum Beispiel der Europäischen Arzneimittelagentur) als Haftungsausschlüsse berufen. Das Entwicklungsrisiko schützt den Impfstoffhersteller insofern, als dieser dann nicht haftet, wenn er beweisen kann, dass der etwaige Fehler des Impfstoffes im Zeitpunkt des Inverkehrbringens nach dem Stand der Wissenschaft und Technik noch nicht vorlag.

Der ganze Artikel auf standard.at

14.07.2023 17:25

Impfschaden durch Astrazeneca: Wie ein Berliner Anwalt gegen den Pharmakonzern kämpft

Autorin: Kerstin Hense

Volker Loeschner, Anwalt aus Berlin, will einen Impfschaden seiner Mandantin nachweisen. Die Frau erlitt eine Darmvenenthrombose und ist seitdem stark eingeschränkt.

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Der Berliner Fachanwalt für Medizinrecht, Volker Loeschner aus Lübars, ist derzeit sehr präsent. Der Grund dafür: Er vertritt die Klägerin Ramona K. aus Hof (Bayern). Die 32-Jährige klagt gegen den Pharmakonzern Astrazeneca, weil sie sicher ist, dass die Impfung mit deren Wirkstoff sie schwer krank gemacht hat. In der vergangenen Woche stand ihr Fall im Fokus der Öffentlichkeit, weil er einer der ersten Prozesse gegen die Hersteller der Corona-Impfstoffe war. Für den 49-jährigen Juristen aus Berlin-Lübars ist es bereits das Berufungsverfahren.

Loeschners Mandantin, früher IT-Angestellte der Diakonie, bekam nur wenige Tage nach ihrer ersten Impfung am 10. März 2021 hohes Fieber und starke Bauchschmerzen. Ein Mediziner in der Klinik diagnostizierte eine Darmvenenthrombose. Konkret heißt es in dem Arztbrief, der der Berliner Zeitung vorliegt: „Komplette Thrombosierung des mesenterialvenösen Stromgebietes bis in die Leberpforte bei einer SARS-CoV-2-Vakzin (AstraZeneca) am 10.03.21 induzierten Thrombozytopenie.“ Der Klägerin verlor knapp zwei Wochen später drei Zentimeter ihres Dünndarmes und lag vier Tage nach der Operation im Koma.

„Für meine Mandantin war das eine Zäsur. Sie hatte sich mit ihrem Mann gerade ein Haus gekauft und war mitten in der Familienplanung. Nun steht sie vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens“, sagt der Rechtsanwalt Loeschner. Die junge Frau verlor ihren Vollzeitjob und ist heute nur noch zehn Stunden in der Woche angestellt, weil sie nicht mehr voll arbeitsfähig ist. „Sie muss permanent zur Toilette, hat Gedächtnislücken durch das Koma, kann nur noch bestimmte Nahrungsmittel zu sich nehmen und ist schwer depressiv“, sagt Loeschner. Außerdem plagten sie große Existenzsorgen und Probleme in der Beziehung, weil sie sich körperlich nicht mehr vollständig fühle. 

Das Zentrum Bayern, Familie und Soziales, Region Oberbayern Versorgungsamt hat ihren Schaden bereits anerkannt und ihr mit einem Bescheid vom 16. Februar 2022 mitgeteilt, dass ihr monatliche Versorgungsbezüge von 283 Euro monatlich zustehen. In dem Behördenschreiben heißt es unter anderem: „Das Thrombozytopeniesyndrom (TTS) ist nach jetzigem Kenntnisstand eine primäre Gesundheitsstörung, welche über das übliche Maß einer Nebenwirkung hinausgeht, somit einen Impfschaden darstellt und im kausalen Zusammenhang mit der Impfung mit dem Impfstoff Covid-19-Vakzin AstraZeneca zu sehen ist.“ Und weiter: Die Prüfung habe ergeben, dass die Voraussetzungen für eine Beschädigtenversorgung erfüllt seien.

Der ganze Artikel auf berliner-zeitung.de


28.06.2023 18:50

"Alltag kaum möglich" – immer mehr Impfschäden aufgedeckt

Aus Verzweiflung machen immer mehr Impfschaden-Betroffene ihre Leiden öffentlich. Der Verein ChronischKrank fordert nun Hilfe von der Politik ein.

Die Corona-Impfung samt Impfpflicht haben die österreichische Gesellschaft gespalten. Doch selbst jetzt noch, wo Covid-19 bald nicht mehr zu den meldepflichtigen Krankheiten gehört, gibt es deswegen noch intensive Nachwirkungen. "Immer mehr Betroffene melden Impfschäden bzw. Impfnebenwirkungen", sagt der Verein ChronischKrank Österreich am Montag. 

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Das Gesundheitssystem biete Betroffenen aber nur wenige Möglichkeiten und es gebe keine zentrale Anlaufstelle für Covid-19-Impfgeschädigte. Deshalb würden nun immer mehr Betroffene "aus lauter Verzweiflung" den Schritt an die Öffentlichkeit wagen, "da die gesundheitlichen Probleme immer schlimmer werden", so der Verein weiter.

In einer Pressemitteilung machen die Betreiber die Leidensgeschichte von zwei demnach impfgeschädigten Frauen, Andrea F. (51) und Gabriela B. (61), öffentlich: "Mit den Covid-Impfungen vor mittlerweile zwei Jahren begann das Martyrium von Andrea F. und Gabriela B.. Sie haben derart schwere Einschränkungen, dass sie mitunter nicht einmal ihren Alltag bewältigen können."

Mittlerweile hätten die beiden Frauen die Selbsthilfegruppe "Post-Vac-Syndrom Austria" auf Facebook über den Verein ChronischKrank ins Leben gerufen, um sich mit anderen Betroffenen austauschen zu können. Insgesamt zählt diese Gruppe bereits 108 Mitglieder.

Der ganze Artikel auf heute.at 

16.06.2023 15:47

Einer von 10.000 Geimpften will einen Impfschaden anerkennen lassen

Autor: Florian Schumann

Bundesweit haben bislang etwa 9.000 Menschen einen Antrag auf Anerkennung eines Covid-Impfschadens gestellt. Bei knapp 65 Millionen Menschen, die mindestens eine Corona-Impfung bekommen haben, heißt das: Von 10.000 Geimpften stellt etwas mehr als einer einen Antrag. Das geht aus Daten hervor, die ZEIT ONLINE von den Behörden in allen 16 Bundesländern abgefragt und ausgewertet hat. Sie zeigen auch, in welchen Bundesländern Menschen besonders viele Impfschadensanträge stellen – und dass nur ein kleiner Teil tatsächlich anerkannt wird.

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Die Corona-Impfung hat unzählige Leben gerettet, weltweit wohl viele Millionen, und noch mehr schwere Krankheitsverläufe verhindert. Einigen Menschen aber ging und geht es nach der Impfung schlechter als zuvor. Nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca etwa verstopfte in seltenen Fällen ein großes Blutgefäß im Gehirn. Auch Herzmuskelentzündungen können in sehr seltenen Fällen nach einer Corona-Impfung vorkommen.

Betroffene können in dem Bundesland, in dem sie geimpft wurden, einen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens stellen – etwa, um eine monatliche Rente zu erhalten. Doch offizielle Zahlen dazu, wie viele Geimpfte bisher überhaupt versucht haben, auf diesem Weg einen Impfschaden anerkennen zu lassen – und mit welchem Erfolg – gibt es bisher nicht.

Der ganze Artikel auf zeit.de


14.06.2023 12:16

Prozess gegen BioNTech wegen mutmaßlichen Impfschadens

Überraschende Wendung vor dem Hamburger Landgericht: Der Prozess einer Hamburger Ärztin gegen den Pharmahersteller Biontech um mutmaßliche Impfschäden wurde kurzfristig abgesetzt.

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Grund ist ein Befangenheitsantrag gegen den Richter, den der Anwalt der Klägerin am späten Freitagnachmittag eingereicht hatte. Am Montagvormittag war dann klar, dass erst einmal nicht über den Fall verhandelt werden kann.

Anwalt: Mehrere Richter sollten entscheiden

In dem Befangenheitsantrag geht es um die Frage, wie bedeutend dieser Fall ist - der erste Prozess um einen Impfschaden vor einem deutschen Gericht. Der Anwalt der Klägerin sagt, der Fall sei so bedeutend, dass darüber eine Kammer aus mehreren Richterinnen und Richtern entscheiden müsse. Bisher war nur ein Einzelrichter zuständig. Der wollte sich am Montag ein Bild von der Klägerin und ihrer Krankengeschichte machen. Die Frau war persönlich geladen. Nun ist der Prozess auf unbestimmte Zeit verschoben.

Klägerin fordert 150.000 Euro Schmerzensgeld

Die Klägerin ist eine Hamburger Ärztin, die in einem Krankenhaus arbeitet. Sie war laut ihrem Anwalt bis zu ihrer Corona-Impfung kerngesund. Danach habe sie Probleme bekommen: Schmerzen im Oberkörper, Erschöpfung und Schlafstörungen. Auf 200 Seiten hat sie ihre Krankengeschichte beschrieben, ergänzt durch Laborergebnisse und ärztliche Atteste. Sie verlangt von Biontech 150.000 Euro Schmerzensgeld. Außerdem soll der Pharmakonzern alle materiellen Schäden ersetzen.

Bund hatte Haftung eingeschränkt

Der ganze Artikel und das Video auf tagesschau.de

11.06.2023 17:15

Biontech muss sich erster Impfschadenklage stellen

Das Unternehmen Biontech muss sich morgen in Hamburg dem ersten Zivilprozess wegen angeblicher Schäden durch seinen CoV-Impfstoff Comirnaty stellen. Eine Klägerin fordere wegen eines mutmaßlichen Impfschadens ein Schmerzensgeld von mindestens 150.000 Euro, teilte das Landgericht Hamburg mit.

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Die namentlich nicht genannte Frau leide laut eigenen Angaben seit der Covid-19-Impfung unter anderem an Schmerzen im Oberkörper, Schwellungen der Extremitäten sowie Erschöpfung, Müdigkeit und Schlafstörungen.

Biontech weist die Vorwürfe zurück. „Wir haben die von der Klägerin dargestellten gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf der Grundlage aller zur Verfügung gestellten Informationen sorgfältig geprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Klage unbegründet ist“, erklärte das Mainzer Unternehmen.

Hunderte Klagen stehen an

In den kommenden Wochen und Monaten stehen in Deutschland potenziell Hunderte solche Klagen gegen verschiedene Impfstoffhersteller an. Bisher seien von seiner Kanzlei in 250 Fällen Klagen vor Gericht eingereicht worden, sagte Tobias Ulbrich von der Kanzlei Rogert & Ulbrich. Die Anwaltskanzlei Cäsar-Preller vertritt nach eigenen Angaben 100 ähnliche Fälle.

In Deutschland sind Hersteller von Medikamenten oder Impfstoffen laut Gesetz dann für Nebenwirkungen schadensersatzpflichtig, wenn wissenschaftlich belegt wird, dass die entsprechenden Produkte im Vergleich zu ihrem Nutzen einen unverhältnismäßig großen Schaden verursachen. Genau das solle vor Gericht dargestellt werden, so Ulbrich. Ein Urteil werde noch nicht erwartet.

Biontech: Bekannte Nebenwirkung oder Vorerkrankung

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10.06.2023 18:27

46-Jährige mit Impfschaden hat nun "Bombe im Kopf"

Seit ihrer Corona-Impfung im Mai 2021 leidet Sylvi W. an schweren Symptomen. Bei der 46-Jährigen wurde ein Post-Vakzin-Syndrom diagnostiziert.

Vor zwei Jahren war das Leben von Sylvi W. (46) noch völlig in Ordnung: Die Niederösterreicherin arbeitete bei einer Hilfsorganisation in der Obdachlosen-Betreuung und hatte einen zweiten Nebenjob, ging gerne wandern und biken. Die Mutter einer Tochter hatte keine Vorerkrankungen und ließ sich am 20. Mai 2021 in der Arbeit gegen Corona mit Johnson & Johnson impfen.

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"Nach zwei Wochen bekam ich die ersten Symptome – Fieber, Schüttelfrost und starke Kopfschmerzen. Es fühlte sich wie eine Grippe an", erzählt Sylvi W. im Gespräch mit "Heute". Der Zustand besserte sich nicht, mit einem "irrsinnigen Druck im Kopf", Übelkeit und ständig erhöhter Temperatur suchte die 46-Jährige schließlich ein Spital auf.

Die Ärzte haben mich einfach nicht ernst genommen und mir auch nicht geglaubt. Du bist ein Phantom, keiner will dich angreifen" – Sylvi W.

"Es wurde ein CT gemacht und ich bekam eine Schmerzinfusion. Einen Tag lang ging es mir wirklich gut. Aber am nächsten Tag musste ich nach der Arbeit die Rettung rufen. Ich hatte sehr starke Kopfschmerzen und Sauerstoffmangel", erinnert sich Sylvi W. Eine Magen-Darm-Spiegelung im Krankenhaus ergab Blutungen: "Mein komplette Speiseröhre war blutig und meine Sauerstoffsättigung war sehr schlecht."

Die Niederösterreicherin suchte Spitäler und zahlreiche Ärzte auf: "Man hat mich einfach nicht ernst genommen und mir auch nicht geglaubt. Ich finde es ganz schlimm, wie man von den Ärzten behandelt wird. Ich hab' immer das Gleiche gehört: 'Sie sind zu lange alleinerziehend', 'Sie haben ein Burnout' oder 'Sie sind psychisch krank'. Du bist ein Phantom, keiner will dich angreifen", berichtet die 46-Jährige.

Neurologe diagnostizierte Post-Vakzin-Syndrom

Im Juli 2022 diagnostizierte ein Neurologe vom Evangelischen Krankenhaus in Wien schließlich ein Post-Vakzin-Covid19-Syndrom, mittlerweile wurden bei Sylvi W. 18 Diagnosen gestellt: "Ich habe Schmerzen am ganzen Leib. Der Geist ist wach, aber der Körper ist zu nichts fähig", erzählt Sylvi W. So leidet die Niederösterreicherin etwa unter Müdigkeit, Kopf- und Nackenschmerzen, Konzentrationsstörungen, immer wiederkehrenden Infekten und Licht- sowie Lärmempfindlichkeit.

Der ganze Artikel auf heute.at 

05.06.2023 18:01

Corona-Impfschäden – 70 Klagen gegen Österreichs Ärzte

Während man in Deutschland gegen die Corona-Impfstoff-Hersteller vor Gericht zieht, sollen hierzulande die Impfenden zur Verantwortung gezogen werden.

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Nach über 20 Millionen verabreichten Impfdosen wurden in Österreich mittlerweile 1851 Anträge auf Entschädigung wegen Corona-Impfschäden beim Gesundheitsministerium gestellt. 88 davon wurden bisher anerkannt. In 72 Fällen gab es eine Einmalzahlung in der Höhe von 2.000 Euro, die restlichen 16 Personen erhalten eine monatliche Rente von 700 Euro.

Einige Österreicherinnen und Österreicher, die Corona-Impfschäden davongetragen haben sollen, gehen jedoch noch einen Schritt weiter und wollen die Ärzte, die ihnen die Impfdosen verabreicht haben zur Rechenschaft ziehen. "Derzeit sind in Österreich ungefähr zwischen 60 und 70 Verfahren anhängig", erklärt Rechtsanwalt Gottfried Forsthuber gegenüber "Heute".

Unzureichende Aufklärung vor der Impfung

Zehn der Fälle betreut er selbst in seiner Badener Kanzlei: "Der Arzt muss den Patienten aufklären, das kann nicht innerhalb von zehn Sekunden passieren. In dieser kurzen Zeit kann keiner eine Vorstellung davon bekommen, worum es wirklich geht." Auch ein Aufklärungsbogen mit QR-Code sei laut dem Anwalt unzureichend. "Einen QR-Code scannen, das schaue ich mir an bei einer 80-jährigen Person."

Der ganze Artikel auf heute.at 

29.05.2023 12:01

Impfschäden nach Corona-Impfung: Bisher nur wenige Klagen

In Baden-Württemberg sind schätzungsweise bis zu 2.500 Menschen von schwerwiegenden Nebenwirkungen nach Coronaimpfungen betroffen. Doch wenige haben gegen die Hersteller geklagt. Was ist der Grund?

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Bis Ende April sind an den Landgerichten in Baden-Württemberg rund 20 Zivilklagen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen wegen möglicher Impfschäden eingegangen. Dabei könnten deutlich mehr Menschen von schwerwiegende Nebenwirkungen nach Coronaimpfungen betroffen sein.Die Zahl der Fälle des Post-Vac-Syndroms kann derzeit nur geschätzt werden - eindeutige Zahlen dazu gibt es keine. Expertinnen und Experten vermuten, dass vielleicht 0,02 bis 0,03 Prozent der Geimpften betroffen sind. In Baden-Württemberg wären das bei über 8 Millionen Geimpften etwa 1.700 bis 2.500 Menschen.

SWR-Rechtsexperte Christoph Kehlbach erklärt, welche rechtlichen Schritte für Betroffene des Post-Vac-Syndroms möglich sind:

Der ganze Artikel und das Video auf swr.de


23.05.2023 14:57

Sind Impfschäden nachweisbar?

Krank durch eine Impfung, die eigentlich vor Krankheit schützen soll? Das ist extrem selten, kommt aber vor. Für die Betroffenen ist es schwer, als Impfgeschädigter anerkannt zu werden und Hilfe zu erhalten.

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Impfschäden

Ein Impfschaden ist schwer zu diagnostizieren. Dies wäre aber wichtig, um Entschädigung oder Schmerzensgeld einzuklagen oder Versorgungsansprüche bei der Gesundheitsbehörde anzumelden. Forscherteams weltweit arbeiten daran, Biomarker zu finden, die einen klaren Zusammenhang bestimmter Krankheitsbilder mit der Corona-Impfung herstellen können.

Mit Gesprächsgast: Bernhard Schieffer, Kardiologe, Universitätsklinikum Marburg

Der Beitrag auf 3sat.de
Das Video auf 3sat.de

18.05.2023 10:04

Nebenwirkungen und Impfschäden nach Corona-Impfung - was Betroffene wissen müssen

Immer wieder berichten Menschen von Nebenwirkungen, die durch die Corona-Impfung hervorgerufen wurden. In den meisten Fällen sind diese leicht und von kurzer Dauer. Doch es gibt auch Betroffene, die vermuten, dass die Impfung sie längerfristig beeinträchtigen wird. Worin unterscheiden sich Impfreaktion und Impfnebenwirkung? Wer zahlt bei tatsächlichen Impfschäden und mit welcher Entschädigung können Betroffene rechnen?

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192 Millionen Corona-Impfungen sind dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge bis Anfang des Jahres in Deutschland verabreicht worden. Rund 65 Millionen Menschen sind mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft, 52 Millionen Menschen haben sogar drei oder vier Impfungen. Doch nicht alle Menschen haben den Impfschutz gut vertragen.

"... Insgesamt wurden dem Paul-Ehrlich-Institut nach Grundimmunisierung plus Booster-Impfungen 333.492 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen und 50.833 Verdachtsfälle schwerwiegender Nebenwirkungen berichtet. Die Melderate betrug für alle Einzelfallmeldungen 1,78 pro 1.000 Impfdosen, für schwerwiegende Einzelfallmeldungen 0,27 pro 1.000 Impfdosen. ..."

Quelle: Paul-Ehrlich-Institut

Der ganze Artikel auf mdr.de

11.05.2023 17:32

Impfnebenwirkung, die es in sich hat

Autorin: Elke Bodderas

Laut einer Studie haben Corona-Geimpfte doppelt so oft Gefäßverschlüsse im Auge erlitten wie Nicht-Geimpfte – auch noch bis zu zwei Jahre  später. Doch statt strenger zu regulieren, tritt die EU bei mRNA-Stoffen nun die Flucht nach vorn an.  

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Das klingt ganz und gar nicht gut, was da in einer Publikation des Nature-Verlags stand, erschienen vor wenigen Tagen. Im dritten Jahr nach dem ersten Großeinsatz von mRNA-Impfstoffen, so steht es da, ist eine Nebenwirkung dingfest gemacht worden, die es in sich hat.

Der weitere Artikel befindet sich hinter der Bezahlschranke von welt.de.

Die angesprochene Studie: https://www.nature.com/articles/s41541-023-00661-7 

 

09.05.2023 12:16

Im Stich gelassen – die Covid-Impfopfer

Die öffentliche Debatte um die Covid-Impfpflicht in Österreich ist am Höhepunkt. Noch nie verursachte eine Impfung so eine Spaltung der Gesellschaft. Die Impfopfer und Geschädigten fühlen sich im Stich gelassen. Bisher gibt es hunderte Beschwerden von „Impfgeschädigten“, die über physische und psychische Nebenwirkungen nach ihrer Covid-Impfung klagen, die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein und es wird darüber ein Mantel des Schweigens gebreitet. Aber wer haftet für Impfschäden?

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Die öffentliche Debatte um die Covid-Impfpflicht in Österreich ist am Höhepunkt. Noch nie verursachte eine Impfung so eine Spaltung der Gesellschaft. Die Impfopfer und Geschädigten fühlen sich im Stich gelassen. Bisher gibt es hunderte Beschwerden von „Impfgeschädigten“, die über physische und psychische Nebenwirkungen nach ihrer Covid Impfung klagen, die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein und es wird darüber ein Mantel des Schweigens gebreitet. Die Covid-Impfung – Schutz oder Gefahr? Noch nie wurden den Behörden so viele Nebenwirkungen gemeldet wie bei den Covid-Impfungen. Dass genau diese Impfung nun gesetzlich verpflichtend werden soll, stößt in weiten Kreisen der Bevölkerung auf Unverständnis. Die Angst vieler Menschen vor der Impfung wird nicht ernst genommen. Diese Reportage zeigt Schicksale von Impfgeschädigten und spricht mit Experten, die die aktuelle Lage einschätzen. Und viele stellen sich die Frage, wer haftet für Impfschäden? Eine klare Antwort darauf gibt weder die Ärztekammer noch die Bundesregierung.

Regie: Bert Ehgartner / Produziert von: Mabon Film GmbH

Zum Video

03.05.2023 15:55

Zweifache Mutter (35) im Rollstuhl: Erster Prozess wegen Impfschaden

Es ist einer von zahlreichen Fällen, der mit der Corona-Impfung im Zusammenhang steht: Seit der zweiten Impfung sitzt Oxana G. (35) im Rollstuhl. Nun landet ihr Fall vor Gericht. Es ist der erste Prozess wegen eines Impfschadens. Für die zweifache Mutter ein erster Erfolg.

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“Im Juli 2021 hatte ich meine erste, im August die zweite Impfung“, berichtete Oxana. Die deutsche Physiotherapeutin hat zuerst im Zuge ihres Kroatien-Urlaubs Symptome entwickelt. Begonnen mit Kopfschmerzen folgten Müdigkeit, Atemnot und Vergesslichkeit. Auch zu Hause wurde es nicht besser– im Gegenteil. Trotz Medikamenten und Therapien verschlechterte sich ihr Zustand drastisch. “Ich konnte wochenlang gar nicht aufstehen. Jetzt sitze ich im Rollstuhl“, erzählte die Mutter von zwei Kindern (2, 16). Nun befasst sich ein Gericht mit ihrem Fall – und damit erstmals mit einem Impfschaden.

Für Oxana ein erster Erfolg. “Mein Leben – wie ich es vorher kannte – habe ich verloren. Ich hoffe, dass meine Familie und ich jetzt endlich Schadensersatz und Hilfe erhalten”, meinte sie gegenüber der “Bild”.

184 Zivilklagen eingebracht

Oxanas Klage ist eine von zahlreichen Zivilklagen in Deutschland wegen Schäden durch die Corona-Impfung. Zwei Kanzleien aus Düsseldorf und Wiesbaden legten in der vergangenen Woche 184 Sammelklagen vor.

"Musste fast weinen, als ich von Oxanas Schicksal hörte"

Im Netz freut man sich mit Oxana: “Die Gerechtigkeit wird siegen. Ich wünsche Dir viel Erfolg!”, schrieb eine Userin auf Twitter. “Es ist nur der Anfang. Corona-Aufarbeitung. Jetzt”, ergänzt ein weiterer.“Ich musste fast weinen, als ich von Oxanas Schicksal gelesen habe. Immerhin darf sie jetzt auf ein wenig Besserung hoffen. Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute! Von Mutter zu Mutter”, zeigt sich auch auf Facebook eine Nutzerin gerührt.

Der Artikel auf express.at 



27.04.2023 16:24

Post-Vac-Syndrom: Was wir inzwischen wissen – und was immer noch nicht

Autorin: Laura Beigel

Nicht nur nach einer Corona-Infektion klagen Menschen über Langzeitschäden, sondern auch nach den Impfungen. Die Rede ist vom sogenannten Post-Vac-Syndrom. Doch welche langfristigen Beschwerden können die Corona-Impfungen auslösen? Und wie entstehen sie? Ein Überblick.

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Impfungen können Nebenwirkungen verursachen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern gilt seit Jahrzehnten. Jede Impfung ist ein Eingriff in den menschlichen Körper. Auch die Corona-Impfung ist da keine Ausnahme: Sie kann lokale Impfreaktionen auslösen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Rötungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit. Oder aber schwerwiegende Nebenwirkungen wie Thrombosen – also Blutgerinnsel –, Herzmuskel- oder Herz­beutel­entzündungen und Anaphylaxie – also eine potenziell lebens­bedrohliche allergische Reaktion. Solche Komplikationen sind zwar sehr seltene Ereignisse, wie der zuletzt veröffentlichte Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zeigt. Dennoch können die Corona-Impfungen langfristige Folgen haben.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat nun Hilfen für Menschen zugesagt, die nach den Corona-Impfungen unter Langzeit­schäden leiden. Am Sonntag­abend sagte er im ZDF-„heute journal“, dass er ein Programm erarbeiten werde, das die Folgen von Impfschäden untersuchen und die Versorgung der Betroffenen verbessern werde. „Das ist ein Programm, das ich so schnell wie möglich auflegen möchte“, erklärte der SPD-Politiker. „Ich bin quasi in den Haushalts­verhandlungen für dieses Geld.“ Es gehe auch darum, die Expertinnen und Experten in diesem Bereich so zu vernetzen, dass die Wahrscheinlichkeit einer guten Therapie steige.

Der ganze Artikel auf rnd.de

20.04.2023 12:06

Post-Vac-Syndrom: Ein verkanntes Problem?

„Geimpft und dann nur noch platt“- so lautete die Überschrift in einem kürzlich erschienenen Artikel der „Zeit Online“.

Vielleicht zählen Sie zu den wenigen oder vielen, die nach der COVID-Impfung mit einem der bekannten Impfstoffe wie „Comirnaty“ (BioNTech/Pfizer) oder „Spikevax“ (Moderna) Nebenwirkungen oder (scheinbar unerklärliche) Nebenerscheinungen entwickelt haben.

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Nun stehen sie etwas ratlos und allein da und wissen nicht, was Sie tun können oder wo Sie ärztliche Hilfe bekommen? Bitte lesen Sie unbedingt weiter, wenn Sie selbst betroffen sind oder evtl. jemanden kennen, der unter einem Post-Vac-Syndrom leiden könnte. 

Bei dem Post-Vac-Syndrom handelt es sich um eine anhaltende gesundheitliche Beeinträchtigung infolge und im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Impfung.

Betroffene können ein sehr heterogenes Beschwerdebild präsentieren: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Haarausfall, Impotenz, Augenkrankheiten, Gedächtnisstörungen, Taubheitsgefühle oder Bewegungsstörungen/Lähmungserscheinungen können das Bild zeichnen. Ebenso kann es zu Herz-Kreislauf-Beschwerden, Thrombosen oder chronischen Erschöpfungszuständen kommen. Umso schwerer gelingen eine klare differentialdiagnostische Einordnung und Abgrenzung zu anderen Erkrankungen.

Immer mehr Hilfesuchende wenden sich in ihrer Not an die zwei Anlaufstellen für Post-Vac-Fälle in Deutschland: Die Spezialambulanz am Universitätsklinikum Marburg sowie die neurologische Post-COVID-19-Sprechstunde an der Charité Universitätsmedizin Berlin. In der Marburger-Spezialambulanz gäbe es laut dem zuständigen Direktor Prof. Schieffer aktuell eine Warteliste von mehr als 1 800 Betroffenen (Stand 07/22).

Die Frage, wie viele Menschen deutschlandweit tatsächlich betroffen sind, ist leider aktuell nur schwer oder vielleicht (noch) gar nicht zu beantworten. Aber selbst, wenn es nur sehr wenige sind, so sollte auch diesen Menschen Hilfe zukommen. Sie sollten nicht ohne Ansprechpartner bleiben.

Der ganze Artikel auf theraklinik.de


13.04.2023 12:55

Corona-Impfschäden: Die Chancen der Kläger

In den kommenden Monaten stehen die ersten Prozesse wegen angeblicher Corona-Impfschäden an. Es geht um Schadenersatz und Schmerzensgeld. Wichtige Fragen und Antworten.

Wer nach einer Corona-Impfung erkrankte, hatte schnell die Spritze gegen Covid-19 im Verdacht. Lange wurde ein solcher Verdacht pauschal abgetan. Inzwischen werden mögliche Impfschäden ernst genommen, sogar von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

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Eine Post-Covid-Ambulanz rief eine Post-Vac-Sprechstunde ins Leben, die Impfstoffhersteller werden auf Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagt. Im Detail hat es das Thema aber in sich: Es gibt Missverständnisse, Unschärfen, bewusste Irreführung und juristische Fallstricke.

Worum geht es in den Prozessen?

Der mutmaßlich erste Zivilprozess war zunächst Ende April in Frankfurt angesetzt. Inzwischen wurde dieser Prozessbeginn allerdings auf den 7. Juli verschoben. Es geht um Schadenersatz und Schmerzensgeld. Die Klage richtet sich gegen den Hersteller Biontech.

Die Klägerin behauptet, durch die Covid-19-Impfung einen Herzschaden davongetragen zu haben. Die Frau, die nach Angaben ihres Anwalts selbst in einem medizinischen Beruf arbeitet, will unbekannt bleiben. Zwei Großkanzleien vertreten nach eigenen Angaben eine dreistellige Zahl von Menschen vor Gericht. Beklagt werden Hersteller verschiedener in Deutschland eingesetzter Impfstoffe.

Für Covid-19-Impfstoffe gelten im Prinzip dieselben Haftungsregeln wie für andere Arzneimittel, etwa nach dem Arzneimittelrecht oder dem Produkthaftungsgesetz. Der Hersteller kann zur Verantwortung gezogen werden, wenn etwa ein Produktionsfehler vorliegt. Wird das Arzneimittel beispielsweise fehlerhaft verabreicht, haftet die impfende Person. Knackpunkt ist die Kausalität: Ist der Schaden ursächlich auf die Impfung zurückzuführen?

Der ganze Artikel auf zdf.de

11.04.2023 17:50

Erste Klagen wegen vermuteter Impfschäden

Autorin: Birgit Herden

Ab Mai sollen die ersten Prozesse gegen Biontech wegen möglicher Impfschäden verhandelt werden. Noch ist offen, welche Beweise notwendig sein werden.

Sie kommen nur sehr selten vor, können im Einzelfall aber großes Leid verursachen: Impfschäden sind ein noch nicht aufgearbeitetes Kapitel in der Geschichte der Corona-Pandemie. Mehr als 192 Millionen Impfdosen wurden bis heute in Deutschland verabreicht. Dagegen mutet die Zahl der Zivilklagen, die nun wegen Impfschäden angestrengt werden, bescheiden an. Deutschlandweit sind es nach Angaben von Anwälten mindestens 185.

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Zwei Kanzleien in Düsseldorf und Wiesbaden vertreten nach eigenen Angaben 135 beziehungsweise 50 Fälle. Die Klagen richten sich gegen alle vier großen Hersteller von Corona-Impfstoffen.

Die Düsseldorfer Kanzlei hatte nach eigenen Angaben rund 3900 Anfragen, aus denen 931 Mandate wurden, von denen bislang 135 in Klagen mündeten. Die Wiesbadener Kanzlei berichtete von 850 Mandaten und 50 Klagen. Auch hier wurden Hunderte Fälle als aussichtslos abgelehnt. Branchenkennern zufolge vertreten diese beiden Kanzleien das Gros der Klagewilligen.

Die ersten Fälle werden voraussichtlich am 4. Mai vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt. In drei Fällen klagen Frauen gegen den Mainzer Impfstoffhersteller Biontech. Eine Frau erlitt eine Herzmuskelentzündung im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung und leidet seither unter Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten. Eine andere klagt unter anderem über eine grippeähnliche Erkrankung, einer Herpes-assoziierter Erkrankung, einer Lungenerkrankung, Menstruationsstörungen, Nervensystem-Funktionsstörungen und Sehprobleme. Die dritte Frau litt unter anderem unter schweren Muskelzuckungen nach der Impfung und war sieben Wochen bettlägrig. Die drei fordern von Biontech Schmerzensgelder in Höhe von 150.000, 80.000 beziehungsweise 153.900 Euro.

Der ganze Artikel auf tagesspiegel.de

06.04.2023 16:59

Bericht einer Betroffenen

Anmerkung der Redaktion: Uns erreichen immer wieder Schreiben, die unterschiedlicher nicht sein können und doch immer dieselbe Botschaft haben: "Ich werde alleine gelassen".

Die Pharmafirmen haben mehr als 100 Milliarden Euro für die Impfstoffe bekommen. Für die medizinische und psychosoziale Begleitung von Menschen, die unter Impfnebenwirkungen und/oder Impfschäden leiden, ist jedoch kein Geld vorhanden.

Das ist wirklich beschämend, Florian Schultheiss


Ich bin knapp 48 Jahre alt und habe als Vorerkrankung Fibromyalgie - damit habe ich immer gut leben und arbeiten können. 

Ich wollte mich eigentlich nicht impfen lassen - nicht weil ich Gegner bin - sondern weil ich zuwenig darüber wusste und mir die Zulassung zu schnell ging, mir fehlten einfach die Studien und Langzeitwirkungen.

Aber unsere Firma, in der ich damals angestellt war, setzte uns ein wenig unter Druck und auch die Medien wie ich finde, vor allem für Personen mit Vorerkrankung wie ich sie habe.

Also gab ich nach und ließ mich 2x impfen im Jahr 2021.  Es lief gut und ich dachte noch, dass ich überreagiert hätte. Im November 2021 erkrankte ich nach einer Nierenstein OP an Covid19 Delta  Version.  Es war anstrengend, weil mein Körper sich noch von der OP erholte und ich gleichzeitig im Homeoffice arbeiten  musste.  

Ende Jänner 22 gab ich mein Dienstverhältnis auf und  begann eine orthopädische Reha Phase 2 wegen meiner Fibromyalgie und  Bandscheiben Beschwerden.  Im Juli begann Phase 3 und ich musste mich  ein 3. Mal impfen lassen deswegen. 

Ein paar Tage nach der Impfung fingen die Symptome an:  extremes Fatigue, Muskelbrennen in den Armen,  Gelenkschmerzen,   Kopfschmerzen und Wortfindungsstörungen. 

Ich könnte kaum das Bett verlassen,  alles war anstrengend und kaum zu bewältigen  - mein Körper bleischwer und mein Kopf wie in Watte. Herzrasen, Herzryhtmus Störungen und Schwindel ergänzten das Bild.

Das ging Monate so und kein Arzt konnte was finden - alle Befund oB - Kopf MRT, Blutbild,  Röntgen usw.

Ich recherchierte selbst und kam auf das PostVac Syndrom,  das meine Neurologin dann auch bestätigte, ebenfalls mit der Diagnose Long-covid. 

Engagiert wie ich bin und um anderen ebenfalls zu helfen,  meldete ich dies der AGES.  Die Dame war sehr nett und meinte, sie kennen diese Symptome eh nach der Impfung. 

Ich beantragte eine Impfentschädigung bei der dafür zuständigen Behörde im Sozialministerium und diese schickten Briefe an meine Ärzte. Darunter auch der Rheumatologe, der mich bis dato mit meiner Fibromyalgie behandelte.

Dieser bestritt das mein Zustand auf die Impfung zurück zu führen ist und somit werde ich auch keine Entschädigung bekommen. 

Dabei muss ich mit 1.200,- netto WENIGER im Monat auskommen,  da das Krankengeld natürlich nicht an mein damaligen Gehalt herankommt. 

Außerdem ist mein Sohn nach 4 Jahren Studium aus Shanghai zurück gekommen,  da er keinen weiteren Lockdown dort verkraften und ich ihn bei mir wohnen lasse. 

Ich kann kaum die Fixkosten decken,  aber arbeiten kann ich auch nicht aufgrund der Fatigue und Schmerzen. 

Zusammengefasst wird man allein gelassen,  belächelt, für einen Hypochonder gehalten und ignoriert!

  • Es gibt keine Therapien auf Kasse, nur privat wie zB  eine HBO Therapie,  die nachweislich bei Longcovid / PostVac mit Fatigue hilft - die man sich jedoch nicht leisten kann aufgrund  Krankengeld...... und somit schließt sich der Kreis.
  • Keine leistbaren Therapien, die vl helfen wieder arbeiten zu können.
  • Keine Ärzte, die einem helfen bzw ernst nehmen und keinerlei Unterstützung vom Staat diesbezüglich. 

Reha Geld bzw. BU wird meist abgelehnt,  daher versuche ich es erst gar nicht. 

Dies ist nun mein 10. Monat mit diesen Symptomen und keine Besserung in Sicht - aber aufgeben werde ich nicht, ich bin eine Kämpferin!

Ich kann nur hoffen, dass sich mein Körper vom PostVac  bzw. Longcovid Syndrom erholt und ich mein Leben zurück bekomme  -  psychisch hat es mich auf jeden Fall anhaltend geschädigt / geprägt. 


01.04.2023 11:20

Impfnebenwirkungen melden? „Ich kenne keinen Kollegen, der das machen würde“

Autor:innen: Anja Ettel, Andreas Macho

Corona-Impfungen haben millionenfach schwere Verläufe vereitelt. Und doch gibt es Impfgeschädigte, die Deutschland nun allein lässt. WELT war bei einem Treffen Betroffener, denen oft psychische Leiden bescheinigt werden. Auch deshalb melden Ärzte Post-Vac-Fälle oft nicht einmal.

Der ganze Artikel ist hinter der Bezahlschranke von welt.de

Anmerkung: Wir verlinken ungern Artikel, die ein Abo des jeweiligen Mediums voraussetzen. Machen es jedoch diesmal gerne, da a) der wichtige Punkt angesprochen wird "in den allgemeinmedizinischen Praxen werden kaum Post-Vac-Fälle gemeldet" und b) interessant ist, wie sich nach und nach reichweitenstarke Medien des Themas annehmen.



01.04.2023 11:14

Corona-Krise: Gunter Frank erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung

Arzt und Autor Gunter Frank äußert in Viertel nach Acht schwere Vorwürfe gegen den Staat und einige seiner Repräsentanten bezüglich des Umgangs mit der Corona-Krise.

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Er behauptet, dass der Lockdown und die Impfkampagne sinnlos und kriminell waren, und dass die gesamte Aktion von einem Netzwerk vorangetrieben wurde, welches unter Druck stand, Corona-Patente zu Geld zu machen. Frank fordert, dass die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden müssen. Er selbst hat nur wenige seiner älteren Patienten geimpft, da er der Meinung ist, dass die Zulassung der Impfstoffe gegen alle Standards der Arzneimittelsicherheit verstößt.

Das Video auf youtube.com

24.03.2023 08:20

Geimpft, erkrankt, vergessen: Das Post-Vac-Syndrom

Als die Regierung in der Pandemie flächendeckend impfen ließ, rettete sie damit sicherlich tausende Menschenleben.

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Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es Geimpfte gibt, die nach der Impfung schwer krank wurden. Und ganz bitter wird es, wenn man sieht, wie wenig Aufmerksamkeit sie bekommen. Selbst wenn unser Gesundheitsminister gerade erst mehr Unterstützung versprochen hat. Vielleicht etwas spät. Ein Film über die vergessenen Covid-Opfer.

Das ganze Video auf youtube.com

23.03.2023 08:29

Herzkrank nach Corona-Impfung – Sportler klagt Arzt

Die vierte Corona-Impfung wird in Österreich allen Personen ab 12 Jahren empfohlen.

Ein Sportler aus Oberösterreich hat seinen Hausarzt und die Republik geklagt. Grund: Eine Herzmuskelentzündung nach der Corona-Impfung.

Alles begann im Mai 2021. Da ließ sich ein 40-Jähriger aus Ebensee in Oberösterreich (Bez. Gmunden) gegen Corona impfen. Dazu ging er in die Ordination eines Hausarztes am Wolfgangsee. Ende Juni holte er sich den zweiten Stich.

Zehn Tage nach der zweiten Teilimpfung nahm der Mann dann an einem Extremsport-Event teil. Er lief einen Bergmarathon rund um den Traunsee. 63 Kilometer musste er dabei laufen, 4.500 Höhenmeter bezwingen. Körperliche Probleme hatte er dabei nicht, alles lief nach Plan. Zwei Wochen später wollte der Mann dann in der Steiermark erneut bei einem Lauf-Event mitmachen. Wie die "OÖN" berichten, kam es dabei aber zu Problemen. Der Sportler habe seine Leistung nicht wie gewohnt abrufen können, kurz darauf wurde dann eine Herzmuskelentzündung festgestellt.

Er wollte von Arzt und Republik 60.000 Euro

Den Auslöser sah der Mann in der Impfung. Schuld seien der Hausarzt und die Republik Österreich. Der Mediziner hätte ihn vor Extremsport warnen müssen, die Republik habe die Impfung beworben und nicht genügend auf die Nebenwirkungen hingewiesen. Darum habe er sich den Stich überhaupt erst geholt, so das Argument des Oberösterreichers. Er wollte jeweils 60.000 Euro haben.

Der ganze Artikel auf heute.at 

23.03.2023 08:19

Was wir bisher über Corona-Impfschäden wissen

Verwirrung um Lauterbach-Aussage

Autor: Oliver Klein

Nach einem Interview mit Gesundheitsminister Lauterbach herrscht Verwirrung - wie häufig sind Impfschäden? Keine Behörde zählt die Fälle. ZDFheute klärt die wichtigsten Fragen.

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Ein 17-jähriges Mädchen muss ein Jahr ins Krankenhaus, kämpft mehrmals um ihr Leben. Ein 48 Jahre alter Mann erleidet eine Brückenvenen-Thrombose, muss wieder laufen und sprechen lernen, ist jetzt aber teilweise blind. Die bewegenden Schicksale zweier Menschen, die nach einer Corona-Schutzimpfung schwere Schäden erlitten, ließen auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nicht kalt. "Die Menschen tun mir ehrlich gesagt auch sehr leid", sagte er im Interview im heute journal des ZDF.

Gleichzeitig sorgte Lauterbach mit Zahlen zu Impfschäden für Verwirrung: "Schwere Impfschäden" kämen bei etwa einer von 10.000 Impfungen vor, sagte er zum wiederholten Mal. Was ist dran an dieser Zahl? Gibt es demnach bei fast 200 Millionen verabreichter Impfungen in Deutschland wirklich allein hierzulande rund 20.000 Opfer, die ähnlich furchtbare Schicksale erlitten, wie die im TV-Beitrag gezeigten Menschen? Wie viele Impfschäden, wie viele schwere Nebenwirkungen wurden bisher registiert? ZDFheute hat den Stand der aktuellen Erkenntnisse zusammengetragen.

Der ganze Artikel bzw. das video auf zdf.de

21.03.2023 08:29

Post-Vac-Syndrom - die vergessenen Impfgeschädigten

Autor: Oliver Pieper

Impfschäden müssen schneller anerkannt werden, fordert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Für die Betroffenen ein längst überfälliger Schritt.

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Im März 2021, vor genau zwei Jahren, als in Deutschland die Infektionszahlen von Corona rasant steigen, die Friseure trotzdem wieder öffnen dürfen und die Impfkampagne stottert, kann Sascha Schwartz seinen Impftermin kaum erwarten. Wie so viele Deutsche will er mit dem Piks ein Stück Freiheit zurück und seinen kleinen Beitrag dazu leisten, die Pandemie in den Griff zu bekommen. 30 Jahre ist er zu dem Zeitpunkt alt, und er beschreibt den Sascha Schwartz von damals so: sportlich und aktiv, stets gut gelaunt, ein Mensch, der gerne auf möglichst vielen Hochzeiten tanzt.

Bis zum 25. März 2021 und der Impfung mit Astra Zeneca. Seitdem ist für Sascha Schwartz nichts mehr so, wie es vorher war. Er sagt: "Ich habe noch niemals so eine krasse Hilflosigkeit und Ohnmacht empfunden wie die letzten zwei Jahren. Ich fühle mich gefangen im eigenen Körper und habe das Gefühl, nicht mehr zu existieren."

Was am selben Tag mit hohem Fieber, Schwindel und Kopfschmerzen beginnt, weitet sich zu einer unendlichen Leidensgeschichte aus. Der Kölner hat eine Liste gemacht, auf sage und schreibe 96 Symptome kommt er in den zwei Jahren. Das Schlimmste sei der "Brainfog", der Gehirnnebel, der ihm jegliche Konzentration raubt. Ein Buch zu lesen sei für ihn seitdem undenkbar. "Man schaltet wie auf Autopilot. Dieses Gefühl der Lebendigkeit ist verloren gegangen. Es wirkt alles so wie im Dämmerzustand, als ob die Reize nicht mehr im Gehirn ankommen und man Strom im Kopf hätte."

Eine zweite Impfung im Juni 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech und der Hoffnung, dadurch die Symptome zu regulieren, macht die Sache nur noch schlimmer. Als Schwartz, der sich beruflich um psychisch kranke und behinderte Menschen kümmert, kurze Zeit später mit diesen einen Ausflug in einen Freizeitpark unternimmt, bricht er angesichts der Reizüberflutung zusammen. Danach liegt Schwartz vollkommen erschöpft wochenlang im Bett und ist seitdem krankgeschrieben. Eine Besichtigung seiner Wohngemeinschaft muss er im Liegen machen, zusammengekauert auf dem Boden im Flur.

Der ganze Artikel auf dw.com

17.03.2023 10:09

Zahl der anerkannten Impfschäden seit Herbst stark gestiegen

Autor: Kim Björn Becker

Der Gesundheitsminister verlangt, dass für Impfgeschädigte mehr getan werden müsse. Eine Recherche der F.A.Z. zeigt, dass sich die Zahl der anerkannten Corona-Impfschäden in vielen Ländern seit Herbst fast verdoppelt hat.

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Mehr als zwei Jahre ist der Beginn der Corona-Impfkampagne in Deutschland her –  seitdem haben Impfzentren, Arztpraxen und mobile Impfteams bundesweit fast 64 Millionen Menschen mindestens einmal gegen Sars-CoV-2 im­munisiert und insgesamt gut 192 Mil­lionen Spritzen  verabreicht.  In einzelnen Fällen hat die Corona-Impfung dau­erhafte Schäden hinterlassen, und Be­troffene klagen seit Monaten darüber, dass die Medizin ihnen kaum helfen könne und die politisch Verantwortlichen sie übersähen.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich nun dafür ausgesprochen, dass Impfschäden schneller anerkannt werden müssten. Zudem sollten sich die Hersteller der Impfstoffe an den staatlichen Entschädigungszahlungen für Betroffene beteiligen, forderte Lauterbach am Sonntagabend im ZDF. Der Minister sagte, es sei  „wertvoll“, wenn Firmen sich an den Folgen der Impfkampagne be­teiligten. „Denn die Gewinne sind ja exorbitant gewesen. Und somit also wä­re das tatsächlich mehr als eine gute Ges­te, sondern das könnte man er­warten.“

Nach Recherchen der F.A.Z. ist die Zahl der anerkannten Corona-Impfschäden zuletzt abermals deutlich angestiegen, wenn auch auf insgesamt niedrigem Niveau. Bis Montagnachmittag antworteten 13 der 16 Bundesländer auf eine entsprechende Anfrage. Keine Daten lagen bis zum späten Nachmittag nur aus Brandenburg, Bremen und Sachsen-Anhalt vor. In den übrigen Ländern sind bis Mitte März insgesamt 6600 Anträge auf Versorgungsleistungen nach einem möglichen Corona-Impfschaden eingegangen.

Der ganze Artikel auf faz.net


14.03.2023 16:14

Lauterbach verspricht Hilfe nach Impfschäden

Keine Medikamente, wenig Geld: Patienten mit Long Covid und Impfschäden fühlen sich allein. Minister Lauterbach verspricht Hilfe - und verlangt die Beteiligung der Konzerne.

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Corona ist für die meisten Menschen vorbei - für Patienten mit Long Covid oder Impfschäden (Post-Vac) aber ist die Krankheit immer noch furchtbar real. Das Problem: Für ihre Krankheitsbilder gibt es keine Therapie, keine Medikamente und auch häufig keine Anerkennung. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte Anfang Februar mit dem Ende der Maskenpflicht Fehler zugegeben und mehr Hilfe für Betroffene versprochen - was ist daraus geworden?

Lauterbach zur Lage der Erkrankten:

"Zunächst einmal: Alle diese Schicksale sind absolut bestürzend, und jedes einzelne Schicksal ist eines zu viel. (...) Es sind schwerste Einschränkungen und davon wird auch einiges permanent sein. Wir als Staat machen es so, dass die Krankenkassen die Behandlungskosten übernehmen und die Länder bezahlen, wenn notwendig, die Versorgungskosten. Aber tatsächlich haben wir auf beiden Seiten Probleme.

Das Video auf zdf.de

12.03.2023 17:37

Wie verbreitet ist das Post-Vac-Syndrom?

Autor:innen: Lara Bitzer, Caroline Reischl, Ralf Kölbel

Krank durch Corona-Impfung: Wer unter dem seltenen „Post-Vac-Syndrom“ leidet, erlebt Kopfschmerzen, Atemnot, chronische Müdigkeit und zum Teil auch schwerwiegendere Nebenwirkungen. Das Phänomen ist noch wenig erforscht. Wie verbreitet ist die Erkrankung und was kann man tun?

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ernte für seine Aussage im August, die Corona-Impfung sei „nebenwirkungsfrei“viel Kritik. Die Impfung gilt bislang als eine der effektivsten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist. In sehr seltenen Fällen kann eine Impfung auch zu teils schwerwiegenden Symptomen führen. Auch Karl Lauterbach, selbst approbierter Arzt, forderte jetzt, dass das Post-Vaccine-Syndrom, auch Post-Vac-Syndrom genannt, besser untersucht werden müsse.

Post-Vac-Symptome treten später und intensiver als Impfreaktionen auf

Laut Robert Koch-Institut gehören Schmerzen an der Einstichstelle, Ermüdung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost zu den normalen Reaktionen auf eine Impfung mit den in Deutschland zugelassenen mRNA-Covid-19-Impfstoffe.

Anders als bei direkten Impfreaktionen, kommen die Symptome bei Post-Vac meist erst zwei bis drei Wochen nach der Impfung zum Vorschein, erklärt Prof. Bernhard Schieffer, Leiter der Post-Vax Ambulanz am Uniklinikum Marburg. Wegen der ähnlichen Symptomatik zu Long-Covid, also den anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion, wird das „Post-Vac-Syndrom“ teilweise medial auch als „Long-Covid nach COVID-19-Impfung" bezeichnet. Häufig treten Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden und Bewegungsstörungen auf, so Schieffer.

Aber auch schwere Nebenwirkungen wie zum Beispiel Hirnvenenthrombosen, Lähmungserscheinungen, Herzbeutelentzündungen oder chronische Erschöpfungszustände können in sehr seltenen Fällen nach einer Corona-Impfung auftreten. Plötzliche Nebenwirkungen die erst Jahre später auftreten, wurden bislang bei keinem jemals entwickelten Impfstoff festgestellt und sind auch nach einer Corona-Impfung nicht zu erwarten.

Der ganze Artikel auf swr.de


08.03.2023 09:40

Krank nach der Corona-Impfung: Drei Sportprofis erzählen von ihrem Leiden und ihrer Hoffnung

Autor: Johannes Seemüller

Sie verbindet die Liebe zu ihrem Sport - und das Leiden an schweren Impfnebenwirkungen. Alina Reh, Hannah Stoll und Marius Prantner wurden nach ihrer Corona-Impfung krank. Sie kämpf(t)en für ihre Gesundheit - und für mehr Hilfe und Anerkennung.

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Laufen ist das Lebenselixier von Alina Reh. Die 25-Jährige aus Laichingen trainiert auf der Schwäbischen Alb. Hier spult sie Kilometer für Kilometer herunter. Acht deutsche Meistertitel hat sie bereits geholt - über 5 und 10 Kilometer sowie im Crosslauf. 2018 gewann sie in Berlin EM-Bronze über 10.000 Meter.Als 2021 zur Corona-Impfung aufgerufen wurde, machte sie sich wenig Gedanken. Die erste Impfung mit Johnson-Johnson vertrug sie ohne große Komplikationen. Dann ließ sie sich kurz vor Weihnachten 2021 mit Moderna impfen. Zwei Tage nach der Impfung begann sie wieder mit lockerem Training. "Ich bekam ein Druckgefühl in der Brust. Es hat sich immer verschlimmert, sodass ich gar nicht mehr die Berge hochkam. Daraufhin habe ich mich durchchecken lassen."

Individuelle Behandlung an der Uniklinik in Ulm

An der Uniklinik Tübingen bekam die Sportlerin ein Herz-MRT. Anhand der Blutwerte wurde eine Herzmuskelentzündung festgestellt. Reh musste sich schonen. Gut sechs Wochen nach der Impfung wurde ihr dann gesagt, sie könne wieder mit lockerem Laufen beginnen. Aber die Brustschmerzen kamen wieder.

Reh ging zur Sportmedizin der Uniklinik Ulm. Hier wird sie seit ihrem neunten Lebensjahr medizinisch betreut. Professor Jürgen Steinacker, der schon seit vielen Jahren Spitzensportler betreut, erkannte bald, was im Körper der Läuferin vor sich ging. "Sie hat eine ausgeprägte Reaktion auf die Impfung bekommen, die sie massiv getroffen hat", sagt Steinacker.

Zum Artikel sowie dem Video auf swr.de


07.03.2023 09:16

Post-Vac-Syndrom als Nebenwirkung nach Covid-19-Impfung (Video)

Millionenfach wurde die Impfung gegen Covid-19 in den letzten eineinhalb Jahren verimpft und hat viele schwere Krankheitsverläufe verhindert. Doch bei einigen Menschen, geschätzt bundesweit 50.000 bis 60.000, haben diese Impfungen schwere Nebenwirkungen verursacht.

Das sogenannte "Post-Vaccination-Syndrom" – das Wort "Vaccination" stammt aus dem Englischen und bedeutet "Impfung" – hat etliche gesunde Menschen aus ihrem normalen Leben gerissen. Hilfe finden Betroffene momentan vor allem in Selbsthilfegruppen, denn noch immer sind viele Ärzte mit dem Krankheitsbild nicht vertraut. Auch zugelassene Medikamente gibt es derzeit (Stand März 2023) nicht.

Die deutschlandweit einzige Post-Vac-Ambulanz in Marburg hat bereits mehrere Tausend Patienten auf der Warteliste. In Rheinland-Pfalz gibt es bisher nur die Post-Covid-Ambulanz in Koblenz, die sich auch um Post-Vac-Patienten kümmert. Das Land will weitere Anlaufstellen schaffen.

Das Video auf swrfernsehen.de

27.02.2023 18:45

Impfschäden: Erster Prozess gegen Biontech beginnt im März, weitere folgen

Autor: Alexander Schmalz

Der erste Zivilprozess in Deutschland betrifft eine 57-jährige Frau, die nach einer Covid-19-Impfung einen Herzschaden erlitten haben soll.

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Die juristische Aufarbeitung möglicher Gesundheitsschäden durch Covid-19-Impfungen nimmt in Deutschland in den kommenden Monaten Fahrt auf. So beginnt nach Informationen von Welt am Sonntag am 15. März der erste Zivilprozess gegen den Mainzer Impfstoffhersteller Biontech wegen angeblicher Impfschäden. 

Dem Medienbericht zufolge klagt eine 57-jährige Frau in Frankfurt auf Schadensersatz. Sie behauptet, sie habe durch die Corona-Impfung von Biontech einen Herzschaden erlitten.

Biontech betonte in dem Zusammenhang, dass jeder Verdachtsfall einer potenziellen Impfnebenwirkung „medizinisch und rechtlich“ geprüft werde. Die Klägerin hätte laut Angaben des Unternehmens jedoch nicht „genügend Informationen“ übermittelt, weshalb die Grundlage für eine Prüfung nicht gegeben gewesen sei.

Nach dem Prozess in Frankfurt starten dem Bericht zufolge weitere Prozesse in Frankenthal, Düsseldorf und München.

Der Artikel auf berliner-zeitung.de

25.02.2023 16:10

Corona: Seltenen Impfschäden dank Biomarkern auf der Spur

Autor: Joachim Budde

Forschende nutzen Biomarker, um mögliche Folgen einer Corona-Impfung zu untersuchen. Viele Studien konnten beweisen: In den meisten Fällen stehen die Impfung und eine kurz darauf auftretende Erkrankung in keinem Zusammenhang.

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Harald Prüß ist niemand, der leichtfertig über schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfungen reden würde. "Die allermeisten Beschwerden, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftreten, haben wahrscheinlich mit der Impfung überhaupt nichts zu tun", sagt Prüß. Im Einzelfall die genaue Ursache zu ermitteln, ist schwierig. Sogenannte Biomarker können dabei helfen: Organisch messbare Merkmale, die auf Erkrankungen hinweisen - zum Beispiel der Insulinspiegel bei Diabetes oder die Körpertemperatur bei Fieber. Zwischen 30 und 40 Wissenschaftlerteams auf der ganzen Welt suchen nach Biomarkern für Impfschäden durch die Corona-Impfung.

Schwierige Ursachensuche bei Nebenwirkungs-Verdacht

Der Neurologieprofessor Prüß von der Charité in Berlin beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Erst unlängst hat er einen Patienten in der Klinik gesehen, bei dem tatsächlich ein Verdacht auf einen Impfschaden vorlag: Der ältere Herr reagierte kaum noch auf Menschen, die mit ihm sprachen. Sein Bewusstsein war getrübt. Harald Prüß und sein Team diagnostizierten eine Gehirnentzündung. Bei der Ursachensuche fiel der Verdacht schließlich auf die Corona-Impfung, die der Mann zwei Wochen zuvor bekommen hatte.

Antikörper, die gegen körpereigene Strukturen reagieren

Prüß' Team wurde bei diesem Patienten auf der Suche nach Biomarkern fündig: Im Liquor cerebrospinalis - dem Nervenwasser, das Gehirn und Rückenmark umgibt (kurz: Liquor) - entdeckten die Wissenschaftler Entzündungszellen und große Mengen Antikörper. Die haben im Liquor nichts zu suchen. Dass Menschen nach einer Impfung Antikörper bilden, ist ja gewollt: Bei der Corona-Impfung entwickelt das Immunsystem Antikörper gegen Strukturen auf dem Spike-Protein von Sars-CoV-2. Blockieren die Antikörper das Spike-Protein, versperren sie dem Erreger den Weg in die Zelle. Die Impfung wirkt. Aber: "Antikörper können sowohl gegen das Virus als auch gegen körpereigene Strukturen reagieren und dadurch Schäden verursachen", sagt Harald Prüß.

Der ganze Artikel auf ndr.de


17.02.2023 18:11

Schwer krank nach Covid-Impfung: Seltenheit oder Leid mit System?

Autor:innen: Katrin Zöfel und Christine Spiess  

Der Verein Post-Vakzin-Syndrom Schweiz setzt sich für Betroffene von Corona-Impfschäden ein und argumentiert viel mit Studien. Wir ordnen ein.

Nach seiner zweiten Covid-19-Impfung vor 1.5 Jahren erleidet Mirko Schmidt eine Hirnhaut- und eine Herzmuskelentzündung. Der Zusammenhang zur Impfung sei laut seinen Ärzten «sehr wahrscheinlich».

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Seither hat sich der Vater dreier kleiner Kinder nie mehr ganz erholt. Er ist rasch erschöpft und erleidet immer wieder Zusammenbrüche. Vor seiner Erkrankung Professor der Sportwissenschaft an der Universität Bern ist er heute – am Post-Vac-Syndrom erkrankt – zu 100 Prozent arbeitsunfähig.

Von vielen Ärzten und Ärztinnen sowie von den Behörden fühlt sich Mirko Schmidt im Stich gelassen. Viele täten den Konnex zwischen Impfung und Krankheit zu schnell als haltlos ab. Deshalb gründet er den Verein Post-Vakzin-Syndrom Schweiz und klagt im «Tagesgespräch» von SRF die Behörden an: Sie hätten zu wenig genau und zu wenig präzis über mögliche Komplikationen nach der Impfung informiert.

Der ganze Artikel auf srf.ch

14.02.2023 17:59

ARTE: Risiko Corona Impfung

Über 900 Millionen Corona-Impfungen wurden seit Beginn der Pandemie EU-weit verabreicht. Während ein Großteil der Menschen die Vakzine problemlos verträgt, leiden einige nach ihrer Impfung unter massiven Komplikationen. Wegen fehlender Anlaufstellen und Therapiemöglichkeiten fühlen sich viele Betroffene im Stich gelassen. Nun kämpfen sie um Anerkennung.

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Bis vor kurzem verlief Pascal Mertens' Leben noch ganz normal: Der 34-Jährige war gerade mit seiner neuen Freundin zusammengezogen. Ende letzten Jahres ließ er sich gegen Corona impfen, und seitdem hat sich sein Alltag drastisch verändert: Zum Laufen benötigt er jetzt einen Rollator, seine Wohnung kann er allein kaum mehr verlassen. Mittlerweile verbringt Pascal den Großteil seiner Zeit zu Hause auf dem Sofa. Besserung ist nicht in Sicht. In mehreren Kliniken wurde er untersucht, doch kein Arzt wollte eine Diagnose in direktem Zusammenhang mit der Impfung stellen. Seine letzte Hoffnung ist nun das Universitätsklinikum Marburg, wo man sich auf Fälle wie jenen von Pascal spezialisiert hat. Hier betreibt Dr. Bernd Schieffer die erste deutschlandweite Therapiestelle für Betroffene des sogenannten Post-Vac-Syndroms. Seit Anfang 2022 wurden hier bereits 250 Erkrankte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz betreut.

Der ganze Artikel und das Video auf arte.tv

04.02.2023 10:55

Prozess um möglichen Corona-Impfschaden: Frau klagt in Heilbronn gegen Ärztin

Autorin: Ulrike Schirmer

In Heilbronn wird eine Ärztin vor dem Landgericht verklagt. Eine Patientin wirft ihr vor, sie sei nicht über mögliche Corona-Impfschäden aufgeklärt worden.

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Am Landgericht Heilbronn hat am Freitagnachmittag der Prozess um eine möglicherweise mangelhafte Corona-Impfaufklärung begonnen. Die Klägerin wirft einer Heilbronner Ärztin vor, sie nicht über mögliche Risiken aufgeklärt zu haben.

Klägerin sieht schwere Impfschäden bei sich

Die Klägerin habe Anfang 2021 ihre zweite Corona-Impfung erhalten. Kurz darauf sollen unter anderem Lähmungserscheinungen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im linken Arm und Bein aufgetreten sein, teilt ihr Anwalt mit. Die Frage, ob Impfschäden vorliegen, werde das Gericht jedoch vorerst nicht klären, so der Richter, vorerst werde nur verhandelt, ob ausreichend aufgeklärt wurde. Die Entscheidung des Gerichts soll Mitte Februar fallen.

Keine Fragen nach vorherigen Impfungen oder Impfreaktionen

Der ganze Artikel auf swr.de

28.01.2023 17:29

Krank nach der Corona-Impfung (Video)


Drei Sportler:innen und  ihre Geschichte

Zum Video

28.01.2023 17:25

Herzmuskelentzündung - So litt Alina Reh nach ihrer Corona-Impfung

ie ist Leistungssportlerin und erkrankte nach ihrer zweiten Corona-Impfung an einer Herzmuskelentzündung. Die 25-jährige Läuferin Alina Reh (Laichingen) berichtet, wie sie die Krankheit erlebt hat – und wie sie über die Impfung denkt.  

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Das Schlimmste war die Ungewissheit. Wann kann ich wieder laufen? Wann kann ich meinen Körper voll belasten? Am Anfang hieß es, ich solle zwei Wochen gar keinen Sport machen und mich ausruhen. Dann wurden immer wieder Kontrolluntersuchungen gemacht, Ruhe-EKG und Langzeit-EKG. Man konnte mir nie richtig sagen, wann ich wieder anfangen kann. Das war extrem schwierig. Ich bin Leistungssportlerin. Ich verdiene mit Sport mein Geld. Für mich zählt jeder Trainingstag. Wenn ich ausfalle, werde ich weit zurückgeworfen.  

"Ich habe mir über die Impfung wenig Gedanken gemacht"

Die erste Impfung mit Johnson & Johnson habe ich ohne große Komplikationen vertragen. Das war alles voll okay. Ich war damals verletzt und konnte ohnehin nicht intensiv trainieren. Bei der zweiten Impfung mit Moderna habe ich mir auch nicht viele Gedanken gemacht. Sie war drei Tage vor Weihnachten 2021. Mir wurde gesagt, ich solle an den Tagen nach der Impfung etwas aufpassen und nicht zu intensiv trainieren.  

Diagnose: Herzmuskelentzündung 

Herz-MRT. Kontrolle der Blutwerte. Das Ergebnis: eine leichte Herzmuskelentzündung. Ich bin als Leistungssportlerin eigentlich top fit - warum mich die Impfung trotzdem krankgemacht hat? Manchmal denke ich, dass ich vielleicht während der Impfung eine Corona-Infektion hatte und das für meine Körper alles zu viel war. Aber das ist reine Spekulation. Jedenfalls wurde ich nicht gut aufgeklärt. Vielleicht deshalb, weil die Erfahrungswerte noch nicht da waren. Ich hätte mir gewünscht, dass man vor der Impfung einen Corona-Test macht. Das hätte ich natürlich auch selbst machen können, da war ich aber zu naiv.  

Der ganze Artikel auf swr.de


26.01.2023 14:40

Impfschaden: Mann kämpft um Entschädigung

Beitrag von Julia Baumgärtel

Wir sind im vierten Corona-Jahr. Die pandemische Phase ist vorbei. Doch manche Menschen leiden an Langzeitfolgen, sowohl durch die Infektion als auch durch die Impfung. Wir treffen einen Mann aus Rangsdorf, der mit den Folgen seiner Impfung kämpft.

Das Video auf rbb-online.de

23.01.2023 17:08

Nebenwirkungen und Impfschäden nach der Corona-Impfung - das müssen Betroffene wissen

Seit dem Start der Impfungen gegen das Coronavirus berichten Menschen immer wieder von Nebenwirkungen, die durch die Impfung hervorgerufen wurden. In den meisten Fällen sind diese sehr leicht und von kurzer Dauer. Doch es gibt auch Betroffene, die vermuten, dass die Impfung sie längerfristig beeinträchtigen wird. Worin unterscheiden sich Impfreaktion und Impfnebenwirkung? Und wer zahlt bei tatsächlichen Impfschäden?

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Die Melderate von Verdachtsfällen betrug für alle Impfstoffe zusammen 1,8 Meldungen pro 1.000 Impfdosen, für Verdachtsfälle schwerwiegender Nebenwirkungen und Impfkomplikationen 0,3 Meldungen pro 1.000 Impfdosen. (Paul-Ehrlich-Institut)


Häufige Impfnebenwirkungen
Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen pro 100.000 Impfungen sind nach Angaben des PEI:

  • Kopfschmerzen (36,84 Fälle)
  • Ermüdung (31,47)
  • Schmerzen an der Einstichstelle (29,5)
  • Fieber (25,03)
  • Schüttelfrost (23,13)
  • Grippeähnliche Symptome (20,12)

Was ist eine Impfreaktion?
Bei der Bewertung von Reaktionen auf eine Impfung hinsichtlich möglicher Schadenersatzansprüche unterscheiden die Ständige Impfkommission (Stiko) und das Robert Koch-Institut (RKI) zwischen Impfreaktionen, (schwerwiegende) Impfnebenwirkungen und sehr seltenen Impfschäden.

Eine Impfreaktion kann sich äußern in: Kopfschmerzen, Schüttelfrost, leichtem Fieber oder Muskelschmerzen und hält wenige Stunden bis wenige Tage an. So als mache der Körper gerade eine "Mini-Grippe" durch. Eine solche Reaktion ist erwartbar, da dem Körper Viruspartikel injiziert worden sind und er nun eine Immunabwehr aufbaut. Genau das ist Sinn und Zweck der Corona-Schutzimpfung.

Der ganze Artikel auf mdr.de



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21.01.2023 11:32

Covid-19-Impfschäden in vier Fällen in Sachsen-Anhalt anerkannt

Immer weniger Menschen melden sich mit Gesundheitsschäden infolge einer Corona-Impfung. Anerkannt wurden vier Fälle – bei einer Zahl von mehr als 1,5 Millionen Impfungen. Nur ein Bruchteil der Anträge auf finanzielle Hilfe hat Erfolg.

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  • In Sachsen-Anhalt sind bislang vier Covid-19-Impfschäden anerkannt.
  • Bei vielen Antragstellern fehlt aber ein Zusammenhang zwischen Gesundheits-Störungen und der Corona-Impfung.
  • Bislang sind im Land rund 1,6 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden.

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In vier Fällen hat das Land Sachsen-Anhalt bislang Gesundheitsschäden infolge von Corona-Impfungen anerkannt. Das teilte Denise Vopel, Sprecherin des Landesverwaltungsamtes in Halle, mit. Nach ihren Worten handelt es sich in drei Fällen um vorübergehende Gesundheitsstörungen sowie in einem Fall um eine dauerhafte Gesundheitsstörung. Bis zu einer Dauer von sechs Monaten gehe man von einer vorübergehenden Störung aus, darüber von einer dauerhaften. Erkennt das Land eine Beeinträchtigung als Schaden an, gibt es finanzielle Unterstützung.

Den Angaben zufolge gingen bis zum 3. Januar dieses Jahres 200 Anträge auf Anerkennung von Impfschäden ein, die sich auf 196 geimpfte Personen beziehen. Die Differenz zwischen den Zahlen erkläre sich dadurch, dass in Einzelfällen mehr als ein Antrag pro betroffener Person gestellt wurde. Mehr als die Hälfte aller 200 Anträge sei abgelehnt worden.

Der ganze Artikel auf mdr.de

15.01.2023 14:54

Prozess um möglichen Corona-Impfschaden: Frau klagt in Heilbronn gegen Ärztin

Autorin: Ulrike Schirmer

"Rein. Spritze. Raus. Als ich dran gekommen bin, stand die Ärztin schon mit einer aufgezogenen Spritze in der Hand [da]." N. Ferati, Klägerin

In Heilbronn wird eine Ärztin vor dem Landgericht verklagt. Eine Patientin wirft ihr vor, sie sei nicht über mögliche Corona-Impfschäden aufgeklärt worden.

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Am Landgericht Heilbronn hat am Freitagnachmittag der Prozess um eine möglicherweise mangelhafte Corona-Impfaufklärung begonnen. Die Klägerin wirft einer Heilbronner Ärztin vor, sie nicht über mögliche Risiken aufgeklärt zu haben.

Klägerin sieht schwere Impfschäden bei sich

Die Klägerin habe Anfang 2021 ihre zweite Corona-Impfung erhalten. Kurz darauf sollen unter anderem Lähmungserscheinungen, Kraftlosigkeit und Schmerzen im linken Arm und Bein aufgetreten sein, teilt ihr Anwalt mit. Die Frage, ob Impfschäden vorliegen, werde das Gericht jedoch vorerst nicht klären, so der Richter, vorerst werde nur verhandelt, ob ausreichend aufgeklärt wurde. Die Entscheidung des Gerichts soll Mitte Februar fallen.

Aus Zeitdruck bei Aufklärung nicht weiter nachgefragt

Auf die Frage, wieso sie nicht selbst direkt vor der Impfung nach möglichen Folgen oder Impfschäden gefragt habe, erklärte die Klägerin dem Richter, sie habe den Aufklärungsbogen zwar unterschrieben, vor Ort sei es jedoch wie bei einer "Massenveranstaltung" zugegangen, weshalb sie keine Möglichkeit für Fragen gehabt habe.

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12.01.2023 18:19

Post Vac: Neu entdeckte Biomarker weisen auf Impfschäden hin

Autor: Joachim Budde

Warum treten bei einigen Menschen nach Corona-Impfungen Probleme auf? Was passiert dabei im Körper der Betroffenen und schädigt am Ende die Gefäße oder das Gehirn? Inzwischen liefert die Forschung Erkenntnisse für einige schwere Befunde.

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Man muss es immer vorweg sagen: Schwere Nebenwirkungen nach den Corona-Impfungen sind äußerst selten. Aber sie kommen eben vor. Wie unlängst bei einem Patienten von Harald Prüß.

Schwere Nebenwirkungen nach Corona-Impfung

„Das ist ein älterer Herr, der nicht mehr auf normales Ansprechen so adäquat reagiert hat, wie man das von ihm kannte, bewusstseinsgetrübt war und damit sich dann in der Rettungsstelle bei uns an der Charité vorstellte, dann auch stationär einige Tage untersucht wurde, wo sich auch herausstellte, dass im Liquor eine sogenannte Pleozytose, also eine Vermehrung von Entzündungszellen da war, und das sind natürlich ganz starke Hinweise dafür, dass hier wirklich eine harte organische Ursache seiner Beschwerden vorliegt.“

Etwa zwei Wochen zuvor hatte der Mann sich gegen Corona impfen lassen, sagt der Neurologieprofessor von der Berliner Charité.

Es ist nicht leicht, die Zusammenhänge zu klären. Denn sämtliche Impfreaktionen können auch ganz andere Ursachen haben und lediglich zufällig kurz nach einer Impfung auftreten. Multiple Sklerose zum Beispiel diagnostizieren Ärztinnen und Ärzte in Deutschland im Schnitt 30 Mal pro Tag.

„Wenn immer dann eine Impfung natürlich in einem zeitlichen engen Zusammenhang auftritt, ist man persönlich dazu geneigt zu denken: Das hat damit zu tun. Obwohl epidemiologische Studien, wie zum Beispiel bei der Multiplen Sklerose ja ganz klar was anderes sagen. Und für die Standardimpfung zum Glück ja nach jahrzehntelanger Forschung und Beobachtung sagen können, das ist kein Risiko für Postvakzinierungsstörungen.“

Der ganze Artikel auf deutschlandfunk.de

11.01.2023 13:03

Post-Vac-Syndrom: Ursache laut Bund weiter unklar

Autor:in: © may/EB/aerzteblatt.de

Berlin – In Deutschland sind bis zum 31. Oktober des vergangenen Jahres 943 Verdachtsmeldungen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zum Post-Vac-Syndrom registriert worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregie­rung auf eine Kleine An­frage der Union im Bundestag hervor.

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Das Paul-Ehrlich-Institut registriert Verdachtsmeldungen unerwünschter Nebenwirkungen beziehungsweise Impfkomplikationen.

In den entsprechenden Meldungen sei dem PEI über Beschwerden wie chronisches Ermüdungssyndrom (chro­nic fatigue syndrome [CFS]), post-vaccination syndrome, posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS) und Post-COVID-19 nach COVID-19-Impfung berichtet worden, schreibt die Bundesregierung.

Sie weist aber zugleich darauf hin, dass der in der deutschen Öffentlichkeit verwendete Begriff „Post Vac“ nach COVID-19-Impfungen bislang nicht wissenschaftlich definiert beziehungsweise charakterisiert sei. Insofern lägen „keine Erkenntnisse zu den Ursachen des sogenannten Post-Vac-Syndroms vor“.

Die Regierung stellt auch klar, dass die Frage der Entschädigung im Falle eines Impfschadens im Infektions­schutzgesetzes (IfSG) geregelt ist. Ein Impfschaden sei definiert als „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung“.

Die Entscheidung über Anträge auf Versorgungsleistungen obliege den jeweils zuständigen Landesbehörden, so der Bund weiter. Die Anerkennung eines Impfschadens erfolge auf Antrag, der bei der zuständigen Behörde zu stellen sei.

Ansprechpartner für die Patienten, die den Verdacht hätten, infolge einer COVID-19-Impfung unter langfristigen Symptomen zu leiden, sind dem Bund zufolge die behandelnden Ärzte. Diese könnten „diagnostische und, wenn mög­lich, geeignete therapeutische Maßnahmen“ einleiten.

Ärzte hätten darüber hinaus eine Meldeverpflichtung bei dem Verdacht einer Impfkomplikation gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt. Zudem bestünden standesrechtliche Meldeverpflichtungen. 

Der Artikel auf aerzteblatt.de

09.01.2023 09:37

Schwerkrank nach Corona-Impfung

Autorin: Petra Dierks

Als sich Selin Islami aus Solingen gegen Corona impfen lässt, fühlt sie sich kerngesund. Heute sitzt sie im Rollstuhl. Nun wird überprüft, ob sie durch die Impfungen erkrankt ist.

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Kurz nach der Impfung hat die 17-Jährige Beschwerden, die von Medizinern als normale Reaktion eingestuft werden. Nach der zweiten Impfung aber reagiert Selins Körper so massiv, dass sie ins Krankenhaus muss. 

Seltene Immunerkrankung

Nach endlosen Untersuchungen steht fest: Selin hat eine äußerst seltene Form der Myasthenia Gravis, einer Autoimmunerkrankung, bei der die Verbindung zwischen Nerven und Muskeln nicht mehr funktionieren und die junge Frau immer schwächer werden lassen.

Seit Dezember pendelt Selin zwischen Solingen und dem Uniklinikum Essen hin und her. Nur mit Blutwäschen und hochdosierten Medikamenten kann sie derzeit überleben.

Corona-Impfung als Auslöser?

Doch ist die Impfung der Auslöser? Myasthenie ist eine sehr seltene Autoimmunerkrankung. Selins Variante ist so selten, dass sie statistisch gar nicht auftaucht. 

Selbst Experten wie Selins behandelnde Ärztin Adela Della Marina sagen: Einen Zusammenhang zwischen einem Ereignis und dem Auftreten der Krankheit sei nicht sicher. Man wisse nicht, was die Myasthenie auslöse. Faktisch hätte jeder die Anlage dazu, Autoimmunerkrankungen zu entwickeln.

Kampf für die Anerkennung als Impfschaden

Der ganze Artikel auf 1.wdr.de

05.01.2023 18:14

Bisher mindestens 20 Klagen gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen

Autorin: Christiane Cichy

Impfschäden nach einer Corona-Impfung sind selten, aber es gibt sie. Deutschlandweit haben Betroffene bereits mindestens 20 Klagen eingereicht und kämpfen um Entschädigung. Von der Politik fühlen sie sich allein gelassen. Die bisherige Quote der Anerkennung eines Corona-Impfschadens vom Staat ist mit 134 Fällen bei 4.835 gestellten Anträgen gering.

Kampf um Schadenersatz und Schmerzensgeld

Mindestens 20 Klagen gegen Hersteller von Corona-Impfstoffen wurden mittlerweile deutschlandweit eingereicht. Es geht um Schadenersatz und Schmerzensgeld wegen schwerer Impfnebenwirkungen, wie Thrombosen, Herzschäden, Schlaganfälle und Autoimmunerkrankungen.

Nach Auskunft der Patientenanwälte seien die Hersteller Astrazeneca, Biontech aber auch Johnson&Johnson betroffen. Die Hürden für die Kläger seien hoch: Nicht nur die Pharmakonzerne wehren sich gegen die Schadenersatzzahlungen, auch die Bundesregierung hat noch vor dem Beginn der Impfkampagne Verordnungen erlassen, die nicht nur die Hersteller von bestimmten Pflichten befreien, sondern auch die rechtliche Situation der Geschädigten verschlechtern könnten.

Prozess gegen Astrazeneca am weitesten fortgeschritten

Aktuell ist ein Prozess gegen den Hersteller Astrazeneca am Landgericht Köln angelaufen. Im Vergleich zu den anderen Verfahren ist dieser damit am weitesten fortgeschritten. In einem Beweisbeschluss, der dem MDR vorliegt, haben die Richter mittlerweile einen Sachverständigen beauftragt – ein erster Erfolg für den 37-jährigen Kläger Sebastian Schönert.

Der ganze Artikel auf mdr.de


02.01.2023 10:24

Impfschaden-Leugnung am Beispiel Österreich

Autorin: Sonja Patsch

Alles bestens, hier gibt es nichts zu sehen, könnte man meinen, wenn man den heute durch die Mainstream-Medien gejagten Meldungen folgt. Weniger als 1 Promille – rechnet man selbst dann nur 0,08 Promille – der Impfungen führt demnach zu Anträgen auf Entschädigung nach dem Impfschadengesetz und nur ein Bruchteil davon sei berechtigt gewesen. In Österreich wird also bei einer von rund 12.000 Spritzen ein Antrag nach dem Impfschadengesetz gestellt, nur ein kleiner Bruchteil davon sei berechtigt.

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In Deutschland berichtete das PEI, dass eine von 5.000 Spritzen zu schweren Nebenwirkungen führt. Das deutet auf eine deutliche Untererfassung der schweren Impfnebenwirkungen hin. Dass es bislang zu so wenigen anerkannten Impfschäden kam, kann auch an den zuständigen Behörden liegen. Ob diese unwillig oder schlichtweg überfordert sind, den Schadensmeldungen nachzugehen, ist schwer zu sagen. Jedenfalls konnten wir zumindest einen Fall einer verweigerten Obduktion in einem kritischen Fall dokumentieren.

Wer sich etwas mehr als oberflächlich mit den gemeldeten Verdachtsfällen von Impfschäden nach Verabreichung der so genannten Coronaimpfung in Österreich beschäftigt und heute die Ö3-Nachrichten verfolgt hat, der staunte nicht schlecht: Der Staatsfunk berichtet nach Befragung der Gecko-Chefin Reich, dass in weniger als 1 Promille der Impfungen Anträge auf Impfschaden-Entschädigung gestellt wurden. Etwas ausführlicher wurde das Thema auf Ö1 berichtet, wo noch der Leiter des Impfreferats der österreichischen Ärztekammer zu Wort kam und den Unterschied zwischen Impfreaktion und Impfschaden erklären sollte.

Der ganze Artikel auf tkp.at

 

02.01.2023 10:22

Impfschäden: Wichtige Anerkennung

Autorin: Pia Kruckenhauser

Langfristige Schäden durch die Impfung kommen zwar selten vor, aber es ist wichtig für das Vertrauen in Wissenschaft und Institutionen, dass die Fälle untersucht und anerkannt werden.

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Die Impfung könne massive Schäden hervorrufen, haben so manche von Anfang an gewarnt. Tatsächlich spürten viele Menschen Folgen der Stiche, ein paar Stunden oder auch mehrere Tage, mit teils heftigen Beschwerden. Das ist sehr unangenehm, aber das sind keine Impfschäden, sondern normale Reaktionen, weil das Immunsystem arbeitet.

Von einem Impfschaden wird dann gesprochen, wenn nach einer korrekt durchgeführten Impfung eine bleibende Schädigung auftritt. Thrombosen im Zuge einer Immunisierung mit dem Astra-Zeneca-Vakzin oder Herzmuskelentzündung nach einer mRNA-Impfung gehören dazu – sofern eine dieser Komplikationen bleibende Schäden hervorgerufen hat.

Der ganze Artikel auf standard.at

23.12.2022 17:13

Obduktionsstudie: 4 von 25 Toten mutmaßlich an impfbedingter Myokarditis gestorben

Neue Studie 27.11.22 vom Chef-Pathologen der Uni Heidelberg, Prof. Peter Schirmacher:

Bei Obduktionen von 25 Personen, die plötzlich + unerwartet in weniger als < 20 Tagen nach mRNA Impfung verstarben, war bei 4 Todesfällen eine akute Myokarditis bzw. akute Herzmuskel-Entzündung die allein infrage kommende Todesursache.  

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Alleinige Ursache - keine anderen Infektionen oder Vorerkrankungen

Andere akute / Vorerkrankungen - wie auch eine SARS CoV Infektion oder andere Infektionserreger, die eine Herzmuskel-Entzündung bewirken können - wurden systematisch per Test- und Obduktionsnachweise ausgeschlossen. 

Unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang

Alle 25 Todesfälle ereigneten sich plötzlich + unerwartet direkt nach der mRNA Impfung. Der Zeitraum zwischen Infektion und Tod lag nur zwischen 0-7 Tagen bzw. im Schnitt bei 2,5 Tagen. 

Die Toten waren deutlich jünger als bei Covid-19 Todesfällen

Die 4 Todesfälle aufgrund akuter Myokarditis waren im Schnitt 53 Jahre alt und liegen somit 30 Jahre unter dem durchschnittlichen Todesalter der Covid-19 Toten von 83 Jahren laut RKI Daten.

Autoimmun bedingte Entzündungsreaktionen am Herzen nachgewiesen

Die akuten Herzmuskel-Entzündungen zeigten im Obduktionsbefund typische Infiltrate von T-Zellen am Herzen. Dies sind Belege für autoimmun bedingte akute Entzündungsreaktionen am Herzen unmittelbar nach Impfung.

Viel klarer geht der Nachweis für eine mRNA bedingte Myokarditis als alleinige Todesursache kaum.

Mit welchen Häufigkeiten der Befunde ist bei anderen plötzlichen + unerwarteten Todesfällen in der Bevölkerung zu rechnen?

4 von 25 Todesfällen bedeuten einen Anteil von 16% in der Stichprobe. Es gab zudem noch einen weiteren bzw. 5ten Myokarditis Todesfall. Dieser wurde jedoch aufgrund eines unklaren Befundes zu Vorerkrankungen vorsichtshalber aus der Wertung genommen.

16% der obduzierten, unerwarteten Todesfälle nach mRNA sind alarmierend. Wie weit sich dieser Anteil auf die Bevölkerung übertragen bzw. hochrechnen lässt, muss abgewartet werden. Es bedarf weiterer systematischer Obduktionen gerade der Gruppe der plötzlich + unerwartet Gestorbenen im engen zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung.

Der ganze Artikel auf transparenztest.de

22.12.2022 16:19

Mögliche Nebenwirkungen der COVID-19-Impfstoffe

Im Winter 2020 starteten die Regierungen vieler Länder eine bis dahin beispiellose Impfkampagne. Grund war das Ende 2019 erstmals aufgetretene Coronavirus SARS-CoV-2, das zu einer Pandemie heranwuchs. Bis heute wurden weltweit über zwölf Milliarden Impfdosen verabreicht. Die Impfstoffe, allen voran die mRNA-Vakzine, wurden unüblich schnell entwickelt, was auch die Sorge schürte, die Impfstoffe könnten womöglich nicht ausreichend auf Wirksamkeit und Sicherheit getestet worden sein. Dabei hatte die Pharmabranche bereits bei den Coronaviren SARS-CoV-1 und MERS-CoV viel Erfahrung bei der Impfstoffentwicklung sammeln können. Weil die Viren damals aber keine Pandemie auslösten und schnell wieder verschwanden, brauchte es keinen Impfstoff. Die Forschung wurde zurückgefahren, aber nicht eingestellt.

Heute kann auf verschiedene Anbieter von Corona-Impfstoffen zurückgegriffen werden. Die allermeisten davon weisen eine sehr hohe und höchstwahrscheinlich auch langfristige Wirksamkeit gegen schwere Krankheitsverläufe auf, zudem einen kurzfristigen Schutz vor Infektion. Frei von Nebenwirkungen sind die Vakzine aber nicht. Das trifft auf keinen Impfstoff zu. Akute Impfreaktionen wie Rötungen, Fieber oder Schwellungen wurden bereits in den Zulassungsstudien der Hersteller beschrieben. Die Reaktionen waren in den allermeisten Fällen nicht schwerwiegend und von kurzer Dauer. Mit mehr und mehr verabreichten Impfungen in der Bevölkerung zeigten sich jedoch auch sehr seltene gesundheitliche Ereignisse nach den Impfungen, die im Rahmen der Zulassungsstudien aufgrund der Stichprobengrößen statistisch nicht auffallen konnten. Im Vergleich zu herkömmlichen Impfungen gegen andere Erreger wurde in der Notlage der Pandemie zudem sehr schnell ein großer Teil der Bevölkerung geimpft, was automatisch zu vielen Verdachtsmeldungen einer Nebenwirkung in kurzer Zeit führte.

Der ganze Artikel auf www.sciencemediacenter.de

16.12.2022 10:47

Lageso hat bisher in sechs Fällen Zahlungen wegen eines Impfschadens bewilligt

Autor: Dirk Jericho

Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) haben bisher 402 Betroffene wegen eines Gesundheitsschadens nach einer Corona-Impfung einen Antrag auf Entschädigung gestellt. In sechs Fällen wurden Zahlungen bewilligt.

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Wer im Rahmen der Corona-Impfverordnung geimpft wird, hat im Falle eines Impfschadens einen Anspruch auf Versorgung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG). Je nach dem Grad der Schädigungsfolgen (GdS) besteht bei Anerkennung Anspruch auf eine monatliche Rente oder Heilbehandlungen. Wie Gesundheitsstaatssekretär Thomas Götz auf eine Anfrage der Abgeordneten Cornelia Seibeld und Christian Zander (beide CDU) zum Thema „Post-Vac-Syndrom“ mitteilt, hat das Lageso bisher zwei Fälle mit 50 Prozent Erwerbsminderungsfähigkeit durch die gesundheitlichen Folgen der Corona-Impfung (GdS 50) und einen mit 30 Prozent (GdS 30) anerkannt. Die Betroffenen erhalten eine monatliche Grundrente von 298 Euro (GdS 50) und 164 Euro (GdS 30). In drei weiteren Fällen besteht Anspruch auf Übernahme von Heilbehandlungskosten. Diesen Betroffenen wurde ein GdS unter 25 anerkannt, bei dem es keinen Rentenanspruch gibt.

Wie Götze berichtet, werden in einem weiteren Fall von Post-Vac-Syndrom „umfangreiche Leistungen der medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben“ übernommen. 195 der bisher insgesamt 402 Impfschaden-Anträge wurden zuständigkeitshalber an andere Bundesländer abgegeben, 28 Anträge abgelehnt und vier zurückgenommen. Bei den restlichen Anträgen laufen noch die Ermittlungen, ob der Gesundheitsschaden mit der Corona-Impfung zusammenhängt. Die Fälle werden vom Versorgungsärztlichen Dienst der Senatsgesundheitsverwaltung begutachtet und bewertet.

CDU-Gesundheitsexperte Christian Zander will das Thema Post-Vac-Syndrom mehr ins Bewusstsein rücken und Betroffene ermutigen, Versorgungsanträge beim Lageso zu stellen. „Umso mehr wird das Thema ernst genommen“, sagt Zander. Er selbst sei dreimal geimpft und hatte vor Kurzem Corona mit Fieber, Schweißausbrüchen und Muskelkrämpfen. „Ich will die Corona-Impfungen nicht verteufeln“, sagt er. Dass der Senat sich nicht um die Erforschung von Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten beim Post-Vac-Syndrom kümmere, ärgert Zander aber. Auf seine Frage, ob der Senat die Erforschung unterstützen wird, antwortet Thomas Götz: „Diese Fragestellung fällt nicht in den Aufgabenbereich des Senats.“

Wie aus der Impfschaden-Anfrage hervorgeht, gibt es bei anderen Impfungen wie zum Beispiel Grippe oder Masern kaum Anträge von Impfgeschädigten auf Entschädigungen. 2020 kamen zwei Anträge beim Lageso an, 2021 einer und 2022 bisher fünf.

In Berlin wurden bislang auch zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung registriert. Das bestätigt Wissenschaftsstaatssekretärin Armaghan Naghipour auf eine AfD-Anfrage zum Thema „Charité und Covid 19“. Diese Fälle waren unter den von den Gesundheitsämtern an das Lageso übermittelten Verdachtsmeldungen „einer über das übliche Maß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“, so Naghipour. Ob die Covid-19-Impfungen auch die Todesursache waren, „lässt sich aus den Verdachtsmeldungen jedoch nicht ableiten“, so der Staatssekretär.

Der Artikel auf berliner-woche.de

10.12.2022 16:44

Post-Vac-Syndrom: Long Covid nach der Impfung

Autorin: Christiane Fux

Manche Menschen leiden nach der Coronaimpfung unter schweren Long Covid-Symptomen. Hilfe zu bekommen ist nicht leicht, doch es gibt sie.

Auf einer Website der Universität Oxford läuft ein Ticker. Er zählt die Zahl der Covid-Geimpften in der Welt. 5,3 Milliarden innerhalb von 21 Monaten sind es inzwischen, 68 Prozent der Weltbevölkerung. Nie zuvor sind so viele Menschen in so kurzer Zeit geimpft worden. Schnell fielen daher auch sehr seltene schwerwiegenden Folgen auf wie Herzmuskelentzündungen und Sinusvenenthrombosen.

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„Ein Strauß von Symptomen“

Nun macht ein Syndrom von sich reden, das unspezifischer daherkommt: schwere Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Herzrasen, Konzentrationsstörungen. „Wir finden einen ganzen Strauß von Symptomen“, sagt Prof. Bernhard Schieffer, Direktor am deutschen Universitätsklinikum Marburg. Der Kardiologe leitet die Long Covid-Ambulanz des Hauses, an das sich auch vom „Post-Vaccine-Syndrom“ (kurz: „Post-Vac“) Betroffene wenden können.

Post-Vac und Long Covid sind prinzipiell dasselbe

„Wir sehen keinen Unterschied: Im Grunde handelt es sich um Long Covid – nur eben nicht nach der Infektion, sondern aufgrund der Impfung“, erklärt Schieffer.

Bei einigen Patienten treten die Symptome bereits Stunden nach der Injektion auf, bei anderen nach ein paar Tagen oder sogar Wochen. Auch topfitte Menschen sind manchmal nach einer Covid-Impfung plötzlich komplett außer Gefecht gesetzt.

Der ganze Artikel auf netdoktor.at

09.12.2022 10:20

Fatigue-Syndrom, Durchblutungsstörungen: Wie Menschen unter Impfnebenwirkungen leiden

Nicht erkrankt, dafür geimpft und die Symptome von Long Covid: Es gibt diese Schicksale, die den Betroffenen zum Beispiel durch das chronische Erschöpfungssyndrom das Leben zur Hölle machen. Und: Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen.

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In Marburg gibt es eine der wenigen Spezialambulanzen und eine eigene Forschungsabteilung. Das Team um Professor Bernhard Schieffer, geht der Frage nach, warum manche Personen nach der Corona-Impfung schnell Symptome entwickeln und wie die Betroffenen zu behandeln sind. Große internationale Studien fehlen bislang.

Das Video auf youtube.com

01.12.2022 11:32

Netzwerk www.plattform-psychische-gesundheit.at

Die Plattform Psychische Gesundheit vereint Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Lebens- und Sozialberater*innen sowie Seelsorger*innen, die die gesellschaftlichen Entwicklungen - insbesondere der letzten zwei Jahre - kritisch reflektieren.

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Weiters leistet dieses unabhängige Netzwerk psychotherapeutische und psychologische Unterstützung und Begleitung für Menschen, die unter Impfschäden, der in manchen Bereichen bestehenden Impfpflicht oder dem Druck, sich (nochmals) impfen zu lassen leiden oder von anderen mit der Impfung oder den Maßnahmen in Zusammenhang stehenden Belastungen betroffen sind.

Weitere Informationen: www.plattform-psychische-gesundheit.at 

27.11.2022 16:12

Neu entdeckte Biomarker weisen auf Impfschäden hin

Autor: Joachim Budde

Warum treten bei einigen Menschen nach Corona-Impfungen Probleme auf? Was passiert dabei im Körper der Betroffenen und schädigt am Ende die Gefäße oder das Gehirn? Inzwischen liefert die Forschung Erkenntnisse für einige schwere Befunde.

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Man muss es immer vorweg sagen: Schwere Nebenwirkungen nach den Corona-Impfungen sind äußerst selten. Aber sie kommen eben vor. Wie unlängst bei einem Patienten von Harald Prüß.

Schwere Nebenwirkungen nach Corona-Impfung

„Das ist ein älterer Herr, der nicht mehr auf normales Ansprechen so adäquat reagiert hat, wie man das von ihm kannte, bewusstseinsgetrübt war und damit sich dann in der Rettungsstelle bei uns an der Charité vorstellte, dann auch stationär einige Tage untersucht wurde, wo sich auch herausstellte, dass im Liquor eine sogenannte Pleozytose, also eine Vermehrung von Entzündungszellen da war, und das sind natürlich ganz starke Hinweise dafür, dass hier wirklich eine harte organische Ursache seiner Beschwerden vorliegt.“

Etwa zwei Wochen zuvor hatte der Mann sich gegen Corona impfen lassen, sagt der Neurologieprofessor von der Berliner Charité.

Es ist nicht leicht, die Zusammenhänge zu klären. Denn sämtliche Impfreaktionen können auch ganz andere Ursachen haben und lediglich zufällig kurz nach einer Impfung auftreten. Multiple Sklerose zum Beispiel diagnostizieren Ärztinnen und Ärzte in Deutschland im Schnitt 30 Mal pro Tag.

„Wenn immer dann eine Impfung natürlich in einem zeitlichen engen Zusammenhang auftritt, ist man persönlich dazu geneigt zu denken: Das hat damit zu tun. Obwohl epidemiologische Studien, wie zum Beispiel bei der Multiplen Sklerose ja ganz klar was anderes sagen. Und für die Standardimpfung zum Glück ja nach jahrzehntelanger Forschung und Beobachtung sagen können, das ist kein Risiko für Postvakzinierungsstörungen.“

Post Vac Symptome

Liquor, also das Nervenwasser des Gehirns und Rückenmarks, enthält normalerweise so gut wie keine Zellen. Bei Harald Prüß‘ Patienten aber fanden die Mediziner Entzündungszellen, als sie weitersuchten auch Antikörper in sehr hoher Zahl. Und sie konnten zeigen, dass diese Antikörper an Hirngewebe binden. Dass Menschen in seltenen Fällen nach einen Impfung Autoantikörper entwickeln, die auch gegen Bestandteile ihres eigenen Körpers gerichtet sind, ist lange bekannt.

Der ganze Artikel auf deutschlandfunk.de


26.11.2022 12:46

Das Post-Vac-Syndrom ist eine seltene Nebenwirkung der Corona-Impfung

Autorin: Stefanie Unbehauen

In sehr seltenen Fällen entwickeln Menschen nach einer Corona-Impfung massive Symptome wie bei Long Covid: das Post-Vac-Syndrom. Betroffene fordern eine Aufklärungskampagne.

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Lea Huber ist seit ihrer Impfung gegen Covid-19 bettlägerig. "Ich schaffe gerade so den Weg zur Toilette mit dem Rollstuhl", sagt die Schweizerin. Die Fenster ihres Zimmers sind abgedunkelt, Reize verträgt sie nur noch schlecht. "Die meiste Zeit liege ich und schaue eine Wand an", sagt Lea. Die 17-Jährige leidet am sogenannten Post-Vac-Syndrom.

Der Begriff ist in Analogie zu "Post Covid" oder "Long Covid" gebildet. Wie diese Begriffe bezeichnet er mehrere Erscheinungen, darunter vor allem chronische Erschöpfung, aber auch Lähmungserscheinungen, Hirnvenenthrombosen und Herzbeutelentzündungen. Die Symptome können direkt nach der Impfung oder Tage oder Wochen später auftreten.

Post-Vac-Syndrom tritt deutlich seltener auf als Long Covid

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) schreibt in seinem jüngsten Bericht zur Sicherheit der Corona-Impfstoffe von Anfang September, es habe "zunehmend Meldungen" aus Deutschland über solche Erscheinungen erhalten. Eine Recherche in seiner Datenbank habe bis zum Juli 472 Meldungen ergeben, die mehrheitlich von Betroffenen abgegeben worden. Ein Alarmsignal sei dies noch nicht.

Die Zahl der Betroffenen ist um ein Vielfaches geringer als die bei Long Covid. Während die Quote der von Long Covid betroffenen Infizierten auf bis zu 20 oder 30 Prozent geschätzt wird, gehen erste Schätzungen von 0,02 Prozent an Geimpften aus, die Post-Vac entwickeln.

"Gleichwohl", so schreibt das Paul-Ehrlich-Institut weiter, werde es "entsprechende Meldungen intensiv überwachen" und Studien zum Thema anstellen.

Die Ursachen sind noch unklar

Der ganze Artikel auf badische-zeitung.de

20.11.2022 17:39

"Post-Vac-Syndrom": 17-Jährige seit Corona-Impfung auf Rollstuhl angewiesen

Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Corona-Schutzimpfung zu Nebenwirkungen kommen. Betroffene des "Post-Vac-Syndroms" leiden unter ähnlichen Symptomen, wie sie bei Long Covid auftreten - und unter Stigmatisierung.

"Post-Vac-Syndrom"

Der Begriff "Post-Vac-Syndrom" beschreibt die Impfnebenwirkungen, die nach der Covid-19-Schutzimpfung mit einem zugelassenen Impfstoff auftreten. Darunter fallen unter anderem chronische Erschöpfung, Müdigkeit, Hirnvenenthrombosen, Lähmungserscheinungen und Herzbeutelentzündungen.

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Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im hessischen Langen ist für die Erfassung von Impfnebenwirkungen zuständig. Ärzte sind verpflichtet, dem PEI Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen zu melden. Dem aktuellen Sicherheitsbericht des Instituts zufolge kamen auf 1.000 Impfdosen je 0,3 Meldungen von Verdachtsfällen auf schwerwiegende Nebenwirkungen und Komplikationen.

Das entspricht 0,03 Prozent.

Nebenwirkung der Corona-Schutzimpfung

Lea Huber musste ihre Ausbildung zur Landwirtin abbrechen. Im September 2021 ließ sie sich erstmals mit Moderna gegen Covid-19 impfen. Im Oktober erfolgte die zweite Impfung mit dem gleichen Wirkstoff. Erste Symptome wie Schüttelfrost, Fieber und Gelenkschmerzen hielt sie für normale Reaktionen. "Ich fühlte mich, als hätte ich eine Grippe", erinnert sie sich.

Der ganze Artikel auf sonntagsblatt.de

16.11.2022 11:57

Was machen Sie mit Post-Vac-Patienten nach der COVID-Impfung, Professor Schieffer? (Podcast)

Autorin: Andrea Schudock

Professor Bernhard Schieffer bietet an der Uniklinik Marburg eine Sprechstunde für Post-Vaccination-Patienten an. Im „ÄrzteTag“ gibt er Hausärzten Tipps für die Diagnose und Therapie.

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Etwa 0,02 Prozent der Personen, die gegen das Coronavirus geimpft wurden, sind von dem Post-Vaccination-Syndrom betroffen, schätzt Professor Bernhard Schieffer. Er ist Kardiologe und Leiter der Post-COVID-Ambulanz des Uniklinikums Marburg. Dort bietet er eine Sprechstunde speziell für Post-Vac-Patienten an. Die Zahlen zur Post-Vac-Inzidenz beruhen allerdings auf den Zulassungsstudien, gibt Schieffer im „ÄrzteTag“-Podcast zu bedenken. Eine klare Erhebung aus der Zeit nach der Zulassung fehle.

Im Podcast erzählt er außerdem, auf welche Ursachen er das Post-Vac-Syndrom zurückführt und auf welche Vorerkrankungen Ärztinnen und Ärzte Betroffene screenen sollten. Mit Blick auf den kommenden Winter betont Schieffer nachdrücklich, dass kein Weg an der Auffrischimpfung vorbeiführe: „Eine Corona-Infektion ungeschützt zu durchleben ist wie Russisch Roulette zu spielen.“ (Länge: 22:44 Minuten)

Der Podcast auf aerztezeitung.de

14.11.2022 14:11

Corona-Impfung: Flensburgerin leidet an sehr seltenen Nebenwirkungen

Autorin: Alexandra Bauer

Es gibt sehr seltene Fälle, in denen die Corona-Impfung schwere Nebenwirkungen hat. Doch Mediziner wissen bislang wenig darüber. Eine junge Frau aus Flensburg berichtet über ihren langen Leidensweg.

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Alles beginnt im Mai 2021 - im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Katharina Fürle bekommt Atemnot, starken Husten und verspürt einen Druck auf der Brust. Zehn Tage vorher hatte sie ihre zweite Biontech-Impfung bekommen. Die Flensburgerin ist zu dem Zeitpunkt 30 Jahre alt. Später kommen Magen-Darm-Probleme und Schwindel dazu. Die Beschwerden gehen nicht weg, im Gegenteil, sie werden immer schlimmer.

Katharina Fürle vermutet, dass die Impfung Auslöser sein kann, doch ihr Hausarzt ist skeptisch. Er klärt mit ihr und verschiedenen Fachärzten alle möglichen anderen Ursachen ab, auch psychosomatische. Doch die Experten finden nichts.

Seit Januar 2022 ist Fürle arbeitsunfähig

Katharina Fürle ist Ergotherapeutin. Sie arbeitet in einer Wohnstätte für psychisch kranke Menschen. In der Einrichtung gilt eine Impfpflicht. Deswegen lässt sie sich trotz der Beschwerden im November 2021 ein drittes Mal impfen. Ihre Beschwerden verstärken sich wieder, sie kann nichts mehr zu sich nehmen, nimmt fünf Kilo ab, kommt mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus. Doch auch dort hat man keine Erklärung. Katharina Fürle fühlt sich chronisch erschöpft. Seit Januar 2022 ist sie arbeitsunfähig. An schlechten Tagen liegt sie fast nur noch im Bett. Ihr Freund muss sie im Alltag unterstützen, die gemeinsame Familienplanung liegt auf Eis.

Der ganze Artikel und das Video auf ndr.de

11.11.2022 17:13

Cormea Mediziner Allianz: Post-Vakzin-Syndrom (Definition und Info)

Das „Post-Vakzin-Syndrom“, „Post-Vac-Syndrom“, „Long-COVID nach Impfung“, “Post-COVID nach Impfung“:Schwere anhaltende unerwünschte Wirkungen der Impfungen gegenüber SARS-CoV-2.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Das “Post-Vakzin-Syndrom” ist eine Erkrankung, die ohne eine Impfung, nicht aufgetreten wäre.Mittlerweile haben sich Bezeichnungen für das Phänomen der schweren, langanhaltenden unerwünschten Wirkungen der Impfungen gegenüber SARS-CoV-2 gefunden und bei Betroffenen und ihren Behandlern etabliert.Einen ICD-Code gibt es für diese Erkrankung nicht.Hinweise für die Diagnostik und Behandlung gibt es einige, jedoch keine von „offizieller“ Stelle, keine „evidence based medicine“.Doch es gibt Erfahrungen, Einzelfallveröffentlichungen (sogenannte Case-Reports), Fallserien sowie eine Reihe von Studien.Alle weisen darauf hin, dass die klinischen Phänomene und Pathomechanismen denjenigen ähneln, die sich auch bei Long- und Post-COVID nach COVID-Erkrankung finden, nur ohne stattgehabte Infektion.Die Hinweise mehren sich, dass das Impfspike-Protein und andere Inhaltsstoffe der Impfstoffe diese Phänomene auslösen, insbesondere wird die S1-Untereinheit des Spikeproteins als hierfür verantwortlich angesehen.

Viele Betroffene können eine Reihe subklinischer Ereignisse und Pathomechanismen aufweisen, welche z.T. später evident werden oder bereits früh eine komplexe klinische Symptomkonstellation zeigen.

Betroffene leiden unter einer Kombination zahlreicher und schwerwiegender Symptome. Eine Reihe dieser Nebenwirkungen sind bereits aus den Zulassungsstudien bekannt. Auch das Paul-Ehrlich-Institut hat viele dieser Nebenwirkungen in den Sicherheitsberichten aufgeführt.

Bisher wurde davon ausgegangen, dass die Nebenwirkungen als Einzelsymptome zu erfassen sind. Unsere Forschung hat jedoch aufgezeigt, dass die Betroffenen überwiegend nicht unter Einzelsymptomen, sondern unter komplexen Konstellationen mehrerer Symptome leiden. Diese Konstellationen der Symptome sind individuell unterschiedlich.

Die jeweils individuelle Gesamtheit der Symptome macht das sogenannte “Post-Vakzin-Syndrom” aus.

Der ganze Artikel auf cormea.org

27.10.2022 10:44

Spezialsprechstunde Post-Vax (Marburg, Deutschland)

ie Spezialsprechstunde Post-Vax richtet sich an Personen mit lang anhaltenden Beschwerden, die in zeitlichem Zusammenhang nach einer Impfung gegen SARSCoV2 aufgetreten sind und an Patienten mit kardialen Symptomen (Herzbeschwerden) nach einer Infektion mit Covid 19. 

Für eine Terminanfrage senden Sie uns bitte vorab per E-Mail folgende Angaben: 

  • Name mit Geburtsdatum und Telefonnummer 
  • Zeitpunkt der Impfung oder Nachweis einer Corona Infektion 
  • Aktuelle Symptome (in Stichpunkten) 
  • Seit wann Symptome vorhanden sind 
  • Vorerkrankungen / Allergien / Unverträglichkeiten (in Stichpunkten) 

Wir bitten um Verständnis, dass wir ausschließlich E-Mail Anfragen mit vollständigen Angaben berücksichtigen (s. oben).

Eine Beratung per E-Mail oder telefonisch ist aufgrund der Komplexität ihrer individuellen Symptome sehr schwierig und kann daher nicht angeboten werden. 

Sollten im Rahmen einer Corona-Infektion (Long-COVID) andere Beschwerden als Herzkreislaufprobleme vorliegen, so bitten wir um Beachtung der Zuständigkeiten in unserem Haus.Kontaktadressen sind auf der Homepage des UKGM zu finden.

Der ganze Artikel auf ukgm.de/ugm_2/deu/umr_kar

27.10.2022 10:42

Long-Covid oder Post-Vac-Syndrom?

"... Die Motive präsentierte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach gemeinsam mit der „Spiegel“-Kolumnistin Margarete Stokowski in der Bundespressekonferenz. Die 36-Jährige hatte sich wenige Wochen nach ihrer dritten Impfung mit dem Coronavirus infiziert und ist anschließend an Long Covid erkrankt. ..."

(Quelle: kom.de/public-relations/327-millionen-euro-fuer-lauterbachs-angstkampagne/ )

Ich hoffe nicht, dass "Post-Vac-Syndrom"- erkrankte Menschen nun in einer Art Verdrängungsmechanismus häufig als "Long-Covid"-Erkrankte diagnostiziert werden. Damit wird auch die Chance vergeben, den Nebenwirkungen der Impfung den Raum zu geben, der so wichtig wäre, um Diagnose und Behandlung weiter zu entwickeln.


Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. (Morgenstern)


Siehe in diesen Zusammenhang auch www.long-covid.at/medienspiegel-medienberichte

Florian Schultheiss

22.10.2022 08:30

Impfnebenwirkungen (Post-Vac-Syndrom): Erster Prozess gegen Hersteller (Video)

Wenn sich Millionen Menschen impfen lassen, können auch bei sicheren Impfstoffen Nebenwirkungen auftreten. Der erste Prozess wegen Impfschäden gegen einen Impfhersteller wurde jetzt eröffnet.

Das Video auf www.ardmediathek.de

Post-Vac-Syndrom: Krank nach Corona-Impfung (Video)

Nach der Covid-19-Impfung entwickeln manche Menschen schwere Nebenwirkungen: Atemnot, Gelenkschmerzen, dauernde Müdigkeit - das sogenannte Post-Vac-Syndrom. Wird es von Ärzten und Behörden ernst genug genommen?

Das Video auf www.ardmediathek.de

20.10.2022 13:37

Broschüre zum Thema (u.a) "Anerkennung von Impfschäden"


Die Broschüre als Download-PDF


Inhalt:

  • Soll ich mich (nochmal) impfen lassen?
  • Welche Impfstoffe gibt es?
  • Impf-Abo – ohne Kündigungsmöglichkeit?
  • Impfschäden nicht ernst genommen
  • Anerkennung von Impfschäden
  • Die Berichte häufen sich
  • Leserbriefe und Kommentare
  • Die Untererfassung der Impfschäden
  • Ein Fachmann hatte nachgefragt
  • Audiatur et altera pars
  • Was macht eigentlich der Rest der Welt?
  • Gefahren und Zahlen richtig einschätzen
  • Maskenbefreiung
  • Masken machen krank
  • Wie funktioniert Immunität?
  • Natürliche Immunität vs. Impfung
  • Nanopartikel und Lipidhüllen sind gefährlich
  • Verschiedene Wirkprinzipien
  • Das Spikeprotein ist toxisch
  • Doppelt geboostert hält besser?
  • Kinder gegen Corona impfen?
  • Herzmuskelentzündungen
  • Plötzliche Todesfälle von Sportlern
  • Übersterblichkeit aufgrund der Impfung
  • Geburtenrückgang & Fehlgeburten
  • Blutveränderungen nach Coronaimpfung
  • Nicht deklarierte Inhaltsstoffe
  • Blutgerinnsel & D-Dimere
  • Krebsrisiko
  • „Infiziert“ – aber völlig gesund
  • AN oder MIT Corona
  • Das Testen muss aufhören!
  • Prophylaxe und Therapie von Covid-19
  • Behandlung unerwünscht?
  • Selbstbestimmt leben
  • Die Freiheit zurückholen
  • Eine Sache des Herzens Bonusmaterial
  • Impressum
19.10.2022 15:08

Wienerin droht wegen Behörden-Chaos Job-Verlust

Eine 58-jährige Wienerin ist verzweifelt. Nach der Corona-Impfung plagen sie heftige Nebenwirkungen. Und eine Impfbefreiung gestaltet sich schwierig.

Hanelore K. leidet an einer Schilddrüsenunterfunktion. Die 58-jährige Wienerin ließ sich als vorerkrankte Risikopatientin bereits voriges Jahr im Mai gegen das Coronavirus impfen. Gleich nach dem ersten Stich mit dem Pfizer-Impfstoff klagte die "Heute"-Leserin über heftige Kopfschmerzen. Knapp zwei Wochen lang plagte sie sich mit extremer Erschöpfung, Muskel- und Gliederschmerzen ab. Doch sie vertraute auf die Schutzimpfung und entschloss sich im Juni ihr zweites Jaukerl zu holen. Doch seitdem ist ihr Leben nicht mehr das, was er einmal war.

"Ich habe nach dem zweiten Stich ein dauerhaftes Orchester im Ohr. Der Tinnitus lässt mich kaum mehr schlafen. Die Beschwerden, die ich nach der ersten Impfung hatte, wurden auch nicht besser", schildert Hanelore im "Heute"-Talk. Zunächst ging ihr Hausarzt von grippalen Infekten aus. Nun ist er sich sicher, dass die Corona-Impfung die Beschwerden hervorgerufen haben soll. Zudem stehe auch eine mögliche Long-Covid-Diagnose im Raum. 

Alltag ist kaum zu bewältigen

Bis heute kämpft die Wienerin im Alltag mit ihrer Kurzatmigkeit: "Mich überholen ältere Ehepaare auf der Straße. Nach einigen Stufen im Stiegenhaus muss ich bereits eine Pause einlegen. Auch in der Nacht ist an ruhigen Schlaf nicht mehr zu denken. Immer wieder wache ich durch den Tinnitus auf." Seit mehreren Wochen ist die 58-Jährige deshalb regelmäßig im Krankenstand. An guten Tagen, so sagt sie, würde sie versuchen zu arbeiten. An schlechten sei das jedoch gar nicht mehr möglich.

Der ganze Artikel auf heute.at


In diesem Zusammenhang ist auch folgender Beitrag
vom 3. Februar 2022 von Science.ORF.at interessant:
www.long-covid.at/impfkomplikation 

19.10.2022 15:03

Bericht einer Betroffenen: N.K, 55 Jahre

Ich habe mich am 8. Mai 2021 das erste Mal gegen Corona impfen lassen, Impfstoff von BiontecPfizer.

Die Stadt Wien hat damals für vermeintliche Risiko Patienten Termine freigeschaltet. Ich habe eine Autoimmunerkrankung und galt damit als RisikoPatientin.

Da publiziert wurde, dass man sich nach der Impfung erschöpft fühlen kann, Kopfschmerzen bekommen kann, etc., habe ich die erste Woche nach der Impfung geglaubt, das sei üblich. In dieser Woche hatte ich Urlaub, und ich habe es nicht geschafft, mit einer Freundin spazieren zu gehen, aufgrund der Erschöpfung und der Kurzatmigkeit, die ich vorher nicht hatte. Beides begleitet mich bis heute. Zudem hatte ich früher nie im Leben Kopfschmerzen, diese haben eine halbe Stunde nach dieser ersten Impfung begonnen und mich dann ein Jahr lang täglich begleitet.

Als ich eine Woche nach der Impfung wieder arbeiten gegangen bin, musste ich nach einem Tag in Krankenstand gehen. Da ich auch Brust Schmerzen und häufig Herzrasen hatte, hatte mein Hausarzt den Verdacht auf eine Myokarditis. Das Blutbild war aber okay.

Kurz darauf, am 12. Juni 2021, hatte ich die zweite Impfung.

Eine halbe Stunde nach der Impfung hat plötzlich Tinnitus auf beiden Ohren begonnen, ich habe schlechter gehört, so als würden im Flugzeug die Ohren verschlagen und nicht mehr aufgehen. Das ist nie wieder weggegangen, das bedeutet das hab ich heute noch, und das ist äußerst belastend.

Nach der 2. Impfung bin ich wieder eine Woche in Krankenstand gegangen, weil es mir so elend gegangen ist.

Ein Monat nach der zweiten Impfung bin ich dann wieder eine Woche in Krankenstand gegangen.

Ich hatte mittlerweile ständig Schmerzen in Gelenken und Muskeln, was sich in den nächsten Wochen in eine Muskel- und Gelenk Steifigkeit entwickelt hat. Ich konnte ohne abstützen nicht mehr aufstehen, alte Ehepaare haben mich beim gehen überholt.

Im Sommer 2021 habe ich mir jeden Freitag einen Urlaubstag genommen, weil ich es gerade noch irgendwie geschafft habe, vier Tage zu arbeiten. Die anderen drei Tage bin ich nur noch gelegen. Urlaub deswegen, weil ich Angst hatte, durch Zuviels Krankenstandstage an Freitagen gekündigt zu werden. In meinem Alter finde ich jedoch keinen Job mehr.

An Sport war nicht mehr zu denken, d.h. mein Plan, an meinen freien Tagen schwimmen zu gehen und Rad zu fahren, musste ich komplett canceln. Bis heute schaffe ich das nicht mehr.

Im spätHerbst 2021, nachdem auch noch eine Dranginkontinenz dazu kam (vorne und hinten), Habe ich einen HNO aufgesucht, hauptsächlich wegen dem quälenden Tinnitus.

Meine Ohren sind okay, er sagte ich soll zu einem Neurologen gehen.

Da hat es dann begonnen, meine Odyssey der Ärzte....

Als ich ihm über meine Muskel- und Gelenk Steifigkeit erzählte, hat er mir Aprednislon für eine Woche verordnet. Das ist ein Kortikosteroid. Damit sind diese muskel- und GelenkBeschwerden jedenfalls weggegangen. Das war aber auch das einzige.

Dann war ich im Dezember 2021 bei meiner Augenärztin, wegen dieser permanenten Kopfschmerzen, die ich nie im Leben vorher hatte. Meine AugenNerven sind jedenfalls in Ordnung, Die Kopfschmerzen können laut ihr also nicht von den AugenNerven herrühren.

Im Dezember 2021, wo ich wieder eine Woche im Krankenstand war, habe ich einen Antrag nach dem ImpfSchadengesetz gestellt. Bis auf ein Schreiben, dass mein Antrag eingegangen ist, habe ich nie wieder etwas von denen gehört, die stellen sich tot, obwohl ich im Juni 2022 noch einmal urgiert habe und die ganzen vorliegenden Befunde geschickt habe.

Über Weihnachten und Neujahr 21/22 war ich wieder zwei Wochen im Krankenstand.

Anfang Jänner 2022 war ich bei einer Neurologin. Daraufhin folgte im 1.Quartal 2022 ein MR vom Schädel, und ein EEG. Beides war ohne Befund, und sie konnte mir auch nicht helfen.

Mitte Jänner 2022 ist mein Zustand so elend gewesen, dass ich in ein Krankenhaus gegangen bin. Ich konnte nur noch sehr schlecht atmen, und nur ganz langsam gehen, hatte ständig dieses Herzrasen , und habe mir Sorgen um meine Lungen mein Herz gemacht. Dort hat man ein Lungen Röntgen gemacht, und ein Herz Echo etc., alles ohne Befund. Man hat mir gesagt, dass es gut ist, dass ich ein MR und ein EEG machen lasse, und bei meiner Kardiologin hatte ich auch schon einen Termin vereinbart.

Im Februar 2022 gab es einen Artikel im Science. ORF.at, mit der Überschrift: Impfung könnte Long COVID auslösen.

Die darin genannte Tiroler Lungenfachärztin habe ich kontaktiert. In einem Telefonat hat sie mir bestätigt, dass meine Symptome darauf hindeuten, dass entzündliche Prozesse im Körper ablaufen, und das autonome Nervensystem betroffen ist, beispielsweise erklärte dass auch diese Dranginkontinenz, die ich vorher auch nicht hatte. Sie sagte, dass man Menschen mit Autoimmunerkrankungen nicht so einfach impfen darf, also das Gegenteil von dem, was die Stadt Wien gesagt hat. Sie empfahl mir einen Wiener Lungenfacharzt aufzusuchen, von dem sie durch ihre Kooperation zum Thema Long COVID wusste, dass der eine Infektiologin hat, wo er Leute wie mich hinschickt.

Ich habe diesen Lungenfacharzt aufgesucht, meine Lunge ist völlig in Ordnung. Die von ihm empfohlene Infektiologen ist Frau Professor Dr. Wiedermann-Schmidt im Akh. Sie ist auch Mitglied im nationalen impfGremium, wie später mitbekommen habe.

Diese habe ich Ende März 2022 aufgesucht. Sie hat mir bestätigt, dass es Fälle wie mich gibt, ich habe ja eine Autoimmunerkrankung und da könnten Impfungen ein Problem werden. Helfen konnte sie mir nicht, außer mir zu sagen, dass ich mich schonen soll, Und dass ich im SpätSommer noch einmal vorstellig werden soll bei ihr, und dass sie viel schlimmere Fälle als mich hat, junge Menschen die arbeitsunfähig wurden.

Auch meine Kardiologin hat dann im 1.Quartal 2022 nichts gefunden.

Auch das Blutbild hat nichts zum Thema hergegeben.

Ich habe sehr schöne Zähne, meine Zahnärztin, die ich auch im 1.Quartal 2022 aufgesucht habe, hat mir bestätigt, dass meine Probleme sicher nicht von den Zähnen herrühren.

Dasselbe hat meine Gynäkologin bei der Routinekontrolle im 1.Quartal 2022 gesagt, und auch meine Mammographie hat bewiesen, dass weder Busen noch Unterleib an meinen körperlichen Problemen schuld sind.

Dann war ich auch noch im 1.Quartal bei der HautÄrztin, auch dieser hat mir bestätigt, dass diese ständige Erschöpfung, die Kurzatmigkeit, die ständigen Kopfschmerzen, der Tinitus, Das Herzrasen , die Dranginkontinenz ... nicht von der Haut herrühren.

Letztendlich habe ich dann im 2.Quartal 2022 noch ein Röntgen von der Halswirbelsäule machen lassen, was mir die Orthopäden empfohlen hat. Das war auch völlig unauffällig und altersgemäß, die permanenten Kopfschmerzen konnten also auch nicht davon herrühren.

Ich war wirklich bei jedem, sozusagen für die ganz Depperten, nämlich Ärzte als auch Freunde oder Bekannte, die es einfach nicht glauben wollen. Das wird völlig ausgeblendet, und man wird alleine gelassen und bekommt keine medizinische Hilfe.

Bis juli 2022 galt ich als Verschwörungstheoretikerin, als eingebildete Kranke, ich wurde gemobbt, und obwohl ich mich solidarisch gezeigt habe zu einem sehr hohen Preis, wurde ich ab 1. Februar 2022 auch noch vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen. Ich musste auch Angst um meinen Job haben, ich arbeite in der Beratung, und bei vielen Kunden galt eine 2G Regel. Auch bezüglich meines Doktorat Studiums war es so, dass Universitäten geplant hatten, eine 2G Regel einzuführen, das hätte mich dann auch von dieser Ausbildung ausgeschlossen. Glücklicherweise war das dann kurz darauf wieder obsolet, genau so obsolet wie dieses bescheuerte impfPflichtgesetz, für das mir die Stadt Wien übrigens bis heute keine Antwort auf meinen Ausnahme-Antrag gegeben hat....

Im Frühjahr 2022 habe ich eine Frau kennen gelernt, eine Freundin einer Arbeitskollegin, die ist noch schlimmer als mich mit den beiden Impfungen  erwischt hatte. Diese war ein dreiviertel Jahr im Krankenstand, und hatte neben der chronischen Erschöpfung Kopfschmerzen auch noch schlimme Haut Ausschläge, und posturales Tachykardie-Syndrom bekommen.

Ich habe auf ihre Empfehlung hin ein spezielles Blutbild machen lassen, es gibt keinen Nachweis auf eine durchgemachte Corona Infektion bei mir. Ich hatte auch nie Corona.

Sie nannte mir dann noch einen Neurologen, Der sich auf Long COVID oder Fälle wir uns spezialisiert hat , den ich im Juli 2022 aufgesucht habe, der mir Post vac Syndrom bestätigt hat. Bei ihm habe ich zum ersten Mal vom CFS gehört. Er hatte noch den Verdacht auf ein Mastzellen-Aktivierungssyndrom, da dieses häufig mit Long COVID oder Post Vac Syndrom korreliert.

Die anschließende Antihistaminika-Behandlung hat meinen Zustand jedoch verschlechtert, sodass er davon wieder abgekommen ist. Glücklicherweise waren die eingetretenen Verschlechterungen nach einem Monat wieder halbwegs weg  beziehungsweise war ich dann wieder auf dem Stand vor der Behandlung.

Jedenfalls kann ich mit seinem ArztBrief seit Juli 2022 jedem ungläubigen Trottel zeigen, dass ich mir das alles nicht einbilde....

Im September 2022 war ich wieder bei der Frau Professor Wiedermann-Schmidt. Nachdem nach einem Jahr meine Kopfschmerzen relativ weg waren, sah sie dies als Zeichen, dass es mir ganz ganz langsam besser geht und dass es sicher noch ein längerer Weg werden wird. Sie kann auch mittragen, dass ich mich natürlich nie wieder gegen Corona impfen lassen will.

Einiges von dem, was ich hier geschildert habe, musste ich auch noch privat bezahlen.

Ich bin gerade auf einer orthopädischen Rehabilitation, und hier wird mir besonders deutlich, dass körperliche Anstrengungen meinen Zustand sofort wieder verschlechtern. Ich habe das Therapieprogramm reduzieren lassen müssen.

So wie es aussieht, habe ich Long Covid  bzw. ME/CFS durch die beiden Impfungen ausgefasst, glücklicherweise in der milden Form, d.h. wenn ich am Wochenende nur schlafe, und immer wieder einen Krankenstandstag einlege, kann ich immerhin noch irgendwie arbeiten gehen. Allerdings lebe ich nur noch ein halbes Leben.


In diesem Zusammenhang ist auch folgender Beitrag
vom 3. Februar 2022 von Science.ORF.at interessant:
www.long-covid.at/impfkomplikation 

18.10.2022 11:38

Bericht einer Betroffenen: B.S, 53 Jahre

Ich bin 53 Jahre alt und habe immer gearbeitet und Haushalt und Garten in Schuss gehalten.  

Bin Dezember 2021 mit Biotech geboostert worden. Bald darauf hab ich zunehmend körperlich und geistig abgebaut. Konnte mich nicht mehr konzentrieren und war körperlich erschöpft. Das bis heute anhält. Hatte einen Schlaganfall der im Juni festgestellt wurde. Meine rechte Hirnhälfte war betroffen. Bin an der Halsschlagader operiert worden und war auf Reha.  

Aber ich kann immer noch nicht arbeiten weil ich immer noch ständig erschöpft bin und Gelenkschmerzen habe.  Mein Arzt und meine Familie glauben mir nicht so richtig. Sie tun es als Folge vom Schlaganfall ab. Depression und so weiter.

Fühle mich allein gelassen!

stimmungsbegleitende Grafik
14.10.2022 16:34

Krank nach der Impfung: Die vergessenen Corona-Opfer

Autorin: Miriam Hollstein

Weil Schäden nach einer Impfung selten sind, werden die Betroffenen oft nicht ernst genommen. Was ihr Leid vergrößert. Eine Gruppe scheint besonders gefährdet.

Wenn Stephanie Köhlke über das vergangene Jahr erzählt, fallen Begriffe wie aus einem medizinischen Lexikon: Myalgische Enzephalomyelitis, Small-Fiber-Neuropathie oder Lambert-Eaton-Syndrom. Dabei ist die 39-Jährige keine Ärztin, sondern Verkäuferin in einer niedersächsischen Kleinstadt. Mit solchen Krankheiten hat die zweifache Mutter sich zudem nie intensiver beschäftigt. Warum auch? Abgesehen von einem Schuppenflechtenrheuma (das sie bereits seit mehr als 15 Jahren begleitet) hatte Köhlke bislang eine robuste Gesundheit. Auch zu Impfungen hatte sie stets ein entspanntes Verhältnis: Als Kind wurde sie gegen alles Mögliche geimpft, Probleme hatte es dabei nie gegeben.

Das änderte sich im Mai 2021. Weil Köhlke bei ihrer Arbeit auf einem Wochenmarkt viel Kontakt zu anderen Menschen hat und eines ihrer Kinder chronisch krank ist, ließ sie sich mit Biontech impfen. Im Gegensatz zu ihren Kollegen und Kolleginnen litt sie eine Woche unter Impfreaktionen: Fieber, Kopfschmerzen, Erschöpfung. Danach schien alles zunächst wieder gut zu sein.

Doch nach der zweiten Impfung sechs Wochen später kamen schnell zu den bereits bekannten Impfreaktionen neue Symptome hinzu: eine Brustentzündung, bei der sich ein gutartiger Tumor bildete, qualvolle Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Erschöpfungszustände. "Ich bin nach der Arbeit aufs Sofa gefallen und nicht mehr hochgekommen", erinnert sich Köhlke.

Der ganze Artikel auf t-online.de

03.10.2022 17:36

Post Vac Syndrom: Selten, aber wenig erforscht

Autor:innen: Lara Bitzer, Caroline Reischl und Ralf Kölbel,

Impfungen gelten als der wohl wichtigste Eckpfeiler bei der Eindämmung der Corona-Pandemie. Nach einer neuen Studie wurden durch die Covid-19-Impfungen möglicherweise weltweit bis zu 20 Millionen Corona-Tote verhindert. Stand heute wurden knapp 183 Millionen Impfdosen allein in Deutschland verabreicht. Noch nie wurden in so einem kurzen Zeitraum so viele Menschen geimpft. Viele Menschen konnten damit möglicherweise vor einem schweren Verlauf oder gar dem Tod geschützt werden.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Allerdings gibt es, wenn auch selten, Menschen, die nach einer Covid-19-Impfung anhaltende schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen haben - das sogenannte Post-Vac-Syndrom. Das musste mittlerweile auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach einräumen, der für seine Aussage, die Corona-Impfungen seien "nebenwirkungsfrei", viel Kritik einstecken musste.

Welche Komplikationen können nach Corona-Impfungen auftreten?

In der Medizin wird zwischen Impfreaktionen und Impfnebenwirkungen nach einer Corona-Impfung unterschieden. Das Immunsystem reagiert meist direkt nach der Impfung mit Symptomen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen oder Fieber. Bei den Corona-Impfstoffen treten Impfreaktionen häufiger und teilweise stärker auf als beispielsweise bei einer Grippe-Impfung.

Von Impfnebenwirkungen oder Impfkomplikationen kann gesprochen werden, wenn Beschwerden nach einer Corona-Impfung über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen und für längere Zeit anhalten. Impfnebenwirkungen treten meist innerhalb weniger Tagen oder Wochen nach der Impfung auf. Beispiele für solche schweren Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind Hirnvenenthrombosen, Lähmungserscheinungen, Herzbeutelentzündungen oder chronische Erschöpfungszustände, diese treten jedoch nur sehr, sehr selten auf.

Plötzliche Nebenwirkungen, die erst Jahre später auftreten, wurden bislang bei keinem jemals entwickelten Impfstoff festgestellt und sind auch nach einer Corona-Impfung nicht zu erwarten.

Der ganze Artikel auf tagesschau.de


30.09.2022 17:23

Selbsthilfegruppe für Betroffene mit Post-Vac-Syndrom

Für die Bildung einer Selbsthilfegruppe in Leipzig werden Menschen mit Post-Vac-Syndrom gesucht. Dieses Krankheitsbild steht mitunter im zeitlichen Zusammenhang nach einer Corona-Schutzimpfung.

Bei einem gemeinsamen Treffen können Alltagsprobleme mit dem Post-Vac-Syndrom besprochen und Versorgungsmöglichkeiten ausgetauscht werden. Die Gruppe wird sich voraussichtlich online treffen.

Kontakt

Gesundheitsamt, Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS)
Ina Klass und Franziska Anna Leers
E-Mail: selbsthilfe@leipzig.de 
Telelfon: 0341 123-6755, -6763, Fax: 0341 123-6758
Post: Stadt Leipzig, Gesundheitsamt, SKIS, 04092 Leipzig

29.09.2022 09:01

Post-Vac-Syndrom: Nebenwirkungen der Impfung (Video)

Die Corona-Impfung rettet Leben. In sehr seltenen Fällen kann sie andauernde Krankheitssymptome verursachen: das Post-Vac-Syndrom. Welche Symptome, welche Therapien gibt es, wo finden Betroffene Hilfe?

00:00 Nebenwirkungen der Corona-Impfung
01:03 Auftritt nach Booster-Impfung
01:33 Wie viele Erkrankte gibt es?
02:15 Post-Vac-Syndrom sehr selten
02:44 Symptome ähneln Long Covid
03:31 Frauen häufiger betroffen
04:42 Schwierige Anamnese
05:44 Entzündung durch Immunabwehr
06:13 Mögliche Therapien
07:20 Mehr Forschung nötig

Das Video auf NDR Gesund/youtube.com

22.09.2022 12:42

Post-Vac-Syndrom: Seltene Nebenwirkungen der Corona-Impfung

Die Die Corona-Impfung rettet Leben. In sehr seltenen Fällen kann sie andauernde Krankheitssymptome verursachen, das Post-Vac Syndrom. Wie wird es diagnostiziert und wo gibt es Hilfe?

Die Coronaimpfung rettet Leben und verhindert schwere Erkrankungen. In sehr seltenen Fällen kann sie starke andauernde Krankheitssymptome verursachen, wie Long-Covid nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

Die „Post-Vac-Syndrom“ (engl. vaccination = Impfung) genannten Beschwerden können auch nach anderen Impfungen auftreten, zum Beispiel bei der Grippeschutzimpfung. Aber weil gegen Covid sehr viele Menschen in einem kurzen Zeitraum geimpft wurden, fallen diese seltenen Nebenwirkungen nun besonders auf.

Wie oft tritt ein Post-Vac-Syndrom nach der Coronaimpfung auf?

Das Risiko für starke Nebenwirkungen ist nach einer durchgemachten Covid 19-Erkrankung sehr viel höher als nach der Impfung – das belegt auch eineStudie aus Israel. Nach bisherigem Kenntnisstand tritt ein Post-Vac-Syndrom nur nach 0,01 bis 0,02 Prozent aller Impfungen auf. Das entspricht bei 176 Millionen verabreichten Impfdosen etwa 25.000 Post-Vac-Syndromen. Das Risiko für ein Post-Vac-Syndrom ist also sehr gering – und trifft laut Expertinnen und Experten genau die Menschen, die sehr wahrscheinlich durch die echte Infektion ähnliche oder noch viel schwerere Symptome bekommen hätten. Denn die Impfung ist eine vergleichsweise milde Immunstimulation, verglichen mit einer Covid-Infektion.

Der ganze Artikel auf ndr.de

16.09.2022 16:51

Wie verbreitet ist das Post-Vac-Syndrom?

Autor:innen: Lara Bitzer, Caroline Reischl, Ralf Kölbel

Krank durch Corona-Impfung: Wer unter dem seltenen „Post-Vac-Syndrom“ leidet, erlebt Kopfschmerzen, Atemnot und zum Teil auch schwerwiegendere Nebenwirkungen. Das Phänomen ist noch wenig erforscht. Wie verbreitet ist die Erkrankung und was kann man tun?

Die Corona-Impfung sei „nebenwirkungsfrei“ – für diese Aussage erntete Bundesgesundheitminister Karl Lauterbach viel Kritik. Denn auch wenn die Impfung eine der effektivsten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist – laut einer aktuellen Studie soll sie weltweit bis zu 20 Millionen Menschenleben gerettet haben – in sehr seltenen Fällen kann eine Impfung auch zu teils schwerwiegenden Symptomen führen. Mittlerweile rudert auch Lauterbach, selbst approbierter Arzt, zurück: Das Post-Vac-Syndrom müsse besser untersucht werden, forderte er kürzlich auf Twitter.

Post-Vac-Symptome treten später und intensiver als Impfreaktionen auf

Laut Robert Koch-Institut gehören Schmerzen an der Einstichstelle, Ermüdung, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost zu den normalen Reaktionen auf eine Impfung mit den in Deutschland zugelassenen mRNA-Covid-19-Impfstoffe.

Anders als bei direkten Impfreaktionen, kommen die Symptome bei Post-Vac meist erst zwei bis drei Wochen nach der Impfung zum Vorschein, erklärt Prof. Bernhard Schieffer, Leiter der Post-Vax Ambulanz am Uniklinikum Marburg. Wegen der ähnlichen Symptomatik zu Long-Covid, also den anhaltenden Beschwerden nach einer Corona-Infektion, wird das „Post-Vac-Syndrom“ teilweise medial auch als „Long-Covid nach COVID-19-Impfung" bezeichnet. Häufig treten Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit, aber auch Herz-Kreislauf-Beschwerden und Bewegungsstörungen auf, so Schieffer.

Aber auch schwere Nebenwirkungen wie zum Beispiel Hirnvenenthrombosen, Lähmungserscheinungen, Herzbeutelentzündungen oder chronische Erschöpfungszustände können in sehr seltenen Fällen nach einer Corona-Impfung auftreten. Plötzliche Nebenwirkungen die erst Jahre später auftreten, wurden bislang bei keinem jemals entwickelten Impfstoff festgestellt und sind auch nach einer Corona-Impfung nicht zu erwarten.

Der ganze Artikel auf swr.de

12.09.2022 17:44

Wann eine Impfung Long-Covid-Symptome auslösen kann

Corona-Impfungen werden im Allgemeinen gut vertragen - schwere Nebenwirkungen sind selten. Dennoch gibt es Menschen, die nach einer Impfung an ähnlichen Symptomen leiden wie Long-Covid-Betroffene. Experten vermuten einen Zusammenhang mit versteckten Erkrankungen.

Schätzungen zufolge leiden etwa zehn Prozent aller Infizierten auch nach Abklingen ihrer Corona-Infektion unter Long-Covid. Zu den häufigsten von mehr als 200 berichteten Symptomen gehören

  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Kopfschmerzen
  • Atembeschwerden
  • kognitiven Beeinträchtigungen wie Gehirnnebel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • depressive Verstimmungen

Auch nach einer Impfung können solche Long-Covid-Symptome auftreten. Sie werden als Post-Vac-Syndrom bezeichnet. Zur Empörung vieler Betroffener hatte Gesundheitsminister Karl Lauterbach das Post-Vac-Syndrom in einem Impfaufklärungsvideo in erster Linie damit erklärt, dass sich Betroffene schlechter nach der Impfung konzentrieren könnten. Zwar erwähnte er auch „Post-Covid-ähnliche“-Symptome, aber dennoch wirkte seine Aussage so, als sei mangelnde eine schlechtere Konzentrationsfähigkeit das Hauptsymptom.

Der ganze Artikel auf focus.de

10.09.2022 15:02

Post-Vac-Syndrom: Long Covid nach der Impfung

Autorin: Christiane Fux

Manche Menschen leiden nach der Coronaimpfung unter schweren Long Covid-Symptomen. Hilfe zu bekommen ist nicht leicht, doch es gibt sie.

Auf einer Website der Universität Oxford läuft ein Ticker. Er zählt die Zahl der Covid-Geimpften in der Welt. 5,3 Milliarden innerhalb von 21 Monaten sind es inzwischen, 68 Prozent der Weltbevölkerung. Nie zuvor sind so viele Menschen in so kurzer Zeit geimpft worden. Schnell fielen daher auch sehr seltene schwerwiegenden Folgen auf wie Herzmuskelentzündungen und Sinusvenenthrombosen.

Nun macht ein Syndrom von sich reden, das unspezifischer daherkommt: schwere Erschöpfung, Schwindel, Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Herzrasen, Konzentrationsstörungen. „Wir finden einen ganzen Strauß von Symptomen“, sagt Prof. Bernhard Schieffer, Direktor am deutschen Universitätsklinikum Marburg. Der Kardiologe leitet die Long Covid-Ambulanz des Hauses, an das sich auch vom „Post-Vaccine-Syndrom“ (kurz: „Post-Vac“) Betroffene wenden können.

Der ganze Artikel auf netdoktor.at

08.09.2022 15:33

Kaum Hilfen für Post-Vac-Erkrankte

Autorin: Secilia Kloppmann  

Felicia Binger ist 29 Jahre alt, von Beruf ist sie Schauspielerin. Das Jahr 2021 fing für sie trotz Pandemie gut an. Sie hatte Aufträge und Rollen für TV und Kinofilme. Anfang Mai 2021 dann lässt sich Binger gegen Corona impfen. Die ersten Beschwerden beginnen am Tag darauf, sie hat Hautprobleme.

Ein Arzt diagnostiziert eine Nesselsucht, aber das ist längst nicht alles, erzählt Felicia Binger im ARD-Magazin Fakt: "Es ging dann weiter mit Missempfindungen im ganzen Körper, Schwellungen, Faszikulationen, also Muskelzuckungen, neurologische Probleme, Konzentrationsstörungen. Ich konnte Texte nicht mehr auswendig lernen. Ich konnte Gespräche nicht mehr richtig führen. Dann später hat sich herausgestellt, eine autoimmune Entzündungen meiner Schilddrüse, eine Hyperinflammation."

Mit dem Problem allein gelassen

Ihr Zustand wurde immer schlimmer. Im Herbst kann sie nicht mehr für sich selbst kochen, einkaufen gehen ist unmöglich. Sie ist komplett auf Hilfe angewiesen. Am schlimmsten aber sei gewesen, dass sie sich alleingelassen fühlte mit ihren Problemen, so Binger: "Die Erkenntnis danach, dass niemand mich ernst nimmt, dass niemand mir glaubt, weder Ärzte noch mein Umfeld noch sonst irgendjemand."

Nur an einzelnen Tagen kann für Felicia Binger arbeiten und wenn, dann nur mit starken Medikamenten. Seit einem Jahr lebt sie vom Ersparten. Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller vertritt Hunderte Mandanten, die Nebenwirkungen gegenüber den Impfherstellern einklagen wollen. Eine Anerkennung der Leiden als Impfschaden erfolge praktisch nie, so der Rechtsanwalt: "Von meinen Mandanten - das sind immerhin 400 Stück - hat nicht ein einziger eine Anerkennung durch das staatliche Versorgungsamt der Bundesländer bekommen. Nicht ein einziger Fall, das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Also es läuft überhaupt nicht - lange Verfahrensdauern und am Ende doch eine Ablehnung, das ist schon mehr als enttäuschend."

Der ganze Artikel auf hr-inforadio.de

Post-Vac-Syndrom: Corona-Impfung mit Nebenwirkungen (Video)

Es gibt Menschen, die nach einer Corona-Impfung schwer erkranken. Die Symptome des Post-Vac-Syndroms ähneln denen von Long Covid. Betroffene berichten, dass sie vergeblich nach Hilfe und geeigneten Therapien suchen.

Das Video auf daserste.de

Krank nach der Corona-Impfung

14.08.2022 13:23

Impfnebenwirkungen: Techniker-Krankenkasse meldet fast eine halbe Million Behandlungen in 2021

Autor: ANDRÉ JASCH

Die Debatte um Impfnebenwirkungen der Corona-Impfstoffe nimmt wieder Fahrt auf. Die Techniker Krankenkasse musste nun Daten offenlegen, die ein alarmierendes Signal senden.

Die Techniker Krankenkasse hat kürzlich die Abrechnungsdaten zu Impfnebenwirkungen aus dem Jahr 2021 offengelegt. Demnach wurden aufs gesamte Jahr betrachtet rund 440.000 Fälle, die im Zusammenhang mit Impfnebenwirkungen stehen, abgerechnet. Die TK ist Deutschlands größte Krankenkasse mit rund 11 Millionen Versicherten.

Bürger:innen zwingen Techniker Krankenkasse zur Auskunft über Impfnebenwirkungen

Der gesamte Artikel ist hinter der Bezahlschranke der esenswerten "Deutschen Wirtschaftsnachrichten". Ein Abo lohnt sich, die DWN schaffen, was dem Spiegel leider verloren ging: Nämlich Information möglichst objektiv aufzubereiten, um eine eigene Meinungsbildung zu ermöglichen.

Die Zusammenfassung des Artikels: Die Zahlen sind ähnlich denen der BKK Pro Vita. Diese wurden heftigst kritisiert, dürften nun aber bestätigt sein.

Der nächste Schritt wäre, die Fälle schwerwiegender Nebenwirkungen aus dem Datenberg herauszufiltern. Dann hätte man endlich seriöse Daten zu den schweren Impfnebenwirkungen.

Da sich die Zahlen der TK auf abrechenbare Leistungen beziehen, die an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldeten Nebenwirkungen jedoch ohne Vergütung erstellt und geschickt werden, wäre eine seriöse Datenanalyse ganz wichtig für die Klärung der Frage: Werden alle Nebenwirkungen gemeldet? 

Und weiters: Welche schweren Impfnebenwirkungen in welchem Ausmaß sind Folgen der mRNA-Impfung?




10.08.2022 18:33

Post-Vac-Syndrom: Long-Covid nach Impfung (Video)

  • Wie haben Sie die Coronaimpfung  vertragen?
  • Gehörten Sie zu den Glücklichen, die keine oder kaum Nebenwirkungen gespürt haben?

Dann können Sie sich glücklich schätzen, denn in den letzten Wochen zeigt sich immer deutlicher, dass einige Geimpfte auch nach Monaten noch Nebenwirkungen und teils starke Einschränkungen erleben. Das Gesundheitssystem ist auf diese Betroffenen aktuell leider nicht besonders gut vorbereitet.

Das Video auf youtube.com

27.07.2022 19:20

Post-Vac-Syndrom: Eine Betroffene erzählt

Nach der ersten Impfung habe ich rasch mit erhöhter Temperatur reagiert, die nach einem Tag abgeklungen ist. Allerdings folgten Erbrechen und starke Bauchkrämpfe (Krämpfe sind bei mir nichts Ungewöhnliches, allerdings nicht so stark). Die folgenden zwei Wochen war ich sehr schnell gereizt und richtig aggressiv aufgelegt (das kannte ich noch nicht). Das wurde besser.

Zwei Wochen vor der 2. Impfung ging ich wegen Infektgefühl in den Krankenstand. Alle Ärzte gaben mir dann das ok impfen zu gehen und meine Hausrzt-Vertretung forderte mich sogar dazu auf "die Dosis nicht zu verschwenden". Im Nachhinein vermuteten die Ärzte, dass meine Symptome nach der Impfung noch von dem Infekt kamen, obwohl das für mich kein außergewöhnlicher Krankenstand war, und Covid war es auch nicht. Eine Woche nach der I. fing es an mit Konzentrationsschwäche, Überforderung und Benommenheit. Dann kam ein Infektgefühl dazu, das mit Erholung nicht besser wurde. 

Wegen dem plötzlichen Herzklopfen und dem Druck auf der Brust bin ich Mitte Juli in die kardiologische Ambulanz, wo Akutes ausgeschlossen wurde, der Arzt mich allerdings auf die Möglichkeit einer Herzmuskelentzündung durch die Impfung- v.a. Astrazeneca, das unter 30jährigen eigentlich nicht mehr gegeben wird- hinwies. 

Als die Symptome blieben/schlimmer wurden/die Erschöpfung dazu kam, hab ich mich über Long Covid informiert, und die Ärzte (Hausärztin, Neurologe, Kardiologe) haben dann ebenfalls den Verdacht geäußert.

Schließlich bekam ich auf der Long-Covid-Ambulanz die Diagnose des chron. Fatigue-Syndroms mit unklarem Auslöser. Im Gespräch sagte er jedoch, dass ein Zusammenhang mit der Impfung wahrscheinlich ist. Mittlerweile spricht er auch vom Post-Vac-Syndrom.

(übrigens ohne Vorerkrankungen, 25 Jahre alt.)


27.07.2022 07:10

Gibt es Long-Covid nach der Impfung?

Brain Fog, extreme Erschöpfung, Durchblutungsprobleme: Symptome wie bei Long Covid – nur ohne Infektion. Kann man Long Covid in seltenen Fällen auch nach einer Impfung bekommen?

Long Covid nach einer Impfung – ist das möglich?

Einige Menschen berichten von Problemen, die sie seit einer Corona-Impfung haben – in sozialen Netzwerken liest man davon, in den Medien. Die Symptome, unter denen sie leiden, ähneln teilweise denen von Long Covid: Schwere Müdigkeit, Brain Fog, Schmerzen. Nur: Infiziert waren sie nicht. Kann also auch die Impfung in sehr seltenen Fällen eine Art Long Covid auslösen?

Direkt vorneweg: Noch gibt es kaum gute Daten zu dieser Frage – mittlerweile aber einen Begriff, unter dem solche Beschwerden gesammelt werden: „Post-Vaccine-Syndrom“. Medizinisch einheitlich definiert ist er allerdings nicht.

Dasselbe Krankheitsbild?

Zunächst ein Blick in die Praxis: An der Marburger Universität gibt es mittlerweile eine sogenannte „Post-Vax-Ambulanz“ für Menschen, die von solchen Beschwerden nach einer Impfung betroffen sein könnten. Auf der Warteliste stehen tausende von Patienten, die Nachfrage ist hoch. Wer von ihnen tatsächlich von Long Covid-ähnlichen Beschwerden betroffen ist, muss allerdings erst noch geklärt werden – dazu werden sie in der Ambulanz ausführlich untersucht. Auch andere Gründe könnten für solche Beschwerden sorgen, dazu gleich mehr.

Auch in Berlin an der Charité werden teilweise Patienten mit neurologischen Beschwerden nach der Impfung untersucht und behandelt.

Der Direktor der Marburger Klinik für Kardiologie und Leiter der Ambulanz, Prof. Bernhard Schieffer, ist sich sicher, dass Long Covid nach einer Erkrankung und nach einer Impfung eigentlich dasselbe Krankheitsbild sind – das allerdings nach der Infektion um ein Vielfaches häufiger auftrete. “Wir gehen davon aus, dass es sich um identische Phänomene handelt.”

Viele mittlerweile auch infiziert

Der ganze Artikel auf quarks.de

17.07.2022 08:29

Long Covid nach Impfung?

Autorin: Elisabeth Hussendörfer

„Erst hielt mich der Arzt für einen Simulant - später sagte er, ich könne nie mehr arbeiten“

Seit seiner Corona-Impfung leidet Ken Schneider * an gesundheitlichen Problemen. Anfangs nahmen ihn die Ärzte nicht ernst - mittlerweile entschuldigte sich einer sogar bei ihm. FOCUS Online hat mit ihm darüber gesprochen, wie es ihm heute geht.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Erstmals im März sprachen wir mit Ken Schneider * (36), der glaubt, durch die Corona-Impfung mit Moderna geschädigt worden zu sein. Wie geht es ihm inzwischen?

FOCUS Online: Vor einigen Wochen haben Sie hier von ihren gesundheitlichen Problemen berichtet, für die Sie die Impfung verantwortlich machen: Schwäche, Schwindel, geschwollene Lymphknoten, hoher Puls und Kurzatmigkeit. Untersuchungen ergaben, dass sie eine Herzmuskelentzündung hatten. Die Impfung war für Ihre Hausärztin als mögliche Auslöser durchaus Thema, bei den Fachärzten, die Sie aufgesucht haben, gab es allerdings eher ein Abwimmeln. Wie geht es Ihnen inzwischen?

Ken Schneider: Die Beschwerden haben sich durch die Hitze verschlimmert. Der Puls schießt oft schon bei der geringsten Belastung hoch, trotz der Betablocker und der Blutverdünner, die ich einnehme. Ich habe dann ein sehr unangenehmes Ziehen am Herzen. Für mich ist das logisch: Es muss mehr arbeiten, wenn es warm ist.

Das ganze Interview auf focus.de

29.05.2022 15:08

Long-Covid nach Impfung (Video)

Autorin: Susana Santina


An der Uniklinik Marburg werden Patient*innen behandelt, die nach der Impfung an Long Covid-Symptomen leiden. Noch ist unklar, warum durch die Impfung Komplikationen ausgelöst werden können.

Das Video auf zdf.de

Dieses Informationsportal widmet sich der psychischen Rehabilitation von Menschen mit Long-Covid-Symptomatiken nach einer Corona-Erkrankung.

Das Thema "Long Covid, ausgelöst durch eine Corona-Impfung" soll nun an dieser Stelle ebenfalls Platz finden.

Warum? Betroffene sind oftmals verzweifelt, da dieses - noch nicht evaluierte - seltene Phänomen noch keine ausreichende Akzeptanz gefunden hat. Und mit dieser psychischen Belastung ist diese PatientInnen-Gruppe wiederum Zielgruppe von long-covid.at.

Als BetreiberInnen dieses Portals ist es uns ganz wichtig, hier keine Tore zu öffnen für Verschwörungstheorien oder für besondere Kritik an einzelnen Impfstoffen etc..

Es ist uns ein Anliegen, Menschen, die unter Long-Covid leiden, Unterstützung anbieten zu können. Und im speziellen Fall "Long-Covid nach Impfung" erst einmal Gehör zu verschaffen.


Long-Covid nach Impfung? Gibt es das ?

Wir freuen uns über Erfahrungsberichte, diese werden wir gerne auf diese Seite stellen. Wenn Sie uns Ihre Geschichte schreiben, dann bitte so stark anonymisiert, dass keinerlei Rückschluss auf Ihre Person gemacht werden kann.

12.03.2022 15:28

Long Covid nach Impfung? Wenn Ärzte nicht helfen können und niemand einem glaubt

Die Hessenschau berichtet nun ebenfalls über das Problem von vermehrt auftretenden Long-Covid ähnlichen Symptomen nach COVID Impfung.

In dem Beitrag kommt eine Betroffene zu Wort die Ihren langen Leidensweg schildert. Ihre Symptome nach Impfung umfassen dabei extreme Erschöpfungszustände, spontan wiederkehrende Krämpfe und Zuckungen, Herzschmerzen und Herzstolpern, Schwindel, Atemnot, vermehrter Haarausfall an einigen Stellen, Taubheitsgefühle, Muskelentzündungen am Fuß, Kopfschmerzen, Tinnitus, geplatzte Äderchen in den Augen, Flecken im Sehfeld und eine Histaminunverträglichkeit.

Über 15 Facharzttermine blieben ohne konkrete Diagnose und vorallem ohne Behandlung. Ein Großteil der Diagnostik müssen Betroffene zudem aus eigener Tasche zahlen.

Auch Prof. Mardin von der UK Erlangen äußert sich in dem Beitrag:

Die Situation derer, die Long Covid nach Impfung entwickelt haben, sei besonders dramatisch, wie Mardin beschreibt: “Gefühlt geht es ihnen noch schlechter als Menschen, die Long Covid nach einer Corona-Infektion entwickelt haben: Ihnen wird gesagt, so etwas gibt es nicht.“ 

Es gebe eine große Zurückhaltung, das Thema Long Covid nach Impfung anzuerkennen. Darauf verweist auch ein Bericht des renommierten Wissenschaftsmagazins “Science”. “Das Phänomen wird aus unterschiedlichsten Gründen negiert”, erläutert der Mediziner. “

Die Betroffenen sind erst einmal unsichtbar. Daran verzweifeln sie und werden depressiv. Es ist wie Mobbing.” Ein anderer Umgang mit den Betroffenen ist dringend nötig, findet Mardin. Ärzte, Krankenkassen, Länder und Bund müssten offen mit dem Thema umgehen. Auch damit die Patienten eine Chance auf Linderung oder Heilung hätten.

Der ganze Artikel auf www.nebenwirkungen-covid-impfung.org

11.02.2022 17:24

Betroffene von Langzeitschäden nach Corona-Impfung kämpfen um Entschädigung

Impfschaden nach Corona-Impfung

Ein Impfschaden sei ein Tabuthema, so Rolf Merk in der "Berliner Zeitung": "Wir werden totgeschwiegen." Bei ihm und zig anderen sei "der 'Piks' eben nicht nur ein 'Piks'" gewesen, sondern hätte schwerwiegende, langfristige Folgen gehabt. Merk selbst bemerkt nach eigenen Angaben wenige Tage nach seiner zweiten Biontech-Impfung Veränderungen an sich. Der Mainzer Jurist beschreibt "Muskel- und Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühle in Armen und Händen, starke Erschöpfung und dauerhafte Kopfschmerzen". Als diese auch nach einem Monat nicht verschwinden, sucht er einen Arzt auf.

Dieser bewerte die Beschwerden als vorübergehend, so der Mainzer. Doch weit gefehlt: Kurz darauf erleidet Rolf Merk einen "ischämischen Schlaganfall", wie er sagt. Er überlebt nur dank des schnellen Handelns der Rettungssanitäter und Ärzte.

Rolf Merk möchte nun erreichen, dass ihm und anderen Impfgeschädigten Gehör geschenkt wird. Es gehe ihm aber auch darum, dass es für die Betroffenen Anlaufstellen und finanzielle Hilfen gibt.

Was ist ein Impfschaden?

Ein Impfschaden ist laut Infektionsschutzgesetz "die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung" (§2). Eine Impfreaktion im üblichen Ausmaß, also eine Nebenwirkung, träte in zahlreichen Fällen auf und seien eine übliche und auch gewünschte Reaktion des Immunsystems.

Der ganze Artikel auf rtl.de

08.02.2022 09:14

Wer hilft Betroffenen, die schwere Impfnebenwirkungen durchmachen?

Wer hilft Betroffenen, die schwere Impfnebenwirkungen durchmachen und aus medizinischen Gründen nicht geboostert werden können?

Betroffene: Wienerin, 69, fachärztlich attestiert: long covid nach Impfung plus Herpes Zoster, 3.Stich dZ. nicht möglich.

Wie sieht Ihre persönliche Situation d.Z. aus?

Ich habe den Jackpot in der Impflotterie gewonnen:

  • Ich habe mich aus solidarischen Gründen zeitig impfen lassen, obwohl mich mein Internist auf Grund einer Vorerkrankung mit Autoimmunkomponenete vor dem Risiko gewarnt hat.

  • Nach der 2. Impfung im Juni 2021 trat eine schwere Verschlechterung meiner neurologischen Erkrankung (Cronisches Erschöpfungssyndrom, CFS) und sehr schmerzhafte Gelenksbeschwerden auf, später Herpes zoster(hatte ich vorher nie). In meinem Blutbefund sind seit einem halben Jahr die Entzündungswerte erhöht, der Butzuckerspiegel ist gestiegen, der Blutdruck ist schwer regulierbar. Meine Neurologin hat diese Syptomatik mit „long covid nach Impfung“ diagnostiziert.

  • Aufgrund der Verkürzung der Gültigkeitsdauer des Grünen Passes auf 6 Monate,gelte ich seit gestern als ungeimpft, mit allen damit verbundenen Einschränkungen. Schön blöd, dass ich mich so zeitig um die Impfung gerissen habe!

  • Seit der Ankündigung der nuen Verordnung und der Impfpflicht habe ich mich bemüht, meinen fachärztlichen Befund von einer amtlichen Stelle bestätigen zu lassen, damit mein Grünen Pass ab dem 1. Februar verlängert wird. Sie glauben nicht, wie das abgelaufen ist! Ich bin mir vorgekommen wie bei einem Sprung gegen eine Gummiwand – Kafka lässt grüßen!

  • Die zuständigen Gesundheitsämter - dort sind die Amtsärzte angesiedelt - sind seit 10.01. nicht telefonisch erreichbar. Sie haben eine Rufumleitung zum Gesundheitsdienst der Stadt Wien eingerichtet, der sich für nicht zuständig erklärt. Im Zuge meiner wiederholten Anrufe bei 1450 – Gesundheitsdienst…ist einer Mitarbeiterin dort der Geduldsfaden gerissen und sie hat gesagt „Ich würde mich an Ihrer Stelle verarscht fühlen und beim Gesundheitsamt aufschlagen und denen mitteilen, dass das unzumutbar ist.“ Logisch: Die Hotline des Gesundheitsdienstes ist ja von der Tarnkappe der zuständigen Ämter auch betroffen. Die kriegen ja alle Anrufe von verärgerten oder verzweifelten Betroffenen wie mich, denen sie nicht helfen können, weil sie nicht zuständig sind. Meine Antwort war: Wenn ich zum Gesundheitsamt gehe, komm ich genau bis zum Portier, der mich fragt, ob ich einen Termin habe. Den habe ich nicht, weil mir niemand einen gibt!

Ich kann schon verstehen, dass es eine administrative Überforderung gibt, aber mit dem Entzug von Genehmigungen ist die Politk sehr schnell und effektiv – mein Grüner Pass war gestern blitzartig ungültig. Lösung für mein Problem gibt es nicht. Ich bin damit nicht alleine: Es betrifft alle Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Und der Ablauf des Grünen Passes ist ja nur der 1.Schritt des Problems. Es gilt demnächst die allgemeine Impfpflicht. Wenn ich keine amtliche Bestätigung meines Befundes bekomme, kann ich klagen bis ich schwarz werde – es nützt mir nichts im praktischen Leben: Ich bin, als offiziell Ungeimpfte, vom öffentlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen und auf den Good will von Betreibern von Geschäften,Lokalen, Friseuren oder – Gott bwahre! – vielleicht sogar kulturellen Einrichtungen angewiesen, ob die meinen Gelben Impfpass plus Attest anerkennen, um mir eine Dienstleistung anbieten zu können.

Jetzt fällt ja bald die 2-G Regel. Da wird es für Sie dann ja leichter..

Da kann ich nur herzhaft darüber lachen! Wissen Sie, das was mir noch bleibt ist der Humor! Vielleicht gehe ich demnächst unter die Kaberettistinnen: Österreichs Covid-Kabarettstadl – Willkommen auf der Insel der Seeligen!

Aber jetzt ernsthaft: Seit bekannt wurde, dass die 2G Regel fallen wird, wird medial darüber diskutiert, dass dann ja wohl die Tests kostenpflichtig werden müssen. Wissen Sie, was das für Menschen für mich bedeutet? PCR- Test alle 48 Stunden mit bis zu €50- Kosten! Darüber hinaus bin ich selbständig im Bereich von Seminaren für Unternehmen tätig. Mit meinen fast 70 Jahren arbeite ich gerne und gut – wenn ich es gerade mit long covid derschnaufe. Von meiner Pension von knapp über €1.000.- würde ich nämlich an der Armutsgrenze leben. Nennen Sie mir ein Unternehmen, das einer ungerechtfertigt ungeimpften Person einen Auftrag ...... gibt! 

Sie sehen, dass ich nicht mehr weiß, ob ich lachen oder weinen soll! Ich habe schon meinen ........ Nachbarn scherzhaft gefragt, ob er mich nicht heiraten will, damit ich ich meinen Hauptwohnsitz nach ......... verlegen kann. Man könnte sich denken, dass es in meiner Heimatstadt Wien niemals so weit kommen darf, dass Menschen sich das Auswandern überlegen, weil sie hier einfach nicht gehört, gesehen und in ihren Anliegen anerkannt werden!


08.02.2022 09:08

Seh- und Gehstörungen geben Dünsenerin Rätsel auf

Autor: Jürgen Bohlken

Long Covid oder Impfnebenwirkungen?

 Dünsen – Beim Gehen zeigen ihre Fußspitzen nach innen. Das Einschätzen von Entfernungen fällt ihr schwer. Doppelbilder tun sich vor ihren Augen auf. Auf der Haut bilden sich nässelnde Pusteln. Erschöpfungszustände, Konzentrationsschwächen und Atemnot kommen hinzu. Nicol Schlotmann aus Dünsen kann sich die gravierende Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes seit ihrer Erstimpfung gegen Corona im Juli 2021 selbst nicht erklären.

Ob seltene Impfnebenwirkungen, Long Covid, eine Kombination aus beidem oder eine andere, bislang gar nicht erkannte Erkrankung dahintersteckt, ist derzeit unklar. Die 47-Jährige aber sehnt sich nach Gewissheit, zumal die Folgen ihres Leidens ausgesprochen schwer wiegen.

Ihren Beruf als Busfahrerin kann sie seit Mitte Juli nicht mehr ausüben. Außenstehende würden sie aufgrund ihres Gangbildes als gehbehindert einstufen. In ihrer Verzweiflung macht sie nun sogar mit einem Hilferuf in Form eines offenen Briefes an Bundeskanzler Olaf Scholz auf sich aufmerksam. Darin unterstreicht sie ihren Wunsch nach einer Reha in einer Long-Covid-Klinik, um sich „austauschen zu können“, sowie nach einem „T-Zellen-Test“. Von der Politik fühle sie sich bislang „im Stich gelassen“. 

Der ganze Artikel auf kreiszeitung.de

04.02.2022 15:09

Long-Covid nach Impfung?

Autor: Christian Tomsits

Krank nach Impfung – Grüner Pass bei Wienerin weg

Eine Frau bekam nach der 2. Impfung eine chronische Entzündung. Eine Fachärztin befreite sie vom dritten Stich. Trotzdem lief ihr grüner Pass nun ab.

Die 69-Jährige kämpft seit ihrer zweiten Dosis Pfizer im Juni mit einer langwierigen Impfnebenwirkung. "Nach der zweiten Impfung im Juni 2021 traten bei mir schwere neurologische Symptome und sehr schmerzhafte Gelenksbeschwerden auf, später Herpes Zoster, den ich nie vorher hatte", berichtet die Wienerin.

Nebenwirkung ist anhaltend

In ihrem Blutbefund sind seit einem halben Jahr die Entzündungswerte erhöht, der Butzuckerspiegel sei gestiegen und ihr Blutdruck schwer regulierbar. "Tagsüber bin ich schnell erschöpft und kaum belastbar, nachts kann ich kaum einschlafen." Eine Fachärztin diagnostizierte "Long Covid nach der Impfung", erklärte die Psychotherapeutin in einem Attest für vorübergehend nicht impfbar.

Der ganze Artikel auf heute.at

03.02.2022 14:19

Seltene Fälle: Impfung könnte Long Covid auslösen

Autor: Lukas Wieselberg

Die CoV-Impfstoffe schützen sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen, im Allgemeinen auch vor Long Covid. In seltenen Fällen könnten sie aber auch zum Gegenteil beitragen – zu Long-Covid-ähnlichen Symptomen wie Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Schlaflosigkeit.

Offizielle Zahlen zu dem Phänomen gibt es keine, nur anekdotische Berichte. Etwa von Irmgard P., die gegenüber science.ORF.at von einer CoV-Infektion im März 2021 erzählt, an der sie sechs Wochen lang laborierte. „Davon habe ich mich vollständig erholt. Eine Woche nach einer CoV-Impfung im Juni 2021 bekam ich aber eine Reihe von Symptomen – erhöhter Puls, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und geringe Belastbarkeit.“ Ähnliches habe sich nach der zweiten Impfung Ende Dezember wiederholt.

Von ihren Hausärzten in Niederösterreich habe sie sich nicht gut unterstützt gefühlt, erzählt sie. Medikamente zur Behandlung habe sie selbst via Internet recherchiert und den Ärzten vorgeschlagen. Auf einer Selbsthilfeplattform sei sie dann auf Gleichgesinnte gestoßen – und auf eine mögliche wissenschaftliche Erklärung. Bestimmte Autoantikörper – also gegen den eigenen Körper gerichtete Antikörper – sollen demnach für die Entwicklung der Symptome verantwortlich sein.

Herzmedikament gegen Autoantikörper

Tatsächlich hat ein Team der Universität Erlangen im Sommer 2021 sogenannte funktionelle Autoantikörper im Blut von Long-Covid-Patienten entdeckt – und ein Mittel vorgestellt, das in einem dokumentierten Fall die Symptome verschwinden ließ. Das eigentlich als Herzmedikament entwickelte und an James Bond erinnernde „BC 007“ soll Long Covid heilbar machen – das ist zumindest die Marketingansage der Berliner Firma “Berlin Cures“, die das Mittel erforscht.

Dass Long-Covid-Symptome auch durch eine CoV-Impfung ausgelöst werden können, wie von der Selbsthilfeplattform behauptet, bestätigt der Molekularbiologe Gerd Wallukat von „Berlin Cures“ nicht. Viele Menschen, die glauben, nach einer Impfung Long-Covid-artige Symptome zu entwickeln, würden der Firma Blutproben schicken, erzählt er gegenüber science.ORF.at. „Bei den allermeisten können wir aber keine Autoantikörper entdecken. Wir teilen deshalb die Interpretation der Selbsthilfeplattform nicht“, sagt Wallukat.

Der ganze Artikel auf science.orf.at

Leserin antwortet auf "Geschichte Frau, 45 Jahre" (Frau, 39)

Liebes Team von long-covid.at!

Eben habe ich den Erfahrungsbericht zu "Long Covid nach Impfung" gelesen. Nachdem die Patientin schon vor der Impfung Probleme mit Long Covid aufgrund einer Infektion hatte, ist es ja nicht verwunderlich, dass weitere Symptom-Wellen nach den Impfungen auftreten, wenn man bedenkt, dass die Impfung direkt auf das Immunsystem einwirkt, das bei uns Long-Covid Patienten sowieso gestört sein dürfte. 

Warum in diesem einen Fall explizit von Long Covid nach der Impfung gesprochen wird, ist für mich nicht verständlich. Es würde mich auch nicht wundern, wenn Skeptiker der Covid-Impfungen auf diesen Zug aufspringen. Auf jeden Fall ist es nichts Neues, dass die Impfungen sich auf die Symptomatik bei Long Covid auswirken. Auch ich hatte nach den Impfungen erstmal einige Wochen wieder verstärkt mit meinen Post-Covid Symptomen zu tun. Aber nach einiger Zeit ist mein Zustand besser als vor der Impfung, zumindest was die Leistungsfähigkeit und Fatigue Problematik angeht. Zum Glück gehöre ich zu den Patienten, die positiv auf die Impfung reagieren. 

Laut einer Studie (ich glaube Sie haben darüber auch berichtet) verschlechtert sich bei ca. einem Fünftel der Studienteilnehmer die Long-Covid Erkrankung durch die Impfung. Auch davon gibt es einige in meiner Selbsthilfegruppe. Die betroffene Patientin aus dem Erfahrungsbericht ist also keineswegs allein mit diesem Phänomen. 

Außerdem gibt es aus früheren Wellen viele Patienten (die sogenannte Dunkelziffer) die einen mehr oder weniger asymptomatischen Verlauf hatten, der niemals mit PCR-Test als Corona-Infektion identifiziert wurde. Bei mir wurde die Covid-Infektion erst über ein Jahr danach anhand der T-Zellen Reaktion festgestellt. Dann erhielt ich erst die Diagnose Post-Covid und ME/CFS. Davor hatte ich eine Lungenembolie und Herzmuskelentzündung deren Ursache sich kein Arzt erklären konnte. Bis jemand den Verdacht auf eine unerkannte Covid-Infektion hatte...

Mich würde interessieren, wie Ärzte die sich mit Long Covid beschäftigen (z.B. Dr. Stingl) die Gefahr von Long Covid, ausgelöst durch die Impfung einschätzen. Ich als Laie könnte mir vorstellen, dass Menschen, die vielleicht mit einer unerkannten Autoimmunerkrankung kämpfen, nach der Covid-Impfung deutlichere Probleme haben. Wissenschaftliche Erkenntnisse dazu wird es erst irgendwann in der Zukunft geben. Aber Dr. Stingl betreute ja schon vor den Coronawellen CFS Patienten. Vielleicht könnten Sie ihn mal zu seinen Erfahrungen und seiner Meinung bezüglich der Corona-Impfung bei Long-Covid oder ME/CFS befragen? Nachdem Sie jetzt eine eigene Rubrik mit "Long-Covid nach Impfung" auf ihrer Seite gegründet haben, sollte dieser eine Erfahrungsbericht nicht so alleine dort stehen bleiben, finde ich.

Liebe Grüße .....

Geschichte einer Betroffenen: Frau, 45 Jahre

Liebes Team von „long-covid.at,

vielen Dank für die Bereitstellung dieses Portales! Die vielen Informationen geben Zuversicht und Kraft beim Durchhalten.

Ich möchte gerne meine persönliche Erfahrung zum Thema „Long Covid nach Impfung“ teilen.

Meine Geschichte ist bereits recht lang und ein wenig kompliziert. Hier zum Verständnis die wichtigsten Eckdaten:

  • Februar 2020, 1. Long-Covid: Große Erschöpfung, starke Kopfschmerzen uvm. nach einem leichten „grippalen Infekt“. Nach ca. 1 Jahr hatte ich mich weitgehend erholt, allerdings waren Reste einzelner Symptome noch vorhanden
  • März 2021, Covid-Infektion: moderater Verlauf (hohes Fieber, aber keine groben Probleme), nach Genesung fühlte ich mich zu 100% gesund und konnte nach langer Zeit wieder alles machen, ich war wieder gesund!
  • Juni 2021, 1. Impfung, 2. Long-Covid: nach ca. 8-9 Tagen Rückkehr derselben Symptome wie im Februar 2020 (z.B. spezielle Art von Kopfschmerz), Start eines weiteren „Zyklus“ mit chronologischem Durchlauf aller Stadien der verschiedenen Symptome, generell war die Krankheit nun aber in allen Belangen schwächer
  • Dezember 2021, 2. Impfung, 3. Long-Covid: dasselbe Spiel wie nach der 1. Impfung, exakt nach 8 Tagen, spezifischer Kopfschmerz, keine Leistungsfähigkeit  …

 

Für mich fühlte es sich so an, als wäre nach meiner nachweislichen Covid-Erkrankung im März 2021 Long Covid zeitversetzt, eben zufällig kurz nach der Impfung ausgebrochen. Der Verdacht, das 2. Long Covid könnte in Verbindung mit der Impfung stehen, war zwar da, aber ich habe zu dem Thema leider keine hilfreichen Aussagen oder Empfehlungen durch Ärzte erhalten und auch im Netz bislang nichts gefunden. 

Jetzt steht es für mich außer Zweifel, dass die Impfung etwas in meinem Körper auslöst. Meine bisherigen Erfahrungen mit Long Covid haben mich gelehrt, dass ich die kommenden Monate wohl wieder „aussitzen“ muss, eine Beschleunigung der Genesung ist kaum möglich. Nach fast 2 Jahren Leidensgeschichte ist die Frustration groß, aber ich versuche, positiv zu bleiben.

Ich möchte noch dazusagen, dass ich natürlich nicht definitiv sagen kann, dass es sich bei mir um Long-Covid handelt. Ich habe auch gelesen, dass gewisse Autoimmunerkrankungen durch die Impfung getriggert werden können. Ich kann nur sagen, ich habe bis zum Februar 2020, in 45 Jahren, noch nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme gehabt, keine Allergien, keine Auffälligkeiten im Blutbild, keine Operationen, gesunder Lebensstil …

Mit meiner These der Impfung als Auslöser stehe ich derzeit bei Freunden, aber auch bei der Ärzteschaft, ziemlich alleine da. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn ich über dieses Portal auch die Geschichte anderer Leidgenossen erfahren könnte.

 Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Kampf gegen diese Krankheit!

Liebe Grüße .....

 

21.01.2022 16:42

In rare cases, coronavirus vaccines may cause Long Covid–like symptoms

In late 2020, Brianne Dressen began to spend hours in online communities for people with Long Covid, a chronic, disabling syndrome that can follow a bout with the virus. “For months, I just lurked there,” says Dressen, a former preschool teacher in Saratoga Springs, Utah, “reviewing post after post of symptoms that were just like my own.”

Dressen had never had COVID-19. But that November, she’d received a dose of AstraZeneca’s vaccine as a volunteer in a clinical trial. By that evening, her vision blurred and sound became distorted—“I felt like I had two seashells on my ears,” she says. Her symptoms rapidly worsened and multiplied, ultimately including heart rate fluctuations, severe muscle weakness, and what she describes as debilitating internal electric shocks.

A doctor diagnosed her with anxiety. Her husband, Brian Dressen, a chemist, began to comb the scientific literature, desperate to help his wife, a former rock climber who now spent most of her time in a darkened room, unable to brush her teeth or tolerate her young children’s touch.

As time passed, the Dressens found other people who had experienced serious, long-lasting health problems after a COVID-19 vaccine, regardless of the manufacturer. By January 2021, researchers at the National Institutes of Health (NIH) began to hear about such reports and sought to learn more, bringing Brianne Dressen and other affected people to the agency’s headquarters for testing and sometimes treatment.

Der ganze Artikel auf sience.org